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Intel zeigt Loihi Testboard mit Synapsen aus Silizium

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intelIntel hebt sein Artificial-Intelligence-Projekt Loihi auf eine neue Stufe und hat ein Testboard vorgestellt, welches vier dieser Chips auf einem PCB verneint. Zusammen mit dem Start des Testboards hielt Intel auch einen Workshop namens Neuro Inspired Computational Elements (NICE), der Interessengemeinschaften auch zukünftig zusammenbringen soll.

Der im November fertiggestellte und Loihi getaufte Chip besitzt 130.000 "Neuronen" aus Silizium, die sich abhängig von der jeweiligen Anwendung selbstständig verknüpfen sollen. Dies soll einen Trainings-Prozess auf Hardware in der Cloud früher oder später überflüssig machen. Stattdessen sollen AI-Chips damit unabhängiger werden. Intel hat mit Loihi versucht, die Funktionsweise eines Gehirnes in einem Chip abzubilden. 

Seit November hat Intel sichergestellt, dass der Loihi-Chip wie gewollt funktioniert. Die Ergebnisse des Emulators und der Hardware selbst stimmen weitestgehend überein, sodass das Projekt einen Schritt weitergehen kann. Wissenschafter der Columbia University haben bereits ein Projekt umgesetzt, welches 3D-Objekte erkennt. Im Vergleich zu anderen solchen Projekten der Objekterkennung nutzt Loihi dazu nur etwa 1 % seiner Ressourcen hat das Training innerhalb von Sekunden erledigt und benötigt dazu nur wenige Dutzend Milliwatt.

Um nun weitere Forscher und Interessensgruppen zusammen zu bringen, startet das Unternehmen die Intel Neuromorphic Research Community (INRC). Diese soll sich mit Themen wie Neuromorphic Theory, Spiking Neural Network Algorithms, Neuromorphic Applications und Programming Models beschäftigen – der Erfahrungsaustausch steht im Vordergrund.

Derzeit arbeitet Intel daran, die Hardware in Form einer Cloud-Schnittstellen (Neuromorphic Research as a Service (NRaaS)) einer größeren Nutzerschaft zur Verfügung zu stellen. In den kommenden Wochen und Monaten will Intel weitere Testhardware an Forscher und Entwickler verteilen.

Das Testboard besteht aus vier Loihi-Chips. Kombiniert sprechen wir hier von 512 Neuromorphic Cores und 524.288 Neuronen, die im Chip mit einem Mesh verbunden sind. Weitere technische Details gibt Intel derzeit nicht preis.

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Kommentare (7)

#1
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Admiral
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Oh, Skynet! :eek:
#2
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Im sonnigen Süden
Admiral
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So ein Kommentar war zu erwarten ;)

Nee schon cool das ganze. Die Zukunft wird äusserst spannend.
#3
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Rendsburg
Bootsmann
Beiträge: 580
Die können aber nicht wachsen, sondern nur verknüpfen.130.000 neuronen bleiben egal wie miteinander verknüpft nur 130.000 neuronen.Werden die Verknüpfungen die gleiche Funktion haben wie Synapsen? Wenn es dann material gibt welches sich auch vermehren kann....dann wird es erst richtig spannend.
#4
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Registriert seit: 02.05.2017

Admiral
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Mal im Ernst: Worin wird denn zukünftig das Einsatzgebiet liegen?
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12601
Nunja, am naheliegendsten ist noch bessere Spracherkennung sowohl im kleinen Bereich (durch die Selbstmodifikation kann sich der Sprachasistent dann auf deine persönlichen Sprachegewohnheiten einstellen) als auch in großen Systemen z.B. um Übersetzer zu verbessern.
Das logische verstehen von Sprache ist noch immer verdammt schwer.

Dann natürlich Automatisierung. Wohl allem vorraus für selbstfahrende Fahrzeuge.

Es gibt auch die Idee mit solchen Systemen, neue, efizientere Algorithmen zu entdecken. Z.B. für die Berechnung von akuraten Physiksimulationen auf Basis realer Input Daten.
#6
Registriert seit: 01.08.2017
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1334
Zitat Holzmann;26190343
Mal im Ernst: Worin wird denn zukünftig das Einsatzgebiet liegen?

Es gibt doch unendlich möglichkeiten. Vom selbst fahrenden Auto, bis zur Marktforschung. Oder die gute alte Bild-,Sprach- oder Textauswertung......
Oder ganz abgefahren, die nächste SuperKI für das nächste AAA-Spiel, welches zum Beispiel Intelligent in einem Dialog reagiert.
#7
Registriert seit: 02.02.2005
Hamburg
Obergefreiter
Beiträge: 98
Beim Thema KI bekomme ich jedes mal eine Gänsehaut seit ich über diesen Artikel gestolpert bin...
selbst wenn da Einiges übertrieben sein sollte gibt es einem doch sehr zu denken.
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