herrhannes
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Als ob es was Spannenderes als MINT gäbe 

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Es gab mal ein Land auf deutschem Boden, da wurde garnicht getrennt und das Bildungssystem war dem heutigen deutlich überlegen. Wozu also das Affentheater?

Klar haben wir einen Fachskalvenmangel, deshalb wird ja so ein enormer Druck aufgebaut um mehr Leute in die Unis zu bringen, je mehr Fachsklaven sich dann am ende auf eine Stelle bewerben je weniger muss man dem einen den man dann einstellt bezahlen.Full Ack... leider fallen immer noch viel zu viele auf dieses Märchen vom Fachkräftemangel rein und studieren ohne Herz MINT, nur um dann später im Studium abzukacken.



Das war aber kein Bildungs-, sondern ein Erziehungssystem, Primat der Politik auf Kosten der Bildung. Ergo: Schöne Theorie total verhunzt. Das konnte das Land auf deutschem Boden dafür dann ziemlich gut.
Hmm...
Dann möchte ich mal wissen, was das heute für ein System sein soll?
Ich habe in den ersten Jahren dort mehr gelernt, als man heute in den selben Jahrgangsstufen lernt. Woran mag das wohl liegen?
Klar hat man dort auch politische Bildung (oder Erziehung) betrieben, aber glaubst du allen ernstes, dass das im heutigen Schulsystem anders ist?
Das schöne an Politik ist, dass es wie Philophosie ist, man kann groß rumlamentieren und trotzdem liegt die Wahrheit ganz woanders. Von daher betreibt man auch heute in den Schulen ein politisches Heranziehen.
Um nochmal auf die Bildung zurückzukommen. Ich weiß nicht, ob du den Vergleich hast, aber vergleiche mal die Schüler und deren Verhalten mit "damals" und heute, die Unterschiede sind mehr als enorm. Und das liegt nicht an den Schülern, sondern an einem Bildungssystem was ehr dem eines 3. Weltlandes gleicht.
(und ja, ich erlaube mir dieses Urteil, weil ich den Vergleich zwischen damals und heute ziehen kann)
Nein, das ist der Plan. Die Realität sieht anders aus.Primär geht es heute um Bildung, also die Vermittlung von Wissen/Kompetenzen,...
Ist es da? Du findest ein Schulsystem besser was systematisch zur Verdummung beiträgt?aber besser als realsozialistische Umsetzungen
Dazu braucht es in aller erster Linie Intelligenz. Und da es an dieser zunehmend mangelt, darfst du dir selber ausrechnen, wie weit es mit der hinterfragenden Reflexion gehen wird.Es ging nicht um kritisch denkende Menschen, die zu hinterfragender Reflexion in der Lage sind, was heute aber ein erklärtes Ziel von Bildung ist (und sein muss).
) -> (kennt man ja ausm Job, da diskutiert man auch erstmal über die gestellte Aufgabe...)Nein, das ist der Plan. Die Realität sieht anders aus.
Ist es da? Du findest ein Schulsystem besser was systematisch zur Verdummung beiträgt?
Klar, durch die fehlenden politischen Leitplanken können die Menschen sich pol. weiträumig umschauen, nur hilft ihnen das nicht, wenn sie nichmal in der Lage sind einen Kassenbon zu deuten.
Sicherlich, der Unterricht war auf "das große Ganze ausgerichtet". Das ist es aber heute auch. Demokratie > alles, genauso wie es damals Sozialismus > alles hieß. Geändert haben sich nur die Schlagworte und die Ausrichtung, das System ist das Gleiche. Wer richtet darüber, dass das eine besser als das andere ist? Genau, irgendwelche Funktionäre in irgendwelchen Politbüros oder Ministerien. Fernab jeglicher Realität.
Man kann seine Meinung zur pol. Willensbildung in der DDR haben. Das System war bei weitem nicht perfekt, aber rein vom Wissensoutput und auch sozialer Kompetenz war es dem heutigen überlegen.
Heute können sich die Schüler zwar frei in der pol. Landschaft bewegen, sich dafür aber nicht mehr die Schuhe zubinden.
Für mich ist die Kernkompetenz der Schule die "fachliche" Bildung und danach kommt die Erziehung und die pol. Bildung.
Wenn außerdem von einer "Einheit aus Wissenschaft und Ideologie" gesprochen wird, steht der Output des Systems und einem schiefen Licht. Dazu braucht es in aller erster Linie Intelligenz. Und da es an dieser zunehmend mangelt, darfst du dir selber ausrechnen, wie weit es mit der hinterfragenden Reflexion gehen wird.

