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Apple plant eigenen Abo-Dienst für Spiele

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apple-logoWie jetzt bekannt wurde hat der kalifornische Smartphone-Hersteller Apple bereits damit begonnen, Gespräche mit diversen Spiele-Entwicklern über einen zukünftigen Spiele-Abo-Dienst zu führen. Die Gespräche finden bereits seit der zweiten Jahreshälfte 2018 statt. Der Smartphone-Hersteller plant nicht nur eine Flatrate für Spiele von Dritt-Entwicklern anzubieten, sondern beabsichtigt ebenfalls als Publisher aktiv zu werden. Apple möchte unter anderem bestimmte Kosten für die Neuentwicklung tragen.

Der iPhone-Spielemarkt hat sich gewandelt und ist davon weggegangen, Spiele zum Einzelpreis anzubieten. Spiele werden heutzutage fast nur noch als Free-to-Play-Titel angeboten und finanzieren sich über In-App-Käufe. Durch einen eigenen Abo-Dienst wäre es dem Smartphone-Hersteller möglich, Titel für iPhone und iPad in einem Paket zu bündeln und diese zum monatlichen Festpreis anzubieten. Informationen zur Preisgestaltung und zu den enthaltenen Spielen gibt es bis dato allerdings nicht, da sich die Planung laut Apple noch in einem frühen Stadium befindet. 

Jedoch hat der Konzern vor, die Umsätze der Services-Sparte bis zum Jahre 2021 auf circa 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu steigern. Selbst im letzten Geschäftsjahr konnte der kalifornische Smartphone-Hersteller Apple bereits mehr Umsatz mit der Services-Sparte erzielen als mit dem Verkauf von Macs. Ebenfalls plant Apple derzeit einen eigenen Streaming-Dienst, der bereits Mitte April starten soll. Beobachter gehen davon aus, dass es ein paar eigene Produktionen von Apple geben wird und zudem Sendungen von Drittanbietern wie “HBO” oder “STARZ” angeboten werden.

Ebenfalls wird Apple in Zukunft verstärkt gegen Abo-Anbieter vorgehen, die ihren Kunden “Abo-Fallen” stellen. So sollen die Abo-Anbieter klar kommunizieren müssen, wie hoch die monatlichen Kosten sind und welche Rabatte sich durch den Abschluss eines längeren Abo-Zeitraums für den Kunden ergeben. Die Kündigung eines Abos soll laut Apple ebenfalls einfacher werden. So plane der Smartphone-Hersteller die Entwickler dazu anzuhalten, die Abo-Verwaltung zukünftig in der App anzubieten und nicht mehr wie zuvor versteckt im App-Store.

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