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Alternative zu Openclaw

Multi-Agenten-Framework Perplexity Computer angekündigt

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Multi-Agenten-Framework Perplexity Computer angekündigt
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Perplexity AI hat am Mittwochabend mit Perplexity Computer überraschend eine Vielzahl neuer Funktionen vorgestellt. Diese sind für komplexe Workflows und mit einer Vielzahl spezialisierter KI-Modelle vorgesehen und treten damit unter anderem in Konkurrenz zu Openclaw auf. Dabei handelt es sich nicht um einen weiteren KI-Chatbot, dem man Fragen stellt und Antworten erhält. Stattdessen arbeitet das System eigenständig – es recherchiert, schreibt, programmiert und managt ganze Projekte über Wochen oder sogar Monate hinweg, ohne dass der Nutzer jeden Schritt selbst anstoßen muss. Perplexity beschreibt das Produkt als "digitalen Mitarbeiter", dem man einfach ein Ziel nennt und der dann selbst herausfindet, wie er dieses erreichen kann.

Um das zu schaffen, arbeiten unter der Haube bis zu 19 verschiedene KI-Modelle zusammen. Das klingt kompliziert, funktioniert aber nach einem einfachen Prinzip: Jedes Modell hat seine Stärken. Eines ist gut im Suchen und Recherchieren, ein anderes im Schreiben langer Texte, wieder ein anderes im Programmieren oder im Erstellen von Bildern und Videos. Perplexity Computer entscheidet selbst, welches Modell für welchen Schritt am besten geeignet ist – und koordiniert alle gleichzeitig, ähnlich wie ein Projektleiter.

Als zentrales Steuerungsmodell für Planung und Koordination kommt dabei Claude Opus 4.6 von Anthropic zum Einsatz, ergänzt durch spezialisierte Modelle wie Grok, GPT-5.2, Gemini und Veo 3.1 für Video.

Was Perplexity Computer besonders macht, ist das Gedächtnis über lange Zeiträume. Wer heute ein Projekt startet, kann Wochen später einfach dort weitermachen, wo er aufgehört hat – das System soll den bisherigen Stand kennen und ihn eigenständig weiter ausbauen. Konkret einsetzbar ist das zum Beispiel für komplette Inhalts-Pipelines: von der Recherche über den fertigen Text bis zum passenden Bild und der Veröffentlichung. Auch Finanzmarktanalysen, Web-Apps vom ersten Entwurf bis zur fertigen Version oder langfristige Begleitprojekte gehören laut Perplexity zum Einsatzgebiet. Damit das Ganze sicher bleibt, läuft das System in einer abgeschotteten Sandbox – unkontrollierte Zugriffe auf eigene Daten oder gespeicherte Passwörter sollen nicht möglich sein.

Zum Start ist Perplexity Computer nur für Max-Abonnenten zugänglich, die für den Dienst 200 US-Dollar pro Monat bezahlen. Mit Perplexity Computer führt man erstmal eine verbrauchsbasierte Token-Abrechnung ein: Max-Nutzer starten mit 20.000 Bonus-Credits, erhalten monatlich weitere 10.000 Credits und können jederzeit welche hinzukaufen. In den nächsten Wochen soll der Zugang auf die günstigere Pro-Stufe mit weniger Token ausgeweitet werden. 

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Mit diesem Schritt macht Perplexity deutlich, wohin die Reise geht: weg von der reinen KI-Suche, hin zur vollständigen Übernahme ganzer Arbeitsabläufe.

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