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Szenen zum neuen DirectX-12-Benchmark des 3DMark aufgetaucht

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futuremarkAuf einem Overclocking-Event von Galax hat einer der Partner, Futuremark, bisher unveröffentlichte Bilder zum neuen DirectX-12-Benchmark "Time Spy" des zu erwartenden 3DMark gezeigt. Zum Overclocking-Event haben wir auch noch weitere Informationen, da unser Foren-Mitglied Daniel "Dancop" Schier hier den ersten Platz belegt hat.

Die auf dem Event gezeigte Szene ist etwa eine Minute lang und wird einer der ersten synthetischen Benchmarks sein, der die DX12-API verwendet. Zwar ist auch in der aktuellen Version ein Feature-Test vorhanden, dieser beschränkt sich aber auf die Messung der sogenannten Draw Calls. Derzeit sind nur wenige echte DX12-Tests vorhanden, die einen finalen Stand der Entwicklung darstellen. Ashes of Singularity ist als Early-Access über Steam zwar bereits verfügbar, wird von den Entwicklern aber immer wieder hinsichtlich der Unterstützung von DirectX 12 angepasst. So verwenden wir eine recht frühe Version mit DX12-Support in allen Grafikkarten-Artikeln, während es inzwischen auch eine spezielle Version gibt, die hinsichtlich der Multi-Adapter-Unterstützung optimier wurde.

DirectX-12-Benchmarks Time Spy von Futuremark
DirectX-12-Benchmarks Time Spy von Futuremark (Bild: El Chapuzas Informattico)

Wer also nun die schnellere Grafikkarten mit DX12-Unterstützung im Angebot hat, AMD oder NVIDIA, ist eine bisher noch offene Frage. Beide Hersteller beanspruchen eine Vorreiter-Stellung. NVIDIA wirbt mit der Unterstützung des Feature-Levels Direct 12_1, während AMD durch die Asynchronous Shaders einen Vorteil sieht und erst mit der kommenden GPU-Generation den vollen Support anbieten wird. Ob nun ein synthetischer Benchmark wie der 3DMark eine ideale Vergleichsbasis ist oder nicht, sei einmal dahingestellt. Ein solcher DX12-Benchmark kann aber zumindest eine Einschätzung der Rohleistung unter DirectX 12 ermöglichen.

Bisher hat sich Futuremark noch nicht offiziell zu einem Erscheinungstermin des neuen 3DMark geäußert. Offen ist zudem die Frage nach der Namensgebung sowie der Verfügbarkeit des Benchmarks. Bisher ging man von der ersten Jahreshälfte 2016 aus, es könnte aber auch schon im ersten Quartal soweit sein. Mit Windows 10 und der entsprechenden Hardware sind die Voraussetzungen für eine Verwendung von DirectX 12 bereits geschaffen. Sowohl AMD als auch NVIDIA bieten auch eine entsprechende Treiberunterstützung an.

Leider liegen das Video und einige Bilder nur in schlechter Qualität vor. Es handelt sich dabei um abgefilmte bzw. abfotografierte Szenen. Diese zeigen einen Charakter, der durch eine futuristische Museumshalle mit fiktiven Ausstellungsstücken bzw. Technologien streift. Eine besonders komplexe Beleuchtung nebst zahlreichen Partikeln dürften die herausforderndsten Eigenschaften dieser Szene sein.

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