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ASUS NovaGo: 22 Stunden Laufzeit dank Snapdragon 835

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Nicht nur der neue Snapdragon 845 steht im Mittelpunkt des Snapdragon Tech Summit, auch sein Vorgänger spielt eine wichtige Rolle. Denn im Zuge von Windows on ARM soll der Snapdragon 835 zunächst allein an den Start gehen. Zu den ersten entsprechend bestückten Systemen gehört das ASUS NovaGo. Der wohl größte Vorteil: Ganze 22 Stunden soll das Notebook mit einer Akkuladung auskommen.

Möglich soll das nicht nur der 52 Wh fassende Akku des Convertibles machen, einen großen Anteil soll auch der SoC haben. Der Anfang 2017 vorgestellte Snapdragon 835 wird auch unter Windows seine Effizienz ausspielen können, sie das Versprechen Qualcomms und Microsofts. Allerdings: 22 Stunden sind nur ein theoretischer Wert, wie auf Nachfrage verraten wurde. Gemeint ist damit die Ausdauer bei der Wiedergabe von Videos, bei reduzierter Display-Helligkeit und deaktivierten Funkmodulen. Dennoch wäre es eine respektable Zeitspanne.

Dass im Innern des 14,9 mm dicken und knapp 1,4 kg schweren NovaGo nicht der übliche Intel-Prozessor steckt, ist dem Gerät nicht anzusehen. Optisch reiht sich das neue Modell fast nahtlos in das aktuelle ASUS-Portfolio ein, die ausgestellten Demo-Geräte wirkten ordentlich verarbeitet. Gleiches gilt für das 13,3 Zoll große Touch-Full-HD-Display, das vor Ort mit guter Helligkeit und Farbdarstellung auffiel.

Auch die weitere Ausstattung orientiert sich an aktuellen x86-Notebooks. Dem SoC stellt ASUS bis zu 8 GB RAM sowie eine maximal 256 GB fassende SSD zur Seite. Hinzu kommen zweimal USB 3.1 Gen 1, HDMI, ac-WLAN und natürlich das X16-Modem des Snapdragon 835. Mit dessen Hilfe lassen sich Daten mit bis zu 1 GBit/s per LTE übertragen. Platz gibt es für eine klassische Nano-SIM, zusätzlich setzt ASUS auf eine eSIM. Klassische Telefonate lassen sich allerdings nicht führen. Auf Nachfrage erklärte Qualcomm, dass eine solche Funktion derzeit nicht vorgesehen sei - für keines der Notebooks, die mit Snapdragon 835 auf den Markt kommen.

Ein großes Fragezeichen steht noch hinter der eingesetzten Windows-Version. Während ASUS für Deutschland nur von Windows 10 spricht, kam auf den Demo-Geräten nur Windows 10 S zum Einsatz. Und abzuwarten bleibt, wie leistungsfähig das NovaGo sein wird. Qualcomm und Microsoft sprechen von einer Performance, die bei Office und alltäglichen Aufgaben nicht spürbar von der eines x86-Systems abweichen soll.

Nicht ganz eingehalten wird der ursprünglich von Qualcomm versprochene Starttermin. Denn in Deutschland wird das NovaGo erst im Laufe des ersten Quartals 2018 verfügbar sein. Für die Einstiegskonfiguration, die noch nicht im Detail genannt wird, werden dann unverbindliche 799 Euro verlangt.

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Kommentare (1)

#1
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Die Einstiegsverosion wurde mit 599 Dollar vor Steuern beworben. Macht laut aktuellem Kurs von 1,18 Dollar je Euro inkl. Mehrwertsteuer gerade mal 604€. Wieso zahlt der europäische Kunde hier fast 200€ extra?
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