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Intels Core i7-8000-Serie soll 30 Prozent schneller und Ende des Jahres verfügbar sein

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8gen-intel-core-i7Intel hat auf der Computex 2017 erneut Angaben zur nächsten Desktop-Prozessor-Generation gemacht. Auf dem Investoren-Meeting im Februar äußerte sich Intel über das Fortbestehen von Moores Law und die zukünftigen Produkte und Fertigungstechnologien. Dabei wurde auch erstmals über die nächste Generation der Core-i7-8000-Prozessoren gesprochen, die um 15 % schneller sein sollen, als die aktuelle Core-i7-7000-Generation.


Auf der Computex hat Intel verraten, dass man die Leistung sogar noch weiter hat steigern können. Nicht mehr nur 15 % bei einigen Anwendungen sollen es sein, sondern sogar 30 %.

Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Architektur Intel bei den Core-i7-8000-Prozessoren verwenden wird. Ginge man lange Zeit davon aus, dass Intel auf die neue 10-nm-Fertigung wechseln wird und dazu die Cannon-Lake-Architektur einsetzen wird, sah es zuletzt danach aus, als verwende Intel ein Kaby-Lake-Refresh. Dies geht alleine schon aus dem Umstand hervor, dass Intel zwar immer wieder über die Fortschritte der 10-nm-Fertigung spricht, in diesem Zusammenhang aber nur die Rede von Cannon Lake ist. Für die Core-i7-8000-Prozessoren hingegen erwähnt Intel keinerlei Fertigungstechnologie.

Die Fußnoten verraten einmal mehr: Intel vergleicht hier einen Core i7-7600U mit einem Boost-Takt von 3,9 GHz, zwei Kernen und vier Threads mit einem Core i7-8xxx mit bis zu 4 GHz, vier Kernen und acht Threads. Die Anzahl der Kerne spielt keine Rolle, da sich das Leistungsplus auf einen Kern bezieht. Wichtiger ist aber, dass Intel den Core i7-8xxx als Kaby Lake U42 bezeichnet. Außerdem erwähnt Intel, dass diese Ergebnisse mit Pre-Silicon, also frühen Versionen erstellt wurden. Diese beinhalten auch eine Toleranz von +/- 7 %.

Daneben hat man verraten, dass die Core i7-8000-Prozessoren gegen Ende des Jahres verfügbar sein sollen. Genauer gesagt sollen die ersten Produkte bereits unter dem Weihnachtsbaum liegen können.