Ich will da eigentlich nicht weiter drauf eingehen. Das Bildungssystem damals wurde, wenn auch mit fragwürdigen Mitteln, seiner Aufgabe "Bildung" gerecht. Heute ist das leider nicht mehr der Fall. Bildung ist heute ein lästiges Thema, was nur Geld kostet (wenn es denn welches gibt), aber keins reinbringt.
Manchmal ist die Richtungsvorgabe besser als das Umherirren.
EDIT:
Die Chancengleichheit in der DDR reichte soweit wie dein Parteibuch es aushielt....
EDIT2:
Enorme Unterschiede:
- was der Lehrer sagt ist Gesetz (heute Zitat: "wobei das "gesellschaftlich handlungsfähige Individuum" im Mittelpunkt steht, in Verlängerung der selbstständig und kritisch denkende Mensch" und deswegen wird bei allem widersprochen, und genau solche Menschen brauchen wir) -> (kennt man ja ausm Job, da diskutiert man auch erstmal über die gestellte Aufgabe...)
- Lehrmittelzugang (heute wird das schön differenziert und zwar nach Geld)
- gemeinsames Essen (heute wird das schön differenziert und zwar nach Geld, wer es sich leisten kann, schickt sein Kind zum Essen) -> Zusammengehörigkeit
- Betreuung nach der Schule (heute wird das schön differenziert und zwar nach Geld, man hat "jetzt" die brandneue Idee zur Ganztagsschule, ach Moment, gabs das schonmal?) -> Zusammengehörigkeit
- praktische Ausbildung in den höheren Klassen (heute gibt es da ein Praktikum von sehr wenigen Wochen, wo man echt ne Menge lernt....)
- Gemeinschaftsunterricht (heute trennt man die Schüler und zeigt ihnen damit direkt, dass die Gesellschaft aus "Klassen" besteht) -> Zusammengehörigkeit
Wie gesagt, das Schulsystem hat sich teils fragwürdiger Methoden bedient, es hat aber die Kernaufgabe(das, worum es bei Schule geht) besser erfüllt als es heute der Fall ist.

Da wirkt die Wahl zwischen Latein und Französisch eben wie die Wahl zwischen Pest und Cholera - wenn man genau weiß, dass man beides nie brauchen wird (Abgesehen davon, dass man es eh wieder vergessen hat, wenn man's nicht weiterwählt).@khorne
Ich bin in beiden Systemen zur Schule gegangen. Die Unterschiede waren damals schon enorm, heute noch viel extremer.
Geh mal in eine Schule, geh mal in eine Berufsschule, usw.
Da fehlt es an deiner vielzitierten Methodenkompetenz (die einhergeht mit "traegem" Wissen).
Man kann es nicht verallgemeinern, der Trend ist aber da.
Edit:
Falls noch nicht mitbekommen. Ich heisse nicht das Gesamtsystem gut, das waere dann die "darkwonder" Gehirnwaesche. Sondern den Teil der Schule, der fuer (Aus)Bildung relevant war.
Stichwort Differenzierung. Und genau da versagt das aktuelle Schulsystem gnadenlos.
Wie gesagt, schau dir die Schueler an. Red mal mit Firmen bezueglich Nachwuchs....
Wer von einem starren Wissens- und Intelligenzbegriff ausgeht, sieht natürlich einen Negativtrend.
Prinzipiell scheinen wir vielleicht ein wenig aneinander vorbeizureden, einmal auf eher theoretischer und einmal auf praktischerer/exemplarischer Ebene? Nochmal hierzu, weils mich erschrecken tat. Umherirren ist leider auch ein Merkmal menschlicher Gesellschaften, weil es keine Musterlösungen gibt. Entwicklung ist Try and Error. Mit der Offenheit abseits von Patentrezepten muss man leider leben können, ohne sich in einfache Strukturen zu wünschen. Komplexität darf nicht simplifiziert werden, sondern muss zwingend in ihrer Komplexität dekonstruiert und akzeptiert werden. Vielleicht auch an deiner Aussage vorbei, aber so habsch das verstanden.Manchmal ist die Richtungsvorgabe besser als das Umherirren.



Single? Stkl. 1?abzüglich der miete bleiben mir 1.571 € vom einstiegsgehalt, hätte was anspruchsvolleres studieren sollen.![]()
abzüglich der miete bleiben mir 1.571 € vom einstiegsgehalt, hätte was anspruchsvolleres studieren sollen.![]()
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. Wenn die aktuelle Forderung durchgeht, bekomme ich auch wieder 200€ mehr Netto, da kann man nicht meckern
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.Meine persönliche und einfache Lösung für Zeitarbeitsfirma:Klar aber solange sich untere Rot-Grün-Gelb-Schwarz- Rosarot getupften Parteien gegen einen gesetzl. Mindestlohn sperren, wird das nichts.
Einfacher wäre es doch die Zeitarbeitsfirmen grundsätzlich in der Form wie sie jetzt da stehen, zu verbieten. Es ist reine Ausbeuterei und man hat idR. keine Chance in einer Firma seine Duftmarke zu hinterlassen, da man schlicht nicht lange genug da ist.
Dann wären Unternehmen gezwungen, wieder direkt einzustellen und damit würden auch diese Leute, die jetzt ausgebeutet werden, mehr verdienen.
. Aber das wird immer Wunschdenken bleiben, denn Punkt 1 gab es in der Form schon (waren glaub 2 Jahre) und das wurde von Politik abgeschafft 
ja genau, nächstes jahre laut vertrag dann 2k mehr und dann mal sehen wie oder in welchem unternehmen es weiter geht