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Die Hydro Series H5 SF ist Corsairs erste Low-Profile-AiO-Kühlung

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Corsair nimmt AiO-Kühlungen ernst. Das Unternehmen bietet längst nicht mehr nur die klassischen CPU-Lösungen an, sondern experimentiert selbst mit der Flüssigkeitskühlung von Grafikkarten - das hat gerade erst wieder die Corsair Hydro GFX bewiesen. Auch die frisch vorgestellte Hydro Series H5 SF ist ein innovatives Produkt, nämlich eine Low-Profile-Kühlung für Prozessoren in besonders kompakten Gehäusen.

Nicht jedes Mini-ITX-Gehäuse ist dafür ausgelegt, eine AiO-Kühlung unterzubringen. Corsairs erste Low-Profile-Flüssigkeitskühlung kommt deshalb völlig ohne Radiatorenplatz aus. Der Radiator wird praktisch oberhalb des CPU-Sockels positioniert. Damit benötigt die Kühlung einen gewissen Abstand zwischen Mainboard und Gehäuse, diese 84 mm stehen aber in vielen Mini-ITX-Gehäusen durchaus zur Verfügung.

Die Abwärme des Prozessors wird bei der Hydro Series H5SF von einer Kupferbodenplatte aufgenommen und an den integrierten 120 x 40 mm-Radiator aus Aluminium weitergeleitet. Der Radiator wiederum wird von einem 120-mm-Radiallüfter mit Frischluft versorgt. Der Lüfter wurde laut Corsair auf eine geringe Lautstärke hin optimiert und arbeitet mit 1.000 bis 1.800 U/min. Zumindest die maximale Umdrehungsgeschwindigkeit dürfte er dann aber doch nicht mehr wirklich leise erreichen. Der Lüfter kühlt nicht nur den Radiator, sondern auch kritische Mainboardbauteile wie die Spannungswandler und den Chipsatz. Corsair hat die Kühlung auf eine maximale TDP von 150 Watt ausgelegt. Sie ist unter anderem zu Corsairs eigenen Gehäusen Obsidian Series 250D, Carbide Series Air 240 und Graphites Series 380 kompatibel. Corsairs kommender 4K-HTPC Bulldog wird ebenfalls unterstützt - dafür wurde die Low-Profile-Kühlung ursprünglich auch entwickelt. Dabei können Mainboards mit den Sockeln AMD AM2, AM3, FM1 und FM2 bzw. Intel LGA 115X und 1366 genutzt werden.

Die Corsair Hydro Series H5 SF ist ab sofort verfügbar. Corsair setzt einen Verkaufspreis von 79,99 Euro an.

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Kommentare (8)

#1
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Admiral
Beiträge: 14999
Würde auch perfekt in ein Silverstone FTZ01 oder Lian Li Q01 passen, bin gespannt auf erste Tests.
#2
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Matrose
Beiträge: 25
Würde hier der Wärmetransport nicht via Heatpipe besser funktionieren als mittels Flüssigkeit?
#3
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Registriert seit: 22.09.2005
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Admiral
Beiträge: 14999
Vielleicht ist Corsair ja nett und ich kann nach langer Zeit mal wieder ein Review übers Bulldog hier im Forum bringen. Müsste mal anfragen :)
#4
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6928
Zitat dadaniel;24106592
Würde hier der Wärmetransport nicht via Heatpipe besser funktionieren als mittels Flüssigkeit?


Dann wäre das Montieren allerdings 10x so kompliziert.


Bin echt gespannt auf das Teil, endlich mal wieder eine innovative Idee im Kühlungsbereich!!
Genauso wie damals Gigabyte Grafikkühler Prototy mit 5 mini Lüftern!

Wie gut das ding wird ist natürlich die frage, aber ich bin echt gespannt darüber wie das Ding ist!
Bin mir aber sicher, dass dank dem über der CPU liegenden Radiallüfter die Mainboard und VRM Temperaturen so niedrig wie mit keinem anderem Luftkühler sein werden!


Corsair Bulldog und das von mit Sehnsüchtig erwartete SF600 SFX Netzteil sind übrigens auf Q1 2016 verschoben... :(
#5
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 16709
@Hardwareluxx - testet ihr das Teil bitte?

Ich glaube, das Ding passt gut in ein Cooltek UMX-1 Case.
#6
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Registriert seit: 03.08.2005
Oberbayern
Romanschreiber
Beiträge: 4216
Das Teil ist meiner Ansicht nach an Sinnlosigkeit nicht mehr zu überbieten. Die Krönung des AIO-Nonsens!

