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Sprung zu Kaby Lake: Apple soll Prozessor-Update für alle MacBooks planen

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Auch wenn Apples WWDC den Schwerpunkt traditionell auf Software setzt, wird im Vorfeld dennoch immer auch über neue Hardware spekuliert. Und obwohl sich entsprechende Vermutungen im vergangenen Jahr als völlig falsch entpuppten, erhöht sich die Schlagzahl knapp drei Wochen vor der diesjährigen Ausgabe der Konferenz weiter. Die Rede ist nun unter anderem von neuen MacBooks.

Sollten die von Bloomberg zitierten Quellen Recht behalten, wäre vor allem eines eine größere Überraschung: Auch das MacBook Air soll einer Überarbeitung erhalten. Die günstigste Notebook-Reihe aus dem Hause Apple wird in ihrer jetzigen Form bereits seit mehr als zwei Jahren angeboten, die letzten Veränderungen gab es im März 2015. Somit verfügt das in 11 und 13 Zoll erhältliche MacBook Air noch immer über Broadwell-Prozessoren und Thunderbolt 2. Was genau Apple ändern will, verrät die Quelle nicht, der Wechsel zu Kaby Lake und Thunderbolt 3 wäre aber nahe liegend.

Zuletzt gab es immer wieder Vermutungen bezüglich des Endes der MacBook-Air-Reihe - vor allem aufgrund der ausgebliebenen Überarbeitung sowie des MacBook. Allerdings soll sich die Air-Reihe überraschend gut verkaufen, als Grund hierfür wird der Preis genannt. Mit in Deutschland 1.099 Euro ist das Grundmodell das mit Abstand günstigste macOS-Notebook. Denkbar ist aber auch, dass Apple ein überarbeitetes Modell direkt neben Microsofts Surface Laptop platziert. Zu Preisen ab 1.149 Euro gilt das derzeit als potentere und besser ausgestattete Alternative.

Deutlich teurer und zudem auch noch weniger leistungsstark ist das MacBook, das Apple zuletzt Anfang 2016 überarbeitet hat. Im Zuge des Generationswechsels spendierte man dem flachen 12-Zoll-Notebook unter anderem Skylake-Prozessoren und schnellere SSDs, die Kritik bezüglich der Schnittstellen griff man hingegen nicht auf. Ob das nun anders ist, bleibt abzuwarten, spekuliert wird auch hier lediglich über neue Prozessoren. Allerdings wäre dies ein kaum nennenswertes Update, da der Zuwachs an Leistung äußerst gering ausfallen dürfte. Der Wechsel von USB 3.1 Gen Typ-C hin zu Thunderbolt 3 wäre deshalb wahrscheinlich.

Beim MacBook Pro könnte eine Überarbeitung einen ganz anderen Grund als der Einsatz neuer Prozessoren haben. Denn seit dem Start der aktuellen Generation im Oktober 2016 hat Apple mit diversen Qualitätsproblemen zu kämpfen, die unter anderem Display und Gehäuse betreffen. Der Wechsel von Skylake zu Kaby Lake könnte deshalb auch für kleinere Änderungen an anderen Komponenten genutzt werden. Dass eine vermutete gewichtige Änderungen schon jetzt vorgenommen wird, gilt hingegen als unwahrscheinlich: Der angeblich von Apple entwickelte ARM-basierte Chip mit der Bezeichnung T310 dürfte noch nicht einsatzbereit sein. Aufgabe des T310 soll es künftig sein, in MacBooks weniger rechenintensive Arbeiten zu erledigen, um den x86-Prozessor zu entlasten und somit den Energiebedarf zu senken.

Darüber hinaus wird vermutet, dass Apple ein iPad Pro mit 10,5 Zoll großem Display sowie einen smarten Lautsprecher mit Siri-Integration ankündigen wird. Der Fokus wird hingegen wieder auf den Betriebssystemen liegen - in diesem Jahr mit hohe Wahrscheinlichkeit auf iOS. Denn Experten gehen davon aus, dass sich mit der Vorstellung von iOS 11 erste konkrete Rückschlüsse auf das iPhone 8 ziehen lassen werden. Das soll, so der aktuelle Stand der Gerüchte, ohne physischen Home-Button auskommen und statt dessen einen sogenannten Funktionsbereich sowie einen in das Display integrierten Fingerabdrucksensor bieten.

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Kommentare (1)

#1
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Es gibt nur eine nötige Änderung beim MBP neben dem Preis: Die Wiedereinführung brauchbarer Schnittstellen, also USB A, MagSafe und ein Card reader.
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