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Kaby Lake R und dedizierte GPU: Honor steigt mit dem MagicBook ins Notebook-Geschäft ein

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honor magicbook

Honor verbreitert sein Produktangebot abermals und wird noch in diesem Monat sein erstes Notebook auf den Markt bringen. Vorerst wird das MagicBook getaufte Modell nur China angeboten, ein Verkaufsstart in Europa dürfte aber nicht unwahrscheinlich sein. Immerhin dürfte man im Hintergrund auf die Strukturen der Mutter Huawei zurückgreifen können, deren zweite Generation in den Startlöchern steht.

Eine simple, mit neuem Namen versehene Kopie ist das MagicBook aber nicht - auch wenn das Datenblatt dies zunächst vermuten lässt. Zwar wird auch im MateBook X Pro ein Intel Core i5-8250U oder Core i7-8550U in Verbindung mit einer NVIDIA GeForce MX150 (2 GB GDDR5) verbaut, doch in allen anderen wesentlichen Belangen ist das Honor-Notebook überraschend eigenständig. So misst das Display in der Diagonalen 14 Zoll und bietet Full-HD-Auflösung in Verbindung mit - zumindest soweit erkennbar - schmalen, aber nicht extrem schmalen Rändern. Das sorgt für ausreichend Platz für eine Webcam oberhalb des Bildschirms. Die maximale Helligkeit wird 250 cd/m² angegeben, das Kontrastverhältnis soll 800:1 betragen.

Keine Wahl gibt es beim Speicherausbau, verbaut werden immer 8 GB Arbeitsspeicher (LPDD3) sowie eine 256 GB große SATA-SSD. Der drahtlose Datenaustausch erfolgt via ac-tauglichem WLAN-Modul, hinzu kommen je einmal USB Typ-C, USB 3.1 Gen 1 Typ-A sowie USB 2.0 Typ-A, ein HDMI-Ausgang und eine Audio-Buchse. Die vier Lautsprecher tragen eine Dolby-Atmos-Zertifizierung, zwei Mikrofone sollen in Skype und Co. für eine hohe Gesprächsqualität sorgen. Die Laufzeit gibt Honor mit bis zu zwölf Stunden an und bezieht sich dabei auf die Wiedergabe von Videos. Der 57,4 Wh große Akku soll innerhalb von zweieinhalb Stunden vollständig geladen sein, von 0 auf 70 % soll eine Stunde vergehen.

Das 323,0 x 221,0 x 15,8 mm große und knapp 1,5 kg schwere Aluminiumgehäuse erinnert stark an Apples MacBook-Design und wird in den Farben Silber und Grau angeboten. Optische Highlights sind auf den bislang verfügbaren Abbildungen nicht zu entdecken, allenfalls die kreisrunde Standby-Taste oberhalb der Tastatur fällt auf. Die beherbergt den Windows-Hello-kompatiblen Fingerabdrucksensor, dessen Funktionsweise vom MateBook X (Test) und MateBook X Pro übernommen wurde. Entsprechend wird der Finger schon beim Einschalten des Notebooks gescannt und während des Startens von Windows 10 mit den hinterlegten Daten abgeglichen. Die Tastatur weist das übliche Design auf und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, das Touchpad wirkt ausreichend groß.

Mit dem Verkauf des MagicBook will Honor noch in diesem Monat starten. Mit Core i5-8250U werden 4.999 Yuan verlangt, umgerechnet rund 640 Euro. Wer sich für den leistungsfähigeren Core i7-8550U entscheidet, muss 5.699 Yuan bezahlen, etwa 730 Euro. Einen möglichen Europastart könnte die Huawei-Tochter bereits im Mai verkünden. Denn das in China ebenfalls vorgestellte Smartphone Honor 10 soll in gut drei Wochen auch in Europa vorgestellt werden.

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Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar173400_1.gif
Registriert seit: 22.04.2012
Wien
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1529
Xiaomi hatte zumindest den Anstand das Notebookdesign ein bisschen vom Apple-Design abzugrenzen, aber das ist schon übertrieben.
#2
Registriert seit: 07.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 646
Vielleicht wird so ein Teil ja doch mal eine Alternative für mein MacBook.
Dann aber sicher nicht mit Windows sondern einem ordentlichen Linux-Derivat.
#3
Registriert seit: 15.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1690
Sieht vom Design her nicht gut aus. Total angestaubt. Warum gestalten die es nicht moderner?
#4
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5177
Zitat timo82;26273565
Sieht vom Design her nicht gut aus. Total angestaubt. Warum gestalten die es nicht moderner?

Was willst du bei einem Alu-Unibody noch moderner haben? Quitschbunte G4m0r-Designs?
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