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Chinesisches Unternehmen baut CPU mit Zen-Architektur

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amd logoBereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass ein chinesisches Unternehmen an einem Prozessor mit x86-Architektur arbeiten würde. In einigen Jahren will das Unternehmen Zhaoxin mit den Branchengrößen AMD und Intel konkurrieren. AMD hat ebenfalls bereits vor einiger Zeit das Joint Venture Thatic gegründet, an dem auch einige chinesische Unternehmen beteiligt sind. Für Thatic hat ein Unternehmen namens Hygon ein neue Prozessoren-Serie entwickelt, welche die Zen-Architektur verwendet.

Das unternehmerische Konstrukt hinter dem Joint Venture ist etwas komplex. 2016 von AMD mitbegründet heißt Thatic voll ausgeschrieben Tianjin Haiguang Advanced Technology Investment Corporation. Gleich darauf wurden die beiden Tochterunternehmen Haiguang Microelectronics Corporation (HMC) und Chengdu Haiguang IC Design Corporation (Hygon) gegründet, die nun in gewisser Weise zuarbeiten, denn wie gesagt, Hygon hat die Prozessoren-Serie für Thatic entwickelt, dies läuft aber über HCM, die sicher wiederum einen Auftragsfertiger suchen. AMD hat aber auch direkte Anteile an HMC und Hygon – nicht nur solche, die über das Joint Venture laufen.

Die entsprechende Unterstützung findet sich bereits in einem Linux-Patch. Die Zen-Architektur wird hier als Family 17h aufgeführt, der von Hygon entwickelte Dhyana-Prozessor demzufolge Dhyana Family 18h. Über die genauen Details der Prozessoren gibt es keinerlei Informationen. Sie sollen den Epyc-Prozessoren von AMD aber nicht ganz unähnlich sein.

China versucht sich mehr und mehr unabhängig von US-Unternehmen zu machen. Einige der schnellsten Supercomputer in China verwenden inzwischen eigene Hardware. Allerdings wollen die Branchengrößen aus den USA an diesem Kuchen mitverdienen und gründen daher sogenannte Joint-Venture-Unternehmen, um am chinesischen Markt präsent zu sein.

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 20.03.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 892
vielleicht ist ja das der grund

Die US-Regierung untersagt seit Jahren den Export von Prozessoren oder Technologie nach China, weshalb es mittlerweile einige Joint Ventures und Eigenentwicklungen gibt. Darunter fallen Thatic und Zhaoxin sowie Huaxintong (ein JV mit Qualcomm), aber auch die Chips wie die SW26010 im Sunway Taihu Light oder die Matrix-2000-GPDSPs im Tianhe-2A, den beiden schnellsten chinesischen Supercomputern.
#3
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
@ easy, genau darum geht es. AMD VER DIENT DARAN GUT GELD, und china hat bessere karten und kann weiterhin mitmischen.

weiter so
#4
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Registriert seit: 11.04.2014

Oberbootsmann
Beiträge: 970
Wie kann man sich so eine Zusammenarbeit vorstellen? Ähnlich wie bei ARM und deren "Derivaten" - sprich Snapdragon, Kirin, usw? Sprich die Architektur wird lizenziert und Partner designen die konkreten Produkte (Kernzusammensetzung, Takt, usw.?)?
#5
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
wird eher so sein dass AMD ihre architektur nimmt, mit dem partner anpasst und es dann verkauft. die beiden partner werden dann entsprechend vertrag am gewinn beteiligt.
#6
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Registriert seit: 13.08.2008
Bielefeld
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 445
Ich glaube nicht das Intel noch jemand anderen als AMD die x86-Architektur lizensieren lässt.
#7
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Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Flottillenadmiral
Beiträge: 4199
Ist man da nicht vollkommen AMD ausgeliefert, also wenn AMD nicht will das etwas heraus kommt können die es doch stoppen oder nicht?
Liest sich aber nicht nach einem dritten Konkurrent der den Desktop Markt erober kann, eher etwas was für Supercomputer, Militär oder Server interessant sein wird.
#8
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
genau darum geht es. und wie weit AMD geht, soweit geht die hibesische regierung ihnen gegenüber. die chinesen kaufen know how ein. wir reden hier nicht von alten 8086 er prozessoren vo inel, da kommt man ohne partner einfach nicht weit. und das bezahlt die chinesische regierung mehr als gut. jedes fitzelchen knowhow und technologie die aus den USA stammen und nun bei ihnen landen, sind bares gold wert. hat man ja bei ZTE(?) NEULICH gesehen wo die amis den hahn zudrehen und das unternehmen danach gleich in konkurs gehen kann. das beste daran ist, dass das geld nicht in den usa liegt sondern sonstwo. selbst wenn die rwgierung etwas mahen wollen würde, hätte amd genug reserven zur seite ausserhalb des zugriffes der USA.

zusammengefasst: man hat geld und knowhow sowohl in den USA als auch CHINA. sollte ein wirtschaftskrieg aufflammen, hat man so oder so einen rückzugsort.
#9
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 17926
Mich wundert nur, dass Intel es AMD überhaupt erlaubt hat seine x86 Lizenzen weiterzulizensieren. Im übrigen dürfte Trump der Schritt von AMD gar nicht gefallen und ich kann dies auch nachvollziehen, denn die Chinese haben bekanntlich ein anderes Verhältnis zu Urheberrechten.
#10
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
amd lizensiert da gar nichts. die prozessoren werden von amd entwickelt und "gefertigt" die chinesen sagen nur "das brauchen wir und da etwas weniger davon", jedenfalls offiziell.

abgesehen davon ost x86 eh frei verfügbar, aber die erwiterungen (SSE zim beispiel) sind es nicht, und ein x86 prozessor ohne moderne befehlssätze ist praktisch nutzlos.

also x86 darf jeder herstellen, die befehlssatzerweiterungen, ohne die reines x86 einfach nutzlos ist aber nicht, da hat intel noch patentschutz drauf.
#11
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Registriert seit: 04.07.2018
Zürich
Banned
Beiträge: 3
Zitat Performer;26403309
Sehr gut ! Jedes % Marktanteil, daß nicht an Intel geht ist gut für den Kunden. :)

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