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Cray verbaut Epyc-Prozessoren in Supercomputern

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crayCray wird seine Supercomputer der CS500-Serie bald auch mit Prozessoren aus dem Hause AMD anbieten. Für AMD dürfte dies ein großer Schritt sein, denn auch wenn die Epyc-Prozessoren aufgrund der bis zu 32 Kerne, 128 PCI-Express-Lanes und dem Octa-Channel-Speicherinterface einiges zu bieten haben, bis AMD nach der Rückkehr in den Servermarkt im vergangenen Jahr wieder maßgeblich Marktanteile wird abgreifen können, dürfte es einige Jahre dauern. Mit dem Angebot bei Cray macht AMD den Schritt in das High Performance Computing.

Die Supercomputing-Systeme Cray CS500 sind in Gehäusen mit zwei Höheneinheiten untergebracht. Diese 2HE-Einheiten sind mit jeweils vier Half-Width-Einschüben bestückt, von denen jeder wiederum zwei Epyc-Prozessoren beinhaltet. Pro Sockel können acht DIMM-Steckplätze bestückt werden und die Knoten werden untereinander mit 200 GBit/s per PCI-Express verbunden. Wer weniger CPU-Leistung und stattdessen mehr GPU-Rechenleistung sowie Speicher benötigt, kann eine 2HE-Einheit auch mit zwei Prozessoren und jeweils 16 DIMM-Steckplätzen ordern und hat darin auch noch Platz für einen GPU-Beschleuniger. Bei letztgenannten handelt es sich um eine NVIDIA Tesla V, zusammen mit Prozessoren aus dem Hause Intel setzt Cray bisher auf Xeon-Phi-Beschleuniger. Welche Hardware im Zusammenspiel mit den Epyc-Prozessoren zum Einsatz kommt, wird nicht genannt.

Ein komplettes Cabinet besteht aus 72 Rechenknoten, also 18 2HE-Einheiten. Diese müssen auch untereinander miteinander verbunden werden. Neben der eben erwähnten PCI-Express-Verbindung steht außerdem Omni-Path (OPA) Infiniband zur Wahl.

Nun darf man gespannt sein, wann der erste mit Epyc-Prozessoren bestückte Supercomputer in den Top 10 oder Top 20 der Supercomputer auftaucht.

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