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Surface Mini: Microsoft bestätigt Entwicklung des kleinen Tablets

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microsoft surface bookNoch vor gerade einmal zwei Jahren galten kleine Tablets als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für Windows 8, entsprechend brachten seitdem mehrere Hersteller neue Modelle auf den Markt. Ursprünglich wollte sich auch Microsoft dem Kreis anschließen, soll sich im Mai 2014 aber in buchstäblich letzter Sekunde gegen eine Vorstellung des Surface Mini entschieden haben. Offiziell bestätigen wollte man das Projekt bislang nicht, nun aber hat das Unternehmen in Person von Panos Panay – verantwortlich für die Gerätesparte der Redmonder – erstmals Stellung bezogen.

Gegenüber Wired erklärte er, dass man lange an dem kleinen Tablet gearbeitet habe. Zu den technischen Eckdaten äußerte sich Panay nicht, erwähnt wurden im Gespräch lediglich das Vorhandensein eines Surface Pens sowie ein Notizbuch-ähnliches Erscheinungsbild – „Es war wie ein Moleskin“.

Im Surface Book stecken auch Erfahrungen, die man mit dem Surface Mini gesammelt hat
Im Surface Book stecken auch Erfahrungen, die man mit dem Surface Mini gesammelt hat

Hoffnungen, dass das kleine Tablet doch noch auf den Markt kommen wird, muss man sich jedoch nicht machen. Denn vor rund zwei Jahren entschied Panay, dass man nur noch dann neue Hardware vorstellen werde, wenn diese die jeweilige Gerätekategorie voranbringen würde. Denn zu diesem Zeitpunkt wurden die ersten Planungen für das Surface Book komplett über Bord geworfen, die bisherigen Planungen hatten sich seiner Meinung nach als zu konservativ entpuppt. Der Neuanfang hätte dann unter dem Motto „Das Notebook neuerfinden“ gestanden. Seitdem seien die Erfahrungen, die man mit der Surface-Familie gewonnen hätte, in die Entwicklung eingeflossen. Entsprechend dürften auch Gene des Surface Mini, das wohl am Ende an zu geringen Erfolgschancen gescheitert ist, vorhanden sein.

Trotz der Ähnlichkeiten zum Surface Pro 4 und seinen Vorgängern handelt es sich laut Panay beim Surface Book um ein komplett eigenständiges Gerät. Aufgrund der ersten Reaktionen habe man schnell entschieden, das neue Gerät als Notebook zu vermarkten. Die bisherigen Surface-Versionen seien hingegen klar Tablets. Damit bricht das Unternehmen ein Stück weit mit bisherigen Aussagen. Denn bislang wurden die Geräte auch als Notebook-Ersatz beworben.