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Erste Jahreshälfte 2021: MacBook mit von Apple entwickeltem SoC

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16zoll-macbook-proImmer wieder kursieren Gerüchte und Vermutungen über einen baldigen Umschwung bei Apple – weg von den Intel-Prozessoren, hin zu einem eigenen Hardware-Design. Zunächst einmal deutet sich der Einsatz von Ryzen-Mobile-4000-Prozessoren alias Renoir an. Langfristig wird jedoch schon länger davon ausgegangen, dass Apple auf eine eigene Lösung umsteigen will.

Neues Futter bekommen die Gerüchte von Apple-Analyst Ming Chi Kuo, der in einem Investorenmeeting davon spricht, dass er davon ausgeht, dass wir in den kommenden zwölf bis 18 Monaten ein erstes MacBook mit einem Prozessor auf Basis eines Apple-Designs sehen werden.

"We expect that Apple's new products in 12-18 months will adopt processors made by 5nm process, including the new 2H20 5G iPhone, new 2H20 iPad equipped with mini LED, and new 1H21 Mac equipped with the own-design processor. We think that iPhone 5G support, ‌iPad‌'s adoption of innovative mid-size panel technology, and Mac's first adoption of the own-design processor are all Apple's critical product and technology strategies. Given that the processor is the core component of new products, we believe that Apple had increased 5nm-related investments after the epidemic outbreak. Further, Apple occupying more resources of related suppliers will hinder competitors' developments."

Basis der neuen Informationslage soll Apples Fokus auf der Fertigung in 5 nm sein. Diese spiele nicht nur für die A-SoCs bei den iPhones und iPads eine Rolle, sondern sollen dies auch für die MacBooks sein. Bereits die im Herbst 2020 erwarteten iPhones bzw. der dort eingesetzte A-SoC soll in 5 nm bei TSMC gefertigt werden.

Apple verwendet im aktuellen A13 Bionic eine Sechskern-CPU mit 64-Bit-ARMv8.4-A-Design. Die zwei Hochleistungskerne heißen Lightning, die vier energieeffizienten Kerne Thunder. Benchmarks weisen den A13 Bionic noch immer als den aktuell schnellsten mobilen SoC aus. Vor allem hinsichtlich der IPC-Leistung hat Apple die Nase noch immer weit voraus.

In welcher Leistungsklasse ein von Apple entwickelter Prozessor für den Einsatz in einem MacBook zu finden sein wird, lässt sich aber nur schwer abschätzen. Sicherlich ist ein Einsatz für kleine und sparsame MacBooks denkbar und möglich. Ob sich mit einem solchen Prozessor ein Intel-Prozessor ersetzen lässt, bleibt abzuwarten. Apple dürfte aber ohnehin bei den MacBooks starten wollen. Pro-Hardware steht dann aber sicherlich auch in einem nächsten Schritt auf dem Plan.

Mit Mac Catalyst können Entwickler bereits ihre iPad Apps in den Mac Apps einstellen bzw. für die aktuellen Macs kompatibel machen. Apple bereitet sein Ökosystem in gewisser Weise bereits für einen größeren Schritt vor – so lässt sich dies zumindest interpretieren.

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