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Harmony OS: Huawei will Android-Alternative schon nächstes Jahr einsetzen

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Richard Yo, Chef der Consumer Buisness Group bei Huawei kündigte heute auf der hauseigenen, jährlichen Entwickler-Konferenz an, dass man bereits nächstes Jahr plane die eigenen Smartphones mit dem selbstentwickelten Android-Konkurrenten HarmonyOS auszustatten.

Auf Huaweis jährlicher Entwickler-Konferenz in der südchinesischen Stadt Dongguan sprach Yo über die kommende Strategie in Sachen Betriebssystem, nach dem man mit Google auf Anweisung der US-Regierung die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Smartphone-Hersteller beenden musste. Die momentan guten Verkaufszahlen sind zum Großteil durch den riesigen chinesischen Markt bedingt. Hier spielen Google-Dienste keine derart große Rolle. Im westlichen Wirtschaftsraum hat Huawei aber bereits jetzt große Schwierigkeiten, denn Kunden sind verunsichert, ob ihr Smartphone in Zukunft noch Updates erhalten wird und Smartphones ohne Android oder iOS haben im westlichen Markt bisher kaum eine Chance.

Nun verkündete der Konzern, man wolle das hauseigene Betriebssystem HarmonyOS bereits im kommenden Jahr auf Smartphones verwenden. So sei die Software seit der ersten Vorstellung letztes Jahr inzwischen auf Version 2.0 und werde bereits im Dezember für Entwickler in Form einer Beta-Version für Smartphones zugänglich sein.

Huawei betitelte Hamrony als ein Multi-Plattform-Betriebssystem für Uhren, Notebooks und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Die Etablierung eines unternehmensweiten Ökosystems für alle Geräte unterscheidet HarmonyOS maßgeblich von dem nur für Smartphones und Tablets erhältlichen Android und iOS – wenngleich watchOS und tvOS ebenfalls auf einem Branch basieren. Es bleibt abzuwarten, wie Huawei sein neues System umsetzen wird und ob sich die Smartphones im von Android und iOS dominierten Markt durchsetzen können.

Erst kürzlich verschärfte die US-Regierung die Maßnahmen gegen den chinesischen Konzern. Konkret darf Huawei nun keine Halbleiter mehr ohne spezielle Lizenz von US-Firmen oder ausländischen Firmen, an denen US-Firmen am Prozess beteiligt sind, erwerben. Dazu gab Richard Yo keinen Kommentar ab.

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