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Features zu den Xeon E3-1200-v4- und v5-Prozessoren sind durchgesickert

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Intel-Xeon-E3-1200Innerhalb des zweiten Quartals des nächsten Jahres plant Intel den Launch der Broadwell- und Skylake-Prozessoren, die auf dem Sockel LGA1150 respektive auf dem Sockel LGA1151 ihren Platz einnehmen dürfen. Erst am Dienstag wurde ein erstes Skylake-Engineering-Sample entdeckt. Zumindest die Skylake-SKUs arbeiten dann mit der Intel-100-Chipsatzserie eng zusammen. Intel selbst möchte wohl auch weiterhin an den Xeon-E3-1200-Prozessoren für Single-Sockel-Server- und Workstations festhalten, denn auf CPU-World sind nun einige Informationen zu den Intel Xeon E3-1200-v4- und v5-Prozessoren aufgetaucht.

Während die E3-1200-v4-Modelle auf Broadwell basieren, bauen die E3-1200-v5-CPUs dagegen auf der Skylake-Architektur auf. Die Xeon E3-1200-v4-Rechenwerke sind mit dem Sockel LGA1150 kompatibel, sodass sie schon einmal mechanisch mit allen verfügbaren Haswell-/Haswell-Refresh-Mainboards kompatibel sind und auch praktisch mittels eines BIOS-Updates vollständig kompatibel sein würden. Die Hoffnung war vielerorts groß, dass Intel die Kernanzahl erhöht, doch es soll zunächst in beiden Fällen (Broadwell und Skylake) bei maximal vier Kernen inklusive HyperThreading bleiben. Im Gegenzug sollen schnellere Grafikeinheiten des Typs GT3 mit 128 Megabyte eDRAM integriert sein. Der maximale DDR3(L)-Arbeitsspeicherausbau bleibt bei 32 Gigabyte.

Für die Xeon E3-1200-v5-CPUs allerdings ist zwingend ein neues Mainboard mit dem Sockel LGA1151 notwendig. Ihnen werden die C230-Serverchipsatzserie zugeteilt, höchstwahrscheinlich verrichten sie ihre Arbeit auch mit der kommenden 100-Desktopchipsatzserie. Neben maximal vier Cores und zuzüglich HyperThreading, sollen im besten Fall GT2-Grafikchips in den Prozessoren arbeiten. Der große Vorteil der Skylake-Xeons ist die Unterstützung von DDR3(L)- und DDR4-Arbeitsspeicher, sodass die Hoffnung wächst, dass auch die gewöhnlichen Desktop-Varianten mit beiden Memorycontrollern ausgestattet sein werden. Im Gegensatz zu den Broadwell-Xeons kann der RAM bei den Skylake-Xeons auf bis zu 64 Gigabyte ausgebaut werden.

Die Kollegen von CPU-World gehen davon aus, dass die Xeon E3-1200-v4-Familie in der Mitte des nächsten Jahres verfügbar sein sollen. In der zweiten Jahreshälfte 2015 folgen dann etwas später die Xeon E3-1200-v5-Prozessoren auf Skylake-Basis. Ferner möchte Intel anscheinend Ende 2015 oder Anfang 2016 auch BGA-Modelle von den E3-1200-v5-CPUs auf den Markt bringen, in denen eine GT4-GPU mit 128 Megabyte eDRAM arbeitet. Diese Modelle erhalten ebenfalls maximal vier Kerne und arbeiten ausschließlich mit den neuen DDR4-DIMMs zusammen.

Gerade für Aufrüstungen haben sich in der jungen Vergangenheit die günstigeren Xeon-Modelle, wie der E3-1230v3 und der E3-1231v3 als eine Alternative zu den teureren Core i7-CPUs erwiesen, da sie neben vier Kernen auch gleich das Hyper-Threading-Feature mit an Bord haben. Abzuwarten gilt zunächst, inwiefern Intel im nächsten Jahr die neuen Prozessoren dem Markt zugänglich machen wird und wie schlussendlich die Preise ausfallen werden.

