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AMD verbessert die Leistung in Ashes of the Singularity für RYZEN-Prozessoren

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Mit den ersten Tests der RYZEN-Prozessoren zeigte sich auch: Je nach Spiel kann der AMD-Prozessor nicht mit dem vergleichbaren Modell von Intel mithalten. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich, vor allem aber betonte AMD mit dem Start der neuen Prozessoren immer wieder: Es fehlt derzeit noch an Optimierungen in diverser Software und eben diese soll über die kommenden Wochen und Monate nachgeholt werden.

Da AMD eng mit den Machern von Ashes of the Singularity zusammenarbeitet und hier auch schon eine Umsetzung in DirectX 12 mit Asynchronous Compute zeigte, verwundert es nicht, dass der Hardware- und der Software-Hersteller bei der Optimierung für die RYZEN-Prozessoren ebenfalls wieder eng miteinander arbeiteten. Herausgekommen ist dabei eine optimierte Fassung, die ein deutliches Leistungsplus zeigt.

Die neue Version von Ashes of the Singularity hört auf die Versionsnummer v2.11.x. AMD hat eigene Tests mit folgendem Testsystem durchgeführt: AMD Ryzen 7 1800X, 2x 8 GB DDR4-2933 (15-17-17-35), GeForce GTX 1080 (GeForce 378.92), Gigabyte GA-AX370-Gaming5 und Windows 10 x64 Build 1607. Getestet wurde in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bei hohen Qualitätseinstellungen. In diesen Einstellungen will AMD ein Leistungsplus von bis zu 30 % erreicht haben. Unabhängige Tests, zum Beispiel von ComputerBase, können zumindest ein Leistungsplus von 20 % bestätigen.

Auch im reinen CPU-Test (Ashes of the Singularity bietet eine solche Auswertung und Nennung der Limitierung an) stellt AMD immerhin noch ein Plus von fast 15 % fest, so dass sich der Flaschenhals womöglich nicht mehr beim Prozessor, in diesem Fall den RYZEN-Prozessoren, sondern bei der Grafikkarte befindet.

Neben den Leistungsverbesserungen soll Ashes of the Singularity auch noch weitere neue Funktionen mit einem großen Update erhalten, welches in Kürze erscheinen soll.

Höhere Minimum-FPS in DOTA 2

Auch in DOTA 2 soll eines der letzten Update einige Verbesserungen bei der Leistung erbracht haben. Hier sollen vor allem die Minimum-FPS um 15 % höher ausfallen und außerdem soll das Input-Lag sich auf 1,7 ms reduzieren. AMD sieht in DOTA 2 aber noch weitere Optimierungspotenzial.

AMD scheint derzeit verstärkt mit verschiedenen Software-Partnern an einer Optimierung für die RYZEN-Prozessoren zu arbeiten. Nicht immer werden diese ein Leistungsplus von 20 oder 30 % erreichen, denn das Optimierungspotenzial ist extrem abhängig vom jeweiligen Spiel und der Tatsache, ob eher der Prozessor mit seinen Berechnungen der Flaschenhals ist oder dieser ohnehin bei der Grafikkarte liegt.