1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. Höherer IF-Takt: DDR4-4000 neuer Sweetspot für Ryzen-5000-CPUs

Höherer IF-Takt: DDR4-4000 neuer Sweetspot für Ryzen-5000-CPUs

Veröffentlicht am: von

zen3Bei Technopat ist eine Folie aufgetaucht, die offenbar aus einem Briefing zu den neuen Prozessoren stammt, die aber wohl noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist. In der Folie werden die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Takt-Domains der Ryzen-5000-Prozessoren alias Vermeer genauer erläutert.

Einmal mehr betont AMD, dass es auf mehr als den reinen Prozessortakt ankommt. Zunächst einmal erläutert AMD den MCLK als Takt des Speichers. Beim UCLK handelt es sich um den Takt des Speichercontrollers, also wie oft dieser Befehle an den Speicher ausgeben und empfangen kann. Der FCLK ist der Takt des Infinity Fabric. Dieser ist für die Kommunikation zwischen den CCD(s) und dem IOD verantwortlich. All dies kennen wir schon von der vorherigen Generation.

Für die Ryzen-Prozessoren gibt es zwei Modi, in denen ein Zusammenhang dieser Takt-Domänen festzuhalten ist. Bis zu einem Takt von DDR4-3733 arbeiten die internen Teiler in einem Verhältnis von 1:1:1 (MCLK = UCLK = FCLK = 1.866 MHz). Darüber hinaus kommen verschiedene Teiler ins Spiel. AMD nannte bisher DDR4-3600 bzw. einen Takt  des Infinity Fabric von 1.800 MHz als Sweet Spot für die Ryzen-Prozessoren (Matisse), welcher in der Regel auch alle Prozessoren erreichen. Den IF-Takt höher als 1.800MHz zu übertakten, ist keine leichte Aufgabe. Manche haben Glück und erreichen problemlos 1.900 MHz, andere scheitern aber schon an 1.833 MHz. 

Für die Ryzen-5000-Prozessoren spricht AMD offenbar von der Möglichkeit selbst DDR4-4000 noch im 1:1:1-Betrieb arbeiten zu lassen. Dies würde bedeuten, dass sich der Takt des Infinity Fabric auf 2.000 MHz erhöhen lässt – wenn es der Prozessor denn zulässt. DDR4-4000 in 1:1:1 soll mit den Vermeer-Modellen (Ryzen-5000-Prozessoren) das sein, was DDR4-3800 in 1:1:1 für die Ryzen-3000-Serie war bzw. ist.

Demzufolge haben Detailverbesserungen offenbar dazu geführt, dass die Takt-Domains etwas stabiler arbeiten können. DDR4-3800 sollten mit den Ryzen-5000-Prozessoren nahezu immer möglich, in Ausnahmen eben auch DDR4-4000.

Renoir schon mit Detailverbesserungen, aber anderem Verhalten

Die Renoir-Prozessoren verhalten sich hinsichtlich der Taktraten schon anders, als dies für Matisse der Fall ist. Je nachdem ob es sich um einen Renoir mit 15 oder 45 W TDP handelt, kommen unterschiedliche Teiler ins Spiel. Wir haben die Details dazu zusammengefasst.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AMD Ryzen 7 3800X im Test: Ein hungriger Lückenfüller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMDRYZEN93900X

    Kurz vor dem Start des lange ersehnten AMD Ryzen 9 3950X und der kommenden Threadripper-Modelle schließen wir eine weitere Lücke in unserer Testdatenbank und stellen den AMD Ryzen 7 3800X auf den Prüfstand, der über acht Kerne verfügt, gegenüber seinem kleinen Schwestermodell jedoch in einer... [mehr]

  • In Spielen König, sonst eher ein kleiner Prinz: Intel Core i5-10600K und Core...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CML-S

    Heute ist es soweit und wir dürfen die ersten Leistungsdaten des Core i5-10600K und des Core i9-10900K präsentieren. Damit öffnet Intel seine Comet-Lake-Prozessoren für den Markt, denn ab heute sind die ersten Modelle im Handel verfügbar. Die Kernkompetenzen der neuen Prozessoren liegen vor... [mehr]

  • AMD hängt Intel weiter ab: Der Ryzen 9 3950X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN-3950X

    Besser spät als nie – so ließe sich das Timing für unseren Test des Ryzen 9 3950X wohl am besten zusammenfassen. Zum Ursprünglichen Termin der Tests konnte uns AMD kein Sample zur Verfügung stellen und so mussten wir uns etwas gedulden, bis auch wir den 16-Kerner testen konnten. Der... [mehr]

  • Ein Athlon ist noch längst kein Ryzen: Der Athlon 3000G im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_ATHLON_200GE

    Für den Athlon 3000G hat sich AMD ein knappes Zeitfenster ausgesucht. Letzte Woche hab es die Testberichte zum Ryzen 9 3950X, zum 25. November erfolgt der Marktstart und auch die Tests zu den Ryzen-Threadripper-Prozessoren werden dann veröffentlicht. Dementsprechend fokussieren wir uns heute auf... [mehr]

  • Schneller dank Zen 2: Ryzen Threadripper 3960X und 3970X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN-THREADRIPPER-3RDGEN

    Nachdem sich AMD auf dem klassischen Desktop mindestens auf Augenhöhe zu Intel sieht, will man nun den bereits vorhandenen Vorsprung im High-End-Desktop weiter ausbauen. Den Anfang machen der Ryzen Threadripper 3960X mit 24 und der Ryzen Threadripper 3970X mit 32 Kernen. Zum Vorgänger... [mehr]

  • AMD Ryzen 3 3300X und Ryzen 3 3100 im Test: Kleine Ryzen für Gamer ganz groß

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_3_3300X_3100_REVIEW

    Mit dem AMD Ryzen 3 3300X und dem Ryzen 3 3100 skaliert AMD seine aktuellen Ryzen-3000-Prozessoren weiter nach unten und drückt die Einstiegskosten seiner CPUs auf knapp 130 bis 110 Euro. Mit vier Kernen und SMT sowie weiterhin hohen Taktraten und allen Vorzügen der... [mehr]