Seite 2: Anwendungsbeispiele

Anhand einiger Anwendungsbeispiele wollen wir die Möglichkeiten, die sich mit dem Companion-Core auftun aber nochmals darstellen.

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Bei aufwendigen 3D-Spielen arbeiten die vier Kerne von Kal-El gemeinsam mit vollem Takt von bis zu 1,3 GHz. Der auf niedrige Leistungsaufnahme hin optimierte Companion-Core ist derweil inaktiv.

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Beim Browsen auf aufwendigen Internetseiten mit Flash können beispielsweise zwei Kerne arbeiten, während die übrigen beiden und der Companion-Core sich im Idle-Zustand befinden. Bei zwei Kernen sind bis zu 1,3 GHz möglich.

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Einfacherer Webinhalte werden auf einem Kern ausgeführt. Hier kann der Takt dann auf bis zu 1,4 GHz gesteigert werden.

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Weniger aufwendige Anwendungen wie das Abspielen von Musik und Videos sowie auch der Standby-Betrieb werden hingegen auf dem Companion-Core ausgeführt. Er kann mit bis zu 500 MHz arbeiten und soll für den besonders niedrigen Stromverbrauch von Tegra 3 verantwortlich sein.

Letztendlich sorgt die Zusammenarbeit der vier Kerne mit dem Companion-Core für eine niedrigere Leistungsaufnahme im Vergleich zu Tegra 2.

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Doch nicht nur die Batterielaufzeit soll optimiert worden sein, sondern auch die Performance, was nicht nur den vier Kernen geschuldet ist. Die neue 12-Core GPU soll eine 3-fach höhere Grafikperformance im Vergleich zum Tegra 2 haben. Dabei kommt die Ultra Low Power (ULP) GeForce GPU wieder mit Support für OpenGL ES 2.0, programmierbare Pixel-Shader und programmierbare Vertex- und Lightning-Shader daher.

NVIDIA und die Programmierer sollen die höhere Performance auch in bestehenden Spielen umsetzen. Folgende Beispiele verdeutlichen dies:

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Mehr Effekte, mehr Details - kurz und knapp lassen sich die Unterschiede zusammenfassen.