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Kommentare (23)

#14
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1715
Zitat fdsonne;22792597

Wie flashst du das UEFI von einem PC, der nur ne Intel OnDIE GPU hat? -> geht genau so.

Dazu mußt Du direkt am PC sitzen! Serverboards werden über das IPMI Modul geflasht, dabei ist es egal ob man direkt die Konsole nutzt oder das proprietäre Tool von Boardhersteller.
#15
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SN
Moderator
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Nö... ich flashe meine Fujitsu Server über das IRMC Interface.
File vom Hersteller runterladen, über IRMC Interface hochladen, Taste drücken und ggf. die Hütte danach booten. Fertig.
Da brauch es keine Konsole und davor musst du ebenso nicht sitzen...


Worauf willst du hinaus?
Muss ich dir jetzt noch nen Screenshot machen von dem Menüpunkt im IRMC?
#16
Registriert seit: 09.04.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1715
Zitat fdsonne;22795757

Worauf willst du hinaus?

Das ein IGP wenig Sinn bei einem Server hat. Man kann den IGP zur Beschleunigung von Rechnen nutzen, aber sonst braucht man ihn definitiv nicht, im Gegenteil er ist eher hinderlich.
#17
Registriert seit: 18.07.2012

Fregattenkapitän
Beiträge: 2681
Wenn ich für irgendwas GPUs zum beschleunigten Rechnen verwenden kann, ist ein einzelne iGPU eines Sockel 115x-Xeon nicht ausreichend. Ganz einfach. Wenn schon, dann richtig. Mit einer x-fachen Auslegung im HPC-Betrieb fehlen hier die Mehrsockelsysteme und bei den Mehrsockelsystemen fehlen dann die iGPUs. Dafür kommen andere Konzepte zum Tragen: CUDA, Xeon Phi aka Knights Ferry usw.

Im Heimbetrieb ist das was anderes, da kann eine iGPU was bringen. Nutze ich ja selbst auch. Da bringt es mir auch nur Minuten.
#18
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Zitat jdl;22796733
Das ein IGP wenig Sinn bei einem Server hat. Man kann den IGP zur Beschleunigung von Rechnen nutzen, aber sonst braucht man ihn definitiv nicht, im Gegenteil er ist eher hinderlich.


Und wie bringe ich dann Bild auf der Konsole raus bei steckendem Monitor?
Mit ner GPU die auf dem Board verlötet wurde... Was ziemlicher unfug ist, wenn die CPU eine voll funktionstüchtige GPU mitbringt, die das abdecken kann.

Auch hier nochmal die Frage, was ist an der iGPU hinderlich? Mir sind kein Nachteile bekannt. Auch technisch steht dem ganzen nix im Wege warum man nicht auf die so oder so vorhandene iGPU setzen können sollte.
#19
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Zitat fdsonne;22798072
Und wie bringe ich dann Bild auf der Konsole raus bei steckendem Monitor?
Mit ner GPU die auf dem Board verlötet wurde... Was ziemlicher unfug ist, wenn die CPU eine voll funktionstüchtige GPU mitbringt, die das abdecken kann.

Dachte Server (zumindest im industriellen Sinne) handhabt man ferngesteuert von Terminal-Rechnern aus, ohne an jedes Board ein Monitorkabel anzubringen.

Zitat fdsonne;22798072

Auch hier nochmal die Frage, was ist an der iGPU hinderlich? Mir sind kein Nachteile bekannt. Auch technisch steht dem ganzen nix im Wege warum man nicht auf die so oder so vorhandene iGPU setzen können sollte.

Naja, da steht dann das Problem im Raum dass man für Silizium bzw. für features bezahlt die man niemals braucht...
#20
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Registriert seit: 31.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3427
Wenn auch die Xeons dauerhaft eine iGPU mitbringen und sich diese auch über das IPMI nutzen lässt, warum nicht. Klar 3D Leistung oder der gleichen braucht ein normaler (bei den Homeservern mag das vielleicht was anders sein) Server nicht und wenn doch was über GPUs berechnet werden soll, gibts noch die von Danny genannten Erweiterungskarten.

