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iFixit: Schlechte Reparatur-Noten für das Surface Book

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microsoft surface bookAnfang Oktober stellte Microsoft mit dem Surface Book sein erstes eigenes Notebook vor. Während man das Gerät hierzulande noch nicht kaufen kann, konnten es die Reparatur-Profis von iFixit nun näher unter die Lupe nehmen und es auf seine Reparierbarkeit hin überprüfen können. Das Ergebnis: Das Microsoft Surface Book ist alles andere als leicht zu reparieren und bekam gerade einmal einen von zehn möglichen Punkten.

Schon das Öffnen der Tablet-Einheit, in der sich die eigentliche Hardware befindet, ist nicht einfach. Das komplette Gehäuse ist verklebt, es gibt keinerlei Schrauben. Um sich Zutritt zur Hardware zu verschaffen, muss zunächst das Display mit seinem 0,4 mm dünnen Glasrahmen abgenommen werden. Dies ist laut iFixit kein leichtes Unterfangen, es kann schnell zu Glassprüngen kommen. Direkt darunter befindet sich das Mainboard, welches über zwei Kabel an das Display angeschlossen ist. Die Hauptplatine ist laut den Reparaturprofis „verkehrt herum“ verbaut.

Das Mainboard trägt dabei die wichtigsten Komponenten wie Prozessor und Arbeitsspeicher, direkt angeschlossen sind aber auch das WLAN-Modul, die SSD und die Kameras oder der Kartenleser. Die diskrete Grafiklösung ist hingegen in der Basiseinheit und damit in der Tastatur untergebracht. Im Tablet-Betrieb kann das Surface-Book also nicht auf die schnellere NVIDIA-Grafik zurückgreifen. Die ist laut iFixit eine Sonderanfertigung seitens NVIDIA für das Surface Book, ist technisch aber nahezu identisch zu einer GeForce GTX 940M, die auf der GM108-GPU basiert und 384 Shadereinheiten sowie einen eigenen DDR3-Grafikspeicher samt 64-Bit-Interface bereitstellt.

Bildergalerie zum Microsoft Surface Book
Schlecht zu reparieren: Das Microsoft Surface Book

Austauschen lässt sich beim Surface Book allerdings nicht viel und wenn, dann nur mit sehr großem Aufwand. Laut iFixit ist es fast nicht möglich, eine andere CPU oder neuen Arbeitsspeicher einzusetzen, da diese Komponenten auf dem Mainboard fest verlötet sind, während zumindest die SSD und der Akku ausgewechselt werden können. Hier muss man sich allerdings durch eine dicke Klebeschicht arbeiten. Insgesamt soll es viele Ähnlichkeiten zu Apple-Geräten geben, die in den Reparatur-Tests ebenfalls sehr schlecht abgeschnitten haben.

iFixit rät, die Reparatur des neuen Microsoft-Convertibles lieber von Profis durchführen zu lassen. Auseinandergenommen wurde die Version mit Intel-Core-i5-CPU, dedizierter NVIDIA-Grafik, 8 GB RAM, einer 128-GB-SSD sowie einem 13,5-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 3.000 x 2.000 Bildpunkten.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 16.03.2013

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Lustig wäre wenn man nächstes Jahr dann auf das neue Keyboard-Dock "upgraden" kann und so dann eine aktuellere dGPU bekommt.
Beim Surface Pro sind die Docks zumindest abwärtskompatibel. Das Surface Book wäre in dem Fall der erste Consumer-Laptop mit austauschbarer GPU.
#2
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Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8275
Das Problem ist doch bestimmt das dieses Gerät nicht als ein Tablet sondern Notebook betrachet wird jedoch wie ein Tablet gebaut ist.
Kein Wunder das man dort den Ram, CPU und Co nicht wechseln kann. Ich sehe zumindest das in keinster Weise als einenn Kritikpunkt.
#3
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Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11095
Apple verkauft mit schlechten Reparaturnoten doch auch ethliche Geräte.. warum also nicht gleichziehen?
Scheint den meisten Kunden doch eh am Arsch vorbei zu gehen ob das Ding bei nem Einzelschaden einer Komponente in die Tonne treten kann
#4
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Registriert seit: 07.12.2010
Düsseldorf
Banned
Beiträge: 413
Zitat Sahee;24014728
Das Surface Book wäre in dem Fall der erste Consumer-Laptop mit austauschbarer GPU.


Deine Aussage muss man jetzt nicht verstehen oder :hmm:

Was waren denn dann früher die sogenannten Consumer Laptops die ein MXM Modul mir tauschbarer GPU drinnen hatten ? :sleep:
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11842
Zitat mickythebeagle;24015569
Deine Aussage muss man jetzt nicht verstehen oder :hmm:

Was waren denn dann früher die sogenannten Consumer Laptops die ein MXM Modul mir tauschbarer GPU drinnen hatten ? :sleep:

Daran dachte ich ach grad, aber erstye mal Consmer Notebook durch "Ultrabook" oder was ähnliches und dann stimmt es wieder. In den letzten Jahren gab es solche austaschbaren Systeme nicht mehr.

Zum Artikel selbst.. naja, das ist schlicht der Preis für hohe Mobilität. Immerhin beim SP4 hat sich MS im vergleich zum Vorgänger verbessert von 1 Punkt auf 2 Punkte :D
#6
Registriert seit: 21.06.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1031
Zitat
In den letzten Jahren gab es solche austaschbaren Systeme nicht mehr.

Doch, schon. Aber nicht im Consumer Bereich....und es lohnt sich selten. Bei mancher Business Workstation kann man darüber nachdenken. Besser ein neues Modul für 500 Euro nachrüsten als ein neues Workstation Notebook für 3500 Euro anschaffen.
#7
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Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11095
Wäre dann die nächste Frage: Muss ein austauschbares Modul unbedingt 500€ kosten?
In der Regel erheben Hersteller wie Microsoft oder Apple ja dreistellige Aufpreise für Speicher-Upgrades die modular nur einen Bruchteil kosten würden.

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