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AmpliFi Gamer’s Edition optimiert das Mesh für Streamer

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amplifiWir haben uns schon einige als "Gamer Hardware" titulierte Netzwerk-Hardware angeschaut. Meist beschränkt sich der Bonus auf bestimmte Softwarefunktionen, wer sich aber höheren WLAN-Datendurchsatz oder bessere Pingzeiten erwartet, kann enttäuscht werden. Der Netgear XR500 Nighthawk Gaming Router ist ein gutes Beispiel dafür, der Keenetic Giga bietet mit dem DumaOS bietet eine entsprechende Software mit vielen Einstelloptionen für die dazugehörigen Services.

Die Ubiquiti-Tochter AmpliFi, bekannt durch die Mesh-Hardware und zuletzt den Teleport als Hardware-VPN ohne Konfiguration, hat nun den AmpliFi Gamer's Edition angekündigt.

Die interne Hardware ist identisch zum AmpliFi HD. Die Firmware des AmpliFi Gamer's Edition bietet einige Verbesserungen und Spezialisierungen im Bereich Quality of Service (QoS) – meist optimiert auf das Cloud-Gaming wie NVIDIA es mit GeForce Now anbietet. In diesem Fall ist es auch zu einer Zusammenarbeit mit NVIDIA gekommen. Der AmpliFi Gamer's Edition hat ein vordefiniertes GeForce-Now-QoS. Neben der Firmware ist das Gehäuse nun schwarz und der Fuß des zentralen Routers bekommt eine LED-Beleuchtung. AmpliFi plant nicht die Firmware-Funktionen des AmpliFi Gamer's Edition auf die Standardversion zu überführen. Sie sollen ein Alleinstellungsmerkmal bleiben.

Der AmpliFi wird per Gigabit-Ethernet an das bestehende Netzwerk angebunden. Zudem dient die Basistation als Switch, denn es sind vier weitere Ethernet-Ports vorhanden. Unterstützt wird ein WLAN bis 802.11ac (5 GHz) mit 1.300 MBit/s. Über 802.11n werden im 2,4-GHz-Netz 450 MBit/s erreicht. Das Mesh kann von zentraler Position der Basisstation an mehrere Mesh-Endpunkte erweitert werden, es ist aber auch möglich, das Netzwerk über die Endpunkte selbst immer wieder zu erweitern (Mesh Hop).

Keinerlei Änderungen (bis auf das schwarze Gehäuse) gibt es bei den beiden beiliegenden Mesh-Endpunkten MeshPoint HD. Sie werden direkt in die Steckdose gesteckt und können um 270 ° gedreht werden, um eine ideale Ausrichtung zu erreichen. Aufbau und Inbetriebnahme sollen möglichst einfach sein. Die Bedienung erfolgt über das eingebaute Touch-Display sowie die Apps für iOS und Android.

Die große Frage ist sicherlich, ob die spezielle Ausrichtung auf ein Cloud-Gaming sinnvoll ist oder nicht und ob tatsächlich ein Vorteil geboten wird. Dienste wie GeForce Now haben noch eine extrem geringe Verbreitung, werden aber sicherlich in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen und sind langfristig auch Kandidaten das lokal berechnete Gaming zu ersetzen.

Der AmpliFi HD kostet ab 360 Euro, der AmpliFi Gamer's Edition soll etwas teurer sein und dürfte bei etwa 400 Euro landen.

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