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Dell XPS 13 (9350): Neues BIOS soll Laufzeiten deutlich verbessern

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dell xps 13Größerer Akku, sparsamere Technik – aber keine besseren Laufzeiten: Im Test überraschte Dells neues XPS 13 mit teils unerklärbaren Schwächen hinsichtlich des Energiebedarfs. Nun liefert das Unternehmen eine Erklärung, bleibt Details aber schuldig.

Gegenüber Hardwareluxx erklärten die Texaner, dass das bislang aufgespielte BIOS die Skylake-Prozessoren daran hindert, die integrierten Energiesparmechanismen – konkret die tieferen C-States – zu erreichen. Dadurch bleibt die CPU auch bei fehlender Last unnötig aktiv, was die schlechten Laufzeiten zufolge hat.

Die bereits in der Erprobung befindliche BIOS-Version 1.1.6 soll dies ändern, das Resultat seien „Stunden (nicht nur Minuten) zusätzlicher Akkulaufzeit“. Mit einer Auslieferung des Updates rechnet man noch in diesem Monat.

Ein neues BIOS soll dafür sorgen, dass die Skylake-CPUs im neuen XPS 13 (9350) ihre Energiesparmechnismen voll abrufen können
Ein neues BIOS soll dafür sorgen, dass die Skylake-CPUs im neuen XPS 13 (9350) ihre Energiesparmechnismen voll abrufen können

Für eine neue Frage sorgt in diesem Zusammenhang jedoch die Aussage, dass lediglich die Konfigurationen des XPS 13 (9350) betroffen sind, in denen eine NVMe-basierte SSD zum Einsatz kommt. In Deutschland wird nur ein entsprechendes Modell angeboten – das Einstiegsmodell für rund 1.100 Euro wird mit einer herkömmlichen SSD bestückt. Weitere offensichtliche technische Abweichungen gegenüber den drei anderen Versionen des Notebooks gibt es nicht. Ob die schnellen, von Samsung bezogenen schnellen Flash-Speicher ein Teil des Problems sind, wurde noch nicht beantwortet.

Die vorherige Generation des XPS 13 (9343) erreichte im Februar bei geringer Last um bis zu rund 20 % bessere Laufzeiten, ein Unterschied von knapp zwei Stunden.

Ein anderes Problem besteht aber nach wie vor. Denn noch immer sorgt ein nicht optimierter Treiber dafür, dass die NVMe-SSDs in bestimmten Szenarien nicht ihre volle Leistung erreichen. Im Test sorgt dies unter anderem in den Office-nahen Benchmarks für Einbußen. Alleine ist Dell damit aber nicht: Auch Microsoft hat beim Surface Pro 4 damit zu kämpfen. Abhilfe schafft die Installation eines Samsung-Treibers, der aber nicht offiziell für die verbauten Laufwerke freigegeben ist.