> > > > Razer Core X Chroma: aufgewertete Grafikbox, die nicht nur bunt leuchtet

Razer Core X Chroma: aufgewertete Grafikbox, die nicht nur bunt leuchtet

Veröffentlicht am: von

razer corex chroma teaserDer amerikanische Gaming-Spezialist hat heute seine externe, via Thunderbolt 3 angeschlossene Grafikbox Razer Core X Chroma vorgestellt. Die neue Box erinnert an das im letzten Jahr eingeführte Modell Core X, wird hinsichtlich der Funktionen aber aufgewertet, sodass es stark an die von uns bereits getestete Box Core V2 (zum Test).

Im ausgeschalteten Zustand erinnert die Box noch stark an die bekannte Core X, allerdings integriert Razer die namensgebende Chroma-Technik, sodass zwei Beleuchtungszonen mit Razers Synapse-3-Software hinsichtlich ihrer Farbgebung angepasst werden. Noch interessanter ist aber, was unter der teils gelochten Gehäuseabdeckung passiert ist. Damit noch potentere Hardware versorgt werden kann, setzt Razer nun auf ein Netzteil mit einer Leistung von 700 W, während die Non-Chroma-Version mit 650 W auskommen muss. Angaben zur Effizienz machte Razer hingegen nicht. Notebooks können über die Razer Core X Chroma direkt geladen und maximal mit 100 W versorgt werden. Maximal 500 W können an die Grafikkarte geliefert werden.

Deutlichere Veränderungen gibt es auf dem Anschlusspanel zu beobachten. War die Razer Core X noch eine Box, die sich einzig auf die Behausung einer Grafikkarte spezialisierte, kann die Core X Chroma viel mehr als eine Docking-Station betrachtet werden. Die neue Generation bietet vier Typ-A-Schnittstellen, die USB 3.1 Gen1 unterstützen. Darüber hinaus gibt es Gigabit-Ethernet via RJ45. 

Grafikkarten dürfen in der Thunderbolt-3-Box eine Bauhöhe von 3 Slots einnehmen, aber nicht länger sein, als dies die PCI-Express-Spezifikationen vorsehen. Das sollte für die meisten Grafikbeschleuniger reichen, nicht aber für die absoluten High-End-Modelle. GeForce-Grafikkarten werden bis zurück zur GTX 750 unterstützt, AMD-Karten bis zur R9 285. Wer die Core X Chroma in Kombination mit macOS betreiben möchte, muss auf eine Radeon-Karte zurückgreifen. Eine Kompatibilitätsliste stellt Razer auf seiner Webseite zur Verfügung.

Die Razer Core X ist ab sofort zu einem Preis von 429 Euro verfügbar.