Zum Einen ist es ohne Modifikation nur in Gehäusen nutzbar, bei denen über dem IO-Panel Belüftungsöffnungen in der richtigen Höhe und Breite vorhanden sind und zum Anderen ist auch seitlich von hinten gesehen links neben dem Board ein Freiraum nötig, wo bei vielen ITX-Gehäusen definitiv keiner ist. Die effektive Kühlfläche dieses "Radiatörchens" (die vor allem durch die Eintrittsfläche dominiert wird) ist noch winziger als bei den kleinsten "normalen" 120er AIOs. Hinzu kommt, dass der Radiallüfter schon bedingt durch die Bauart nicht der leiseste sein dürfte und eine Möglichkeit einen vernünftigen Lüfter einzusetzen besteht auch nicht. Durch die ungünstige Platzierung der Ansaugöffnung des Lüfter, wird grundsätzlich mit Luft gekühlt die durch die Spannungswandler vorgewärmt wird. In Kombination mit der so gut wie nicht vorhanden Radiatorfläche absolut nicht zielführend. Eine Platzierung des ohnehin schon grenzwertig winzigen Radiators an einer sinnvolleren Stelle ist nicht möglich. Entkopplung findet nicht nur bezüglich der Pumpe nicht statt (das ist ja trauriger Standard bei AIOs), sondern auch der Lüfter kann nicht entkoppelt werden und ist über die Halterungen fest mit dem Mobo-Tray verbunden. Die Resonanzkammer in Form des Gehäuses in dem das Lüfterrad sitzt tut ihr Übriges. Außerdem würde der Platz den die Kiste einnimmt, auch für einen guten Topblower Luftkühler bestens reichen, der angesichts der mickrigen Radiatoreintrittsfläche im gleichen Bauraum auch leiser und effektiver kühlen sollte. Nicht mal die einzige Nische in der man bei "normalen" nicht erweiterbaren AIOs noch einen gewissen Nutzen erkennen konnte, kann damit bedient werden. Das war die Tatsache, dass man mit einem normalen AIO-Kühler über dem Board so gut wie keinen Freiraum brauchte. Auch dieses Argument fällt hier weg. Wo da auch nur ein Fünkchen Sinnhaftigkeit drin stecken soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Meines Erachtens grenzt die Produktion derartig sinnloser Produkte an mutwillige Umweltverschmutzung, denn das entspricht schon sehr deutlich der heute leider zunehmend real werdenden neuen Definition von Fortschritt: "Fortschritt ist die voranschreitende, sich beschleunigende Umwandlung von Energie, Rohstoffen und menschlicher Arbeitskraft in Müll." Das Ding könnte man auch direkt hinter den Fabriktoren wieder schreddern und der Wertstoffkette zuführen, denn ein erkennbarer Einsatzzweck oder gar ein Vorteil jedweder Art ist nicht vorhanden - es ist ja nicht mal optisch irgendwie ansehnlich. Wenn schon überhaupt kein technischer Nutzen drin steckt, wäre eine interessante oder spektakuläre Optik ja noch der letzte Notanker, um so etwas noch eine gewisse Daseinsberechtigung zuschreiben zu können, aber selbst da hat man versagt.
Ich bin sicher, dass man das Ding lediglich als Abfallprdukt dieses "Bulldog"-Gedöns Rechners als Einzelteil vermarktet, weil man sich ohne weiteren Vertriebszweig keine Hoffnungen machen kann, wenigsten die Produktions und Entwicklungskosten rein zu holen.

Man sollte Imho mal einen Anti-Preis für das sinnloseste Produkt der Welt ausloben. Dieses Teil käme da mit Sicherheit wenigstens unter die nominierten Kandidaten!
#7
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 12739
In einigen Punkten muss ich VJoe2max recht geben. Die Austrittsöffnung der AiO ist bei den meisten ITX Gehäusen an einer ungünstigen Stelle. Der Lüfter ist klein und dreht höher (ist laut). Der "Radiator" hat weniger Fläche als die normalen 120er AiO-Radis. Da könnte man gleich ein passendes Case für diese "Ding" anbieten. Diese AiO ist nur teuer und sinnlos.
#8
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 16709
@ all die "das macht keinen Sinn"-Argumentierer

Zitat
Corsairs kommender 4K-HTPC Bulldog wird ebenfalls unterstützt - dafür wurde die Low-Profile-Kühlung ursprünglich auch entwickelt.


DAS ist der Zweck des Teils, aber man stellt es auch frei zur Verfügung, da es genug Bastelfreunde gibt, die das Ding auch woanders verbauen wollen - oder es versuchen werden.

Tellerrand usw. - Sinn und Unsinn sei mal dahingestellt, aber wenn das Ding so schlecht und unsinnig wäre von der Kühlleistung her, hätte man es nicht zur Serienreife gebracht.

Lasst euch überraschen.
Für HTPC mit i5/i7 ohne OC - ev. mit Undervolting - wird das Ding schon reichen.
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