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AMD stellt die Athlon und Ryzen C-Serie für Chromebooks vor

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amd logoAuch wenn sicherlich die Ryzen- und EPYC-Prozessoren sowie die Custom-Chips für die Xbox Series X und PlayStation 5 aktuell im Fokus stehen, so bietet AMD auch Speziallösungen für einen Bereich an, den nicht jeder auf dem Schirm hat. Anfang 2019 stellte AMD die Athlon A6 und A4 Prozessoren vor, die für Chromebooks vorgesehen waren. Der Markt für Chromebooks ist seither vor allem im schulischen Bereich immer größer geworden, sodass AMD heute mit der Athlon und Ryzen C-Serie gleich mehrere Nachfolger in den unterschiedlichen Kategorien vorstellt.

Die bisherigen A-Series-Prozessoren hält man für den Einstiegsbereich bei. Für die Mittelklasse sieht man die Athlon-Prozessoren der C-Serie vor und im Premium-Segment positioniert man die neuen Ryzen-Prozessoren der C-Serie. Damit bringt man die Ryzen-Marke auch in dieses Marktsegment der Chromebooks.

Je nach Modell muss man nun zwischen Zen- und Zen+-Kernen unterscheiden. Die Anzahl der Kerne reicht von zwei bis vier – das SMT ist jeweils aktiviert. Die Taktraten reichen von 2,1 bis 2,6 GHz im Basis-Takt und bis zu 4 GHz im Boost-Takt. Der Ausbau der integrierten Grafikeinheit beläuft sich auf 3 bis 10 Vega-Compute-Units mit einem Takt von 1,2 bzw. 1,4 GHz. Die TDP dieser Modelle liegt bei 15 W.

In der Athlon C-Serie bieten die Prozessoren ausschließlich die älteren Zen-Kerne. Das kleinste Modell bietet zwei Kerne ohne SMT, das größere kommt mit aktivem SMT. Hinsichtlich der integrierten Grafikeinheit kommen diese beiden Modelle mit zwei bzw. drei CUs daher. Die TDP liegt auch hier bei 15 W.

Wir sprechen hier von Raven-Ridge-, Picasso- and Dali-Designs, die im Falle der erstgenannten Prozessoren bereits einige Monate, wenn nicht Jahre auf dem Markt sind.

Im Vergleich zu den A-Series-Prozessoren sind die neuen Ryzen-Modelle deutlich schneller – sowohl in der CPU- wie auch der GPU-Leistung. Vor allem die integrierte Grafikeinheit in den größeren Ausbaustufen machen einen großen Sprung. Man muss sich hier aber auch vor Augen führen, dass wir von alten Zen- und Zen+-Kernen und auch noch nicht der auf 7 nm optimierten Vega-GPU sprechen.

ASUS, HP und Lenovo bieten bereits Chromebooks an, die nun auch mit den neuen Prozessoren auf den Markt kommen werden. Für das restliche Jahr sowie 2021 werden zahlreiche weitere Modelle erwartet.