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Whiskey Lake-U: Intel dreht beim i5-8265U und i7-8565U am Turbo

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8gen-intel-core-i7Intels Probleme mit der Fertigung in 10 nm haben weitreichende Folgen. Dazu gehört auch eine Roadmap, die inzwischen völlig anders als noch vor zwei oder drei Jahren aussieht. Das wiederum führt zu Ergebnissen wie Whiskey Lake-U mit dem Core i5-8265U und Core i7-8565U - zwei Prozessoren, die in sparsamen Notebooks zum Einsatz kommen und dort Kaby Lake-R ablösen sollen.

Ab wann genau die beiden neuen Modelle in Form von Endgeräten im Handel bereitstehen werden, ist noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass Intels Portfolio noch unübersichtlicher wird. Denn neben Whiskey Lake wird auch Coffee Lake in 14 nm++ gefertigt, parallel dazu bietet man die Kaby-Lake-Chips der achten Generation an, die allerdings nur auf 14 nm+ basieren. Hinzu kommt, dass Core-Prozessoren der achten Generation künftig auch als Core-i-9000 vermarktet werden sollen.

Zumindest zwei Kaby-Lake-Modelle dürften in absehbarer Zeit aber von den Whiskey-Lake-Neulingen abgelöst werden. Denn die von Tum Apisak via Twitter verteilten Screenshots lassen darauf schließen, dass der Core i5-8265U auf den Core i5-8250U folgt, der Core i7-8565U hingegen auf den Core i7-8550U. Beide Prozessoren bieten wie ihre potentiellen Vorgänger vier Kerne nebst SMT sowie einen jeweils vergleichbaren Basistakt. Beim Core i7-8265U wären dies 1,6 GHz, beim Core i7-8565U 1,8 GHz. Einen großen Sprung soll es jedoch beim Turbo geben. Im Idealfall sollen auf einem Kern bis zu 3,9 respektive 4,6 GHz (i5-5265U/i7-8565U) möglich sein, 500 und 600 MHz mehr als beim i5-8250U und i7-8550U.

Während die CPU-Taktraten somit als bekannt bezeichnet werden können, bleiben an anderer Stelle Fragen unbeantwortet. Zwar gilt es als sicher, dass Intel auf den GPU-Ausbau GT2 setzen wird, Hinweise auf die Basis- und Turbogeschwindigkeit gibt es für die Grafikeinheit aber nicht. Abzuwarten bleiben ebenfalls, ob Intel es bei einer TDP von 15 W belässt und wie der Energiebedarf der neuen Prozessoren ausfällt. Angesichts der kolportierten höheren Turbotakte dürfte letzterer steigen. Von denen dürften Nutzer aber nur dann profitieren können, wenn die Kühlung leistungsfähiger als bei noch aktuelle Kaby-Lake-R-Prozessoren ausfällt.