Das einzige, was die Hersteller der Boards halt noch hinbekommen müssen, währe es die iGPU auch nutzen zu können und gut ist.
#21
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Beiträge: 34452
Zitat DragonTear;22798244
Dachte Server (zumindest im industriellen Sinne) handhabt man ferngesteuert von Terminal-Rechnern aus, ohne an jedes Board ein Monitorkabel anzubringen.

macht man auch. Aber trotzdem hat wohl fast jedes Blech als herkömmlicher Server immernoch einen Ausgang für Grafik. Den man auch mal benötigt, wenn es um spezielle Fälle geht. Bspw. einen Serverumzug oder zur Einrichtung oder ähnliches.

Zitat DragonTear;22798244
Naja, da steht dann das Problem im Raum dass man für Silizium bzw. für features bezahlt die man niemals braucht...


Neja, sinnvollerweise ist die IGPU ja IMMER drin. Es gibt atm keine Xeon E3 CPUs, die keine GPU verbaut haben. Was wir atm haben sind Modelle mit deaktivierter GPU. Ob nun Softwareseitig oder via Lasercut, keien Ahnung. Aber die Modelle, die ohne GPU angepriesen werden, haben trotzdem das Silizium verbaut. Gepaart mit der Sache, das so oder so eine Möglichkeit verbaut wird, um ein Bild in irgend einer Weise aus dem System zu bekommen, ist es also reichlich sinnfrei, diese nicht zu nutzen, wenn sie so oder so verbaut ist und stattdessen nochmal ne kleinst GPU aufs Board zu löten...
#22
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1715
Zitat fdsonne;22798072
Und wie bringe ich dann Bild auf der Konsole raus bei steckendem Monitor?

Über die im IPMI Chipsatz integrierte GPU. Das ist bisher bei jedem verkauften Xeon E3 System der Fall. Es gibt kein einziges Board mit IPMI, was den IGP nutzen würde. Der IPMI Prozessor kann vollständig unabhängig vom eigentlichen Server Prozessor das System steuern. Wenn man nun die IGP nutzen würde, wäre man immer auf die Funktion des Hauptprozessors angewiesen und kann den Prozessor aus dem IPMI Chipsatz nicht mehr alleine nutzen. Das würde dann bedeuten man ersetzt IPMI durch vPro - nein danke.
#23
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Fregattenkapitän
Beiträge: 2610
Zitat Steggi;22800572
Wenn auch die Xeons dauerhaft eine iGPU mitbringen und sich diese auch über das IPMI nutzen lässt, warum nicht. Klar 3D Leistung oder der gleichen braucht ein normaler (bei den Homeservern mag das vielleicht was anders sein) Server nicht und wenn doch was über GPUs berechnet werden soll, gibts noch die von Danny genannten Erweiterungskarten.

Das einzige, was die Hersteller der Boards halt noch hinbekommen müssen, währe es die iGPU auch nutzen zu können und gut ist.


Ich denke Intel verfolgt auch mit den E1200 einen anderen Weg, eher den von dir Geschriebenen. Ich kenne wenige Großrechenzentren die auf Single Socket Systeme Setzen, nämlich bisher 0. Ein Single E1200 wird aber gerne in SteuerGeräten für RLT, GLT etc genutzt, hier macht sich die iGPU natürlich auch Preislich bemerkbar. Hinzu kommt meiner Meinung nach, dass die iGPU im Thermalmanagement von Intel eingerechnet sind, und die Rechenleistung nicht beeinflusst wird oder besser wird, wenn man die GT abschaltet. Manche Leser und Schreiber rate ich mal ein kleinen Industriebetrieb oder auch nur Bürobetrieb zu besuchen.. Da Stehen Serverschränke, die haben alle minimum einen E5 weil es günstiger ist, als viele kleine Single Socket Systeme zu benutzen. Die Kleinserver dort sind die Admins sicher dankbar über eine iGPU und vor allem kein zusätzliches Bauteil, welches Kosten verursacht.
Ich bin Gespannt was da kommt, 2015/6 wenn Skylake kommt, dann will ich ggf wechseln von meiner Ivy. Da nimmt man gerne ne GT2 mit eDDR Ram mit
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