Seite 2: EVGA, Gigabyte, MSI

EVGA legt nach

Seit mehr als einem Jahr beschränkt EVGA sich nicht mehr nur auf Grafikkarten, Netzteile und andere Komponenten. Mit dem SC 17, dem ersten eigenen Notebook, konnte man bereits überzeugen, das SC 15 soll der Erfolg im 15-Zoll-Segment wiederholen.

Für Gamer ausreichende Leistung sollen ein Core i7-7700HQ sowie eine vollwertige NVIDIA GeForce GTX 1060 mit 6 GB Speicher gewährleisten, die Übertaktung der GPU soll zudem einen kleinen Schub ermöglichen. Eine SSD mit 256 GB sowie eine HDD mit 1 TB bieten Platz für Betriebssystem und Spiele, hinzu kommen 16 GB an Arbeitsspeicher, sowie zahlreiche Schnittstellen.

Das 15,6 Zoll große Display bietet Full-HD-Auflösung, die Tastatur kann dank RGB-LEDs individuell beleuchtet werden - auch in mehreren unterschiedlichen Zonen. Verpackt ist all das in einem 2,2 kg schweren Aluminiumgehäuse, das es auf eine Dicke von 2,2 cm bringt. Aber obwohl der Start schon in Kürze erfolgen soll, hat EVGA noch keinen Preis verraten.

Gigabyte mit und ohne Max-Q

Gleich zwei neue Gaming-Notebooks für hohe und höchste Ansprüche hat Gigabyte vorgestellt. In einem Fall wurde dabei bewusst auf NVIDIAs Max-Q verzichtet - nicht ohne Grund.

Denn mit Einsatz der neuen Technik würde die Leistung nicht so hoch wie gewünscht ausfallen, so die Begründung seitens Gigabyte. Und Performance steht beim Aorus X9 ganz klar im Mittelpunkt. Herzstück ist der SLI-Verbund bestehend aus zwei GeForce GTX 1070, die von einem nicht näher genannten Kaby-Lake-Prozessor unterstützt werden sollen.

Ein 17-Zoll-Display mit hoher Auflösung und 120-Hz-Unterstützung gehört ebenso zum Paket wie eine mechanische Tastatur, ein LED-Beleuchtungssystem und die üblichen Schnittstellen. Die Verfügbarkeit will Gigabyte schon in den kommenden Wochen gewährleisten, einen Preis kann man aber noch nicht nennen.

Teurer als das Aorus X5 MD dürfte es aber werden. Denn das zweite neue Modell dürfte in puncto Leistung leicht unterhalb des Aorus X9 positioniert werden. Dennoch versprechen eine GeForce GTX 1080 mit Max-Q sowie ein Core i7-7820HK mehr als genügend Reserven für Gamer. Die dürfen sich am 15,6 Zoll großen UHD-Display mit IPS-Panel und G-Sync-Support erfreuen.

Nicht fehlen dürfen da viel RAM, schnelle und vor allem große SSDs sowie die üblichen Anschlüsse für Zubehör. All das steckt in einem vergleichsweise unauffälligem Gehäuse, das 2,5 kg auf die Waage bringt und 22,9 mm dick ist. Noch unklar ist, wie lange sich Interessenten bis zum Verkaufsstart gedulden müssen und welchen Preis Gigabyte aufrufen wird.

MSI zeigt Titan und Raider

Als einer der führenden Anbieter von Gaming-Notebooks nutzte auch MSI die Computex für die Präsentation neuer Modelle, die jedoch noch ohne Max-Q auskommen müssen.

Neues Aushängeschild im 17-Zoll-Segment wird das GT75VR. Das soll mit Vierkernern der Kaby-Lake-Familie und schnellen Grafikkarten - maximal eine GeForce GTX 1080 oder zwei GeForce GTX 1070 im SLI-Gespann - mehr als genügend Leistung bieten. Dank Cooler-Boost-Titan-Technik soll die Abwärme der Komponenten kein Problem darstellen, selbst eine Übertaktung soll so möglich sein.

Darüber hinaus hat MSI aber auch die restliche Ausstattung nicht aus den Augen verloren. Das Display bietet 120 Hz, es gibt eine mechanische Tastatur mit RGB-Beleuchtung und ein aufwendiges Sound-System. Dafür fehlen Angaben zum Preis sowie zum geplanten Marktstart.

Genau diese Details fehlen auch bei den neuen Raider-Modellen GE63VR und GE73VR. MSI will hier Tastatur, Kühlung und Displays optimiert haben. Das Gehäuse hat ebenfalls eine leichte Überarbeitung erfahren. Im Innern stecken im Maximalausbau eine GeForce GTX 1070 sowie H-Prozessoren der Kaby-Lake-Familie. Wie beim GT75VR erreichen die Bildschirme 120 Hz.