> > > > AmpliFi Teleport als Hardware-VPN ohne Konfiguration

AmpliFi Teleport als Hardware-VPN ohne Konfiguration

Veröffentlicht am: von

amplifiIm Rahmen unseres Artikels zu PoE in der Praxis und dem Netgear GS510TLP haben wir uns auch einen Ubiquiti UniFi AP AC Lite angeschaut bzw. diesen verwendet. Derzeit arbeiten wir auch an einem Artikel, der ein größeres Setup an Ubiquiti-Hardware einbezieht – inklusive Switch, Gateway und mehreren Access Points. Neben dem Netzwerk-Equipment unter der Marke UniFi bietet Ubiquiti auch noch eine solche für Endnutzer an, die beispielsweise daran interessiert sind ihr eigenes WLAN mittels Mesh-Hardware zu optimieren.

In dieses Netzwerk soll sich nun auch ein weiters Produkt leicht einbinden können, welches besonders für Vielreisende und solche mit temporärem Wohnort im Ausland interessant ist. Auch für Geschäftskunden könnte sich ein Anwendungsfall ergeben.

So handelt es sich beim AmpliFi Teleport um ein Plug&Play VPN-Hardware, die eine schnelle und einfache Verbindung zum heimischen Netzwerk aufbauen soll. Als Basisstation dient dabei entweder das bereits bestehende AmpliFi-Netzwerk in den eigenen vier Wänden oder aber der Teleport wird zusammen mit der entsprechenden Basisstation erstanden. Mit auf Reisen genommen und damit unterwegs ist nur der Teleport selbst, der auf Abmessungen von 75,8 x 43 x 39 mm kommt und direkt in eine freie Steckdose gesteckt wird. Am Zielort wird per Ethernet oder WLAN eine Verbindung zum dortigen Netzwerk aufgenommen, welches wiederum über den eigenen Access Point für die eigenen Geräte zur Verfügung gestellt wird. Der AmpliFi Teleport baut dann eine VPN-Verbindung zum heimischen Netzwerk auf und schleust alle Daten zunächst durch diese verschlüsselte Verbindung in das heimische Netzwerk. Dort ist dann auch der Endpunkt für den Internet-Zugang.

Dank dieser Verbindung ist es möglich, durch Geoblocking eingeschränkte Inhalte am Ziel- oder Reiseort zu betrachten. Im Falle von Reisen in Länder mit einem eingeschränkten Internet-Zugriff bzw. blockierten Seiten hilft dies natürlich ebenfalls. Zudem ermöglicht der Teleport den Zugriff auf Inhalte, die sonst nur im heimischen Netzwerk verfügbar sind.

Für das eigene WLAN verwendet der AmpliFi Teleport ein Dual-Band 802.11ac 3x3 MIMO. Das Ethernet kann mit bis zu 1.000 GBit/s arbeiten. Eine Konfiguration soll nur einmalig notwendig sein. Ist der AmpliFi-Account eingerichtet, stellte der Teleport automatisch eine Verbindung zum heimischen Netzwerk her – egal wo man sich gerade befindet. Unbekannt ist, welchen VPN-Standard Ubiquiti hier verwendet und damit ist auch die Sicherheit der Verbindung nicht einschätzbar. Unklar ist auch, wie sich der Teleport hinter bestimmten Firewalls verhält. Dies wird man wohl erst in Erfahrung bringen, wenn Ubiquiti den AmpliFi Teleport ausliefert.

Ubiquiti geht mit dem AmpliFi Teleport einen etwas anderen Weg einer Produktveröffentlichung. Eine Vorbestellung und damit die Finanzierung ist per Kickstarter möglich. Die ersten Vorbesteller sollen den Amplifi Teleport für 199 US-Dollar erhalten. In einer weiteren Runde soll er dann 229 US-Dollar kosten. Der finale Retailpreis soll 269 US-Dollar betragen. Das Paket aus einem Teleport und zwei AmpliFi Mesh-WLAN-Routern kostet 399 US-Dollar. Die erste Auslieferung soll Anfang Dezember stattfinden. Derzeit ist der Einsatz aber ohne Adapter nur in den USA möglich, denn der Teleport verfügt über die entsprechenden Steckkontakte.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Synology DiskStation DS218play im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS218PLAY_REVIEW_TEASER

Mit der Diskstation DS218play hat Synology Ende letzten Jahres ein neues 2-Bay-NAS auf den Markt gebracht, welches sich in erster Linie für Multimedia-Anwendungen empfiehlt. Die vom Preis her im unteren Bereich angesiedelte DS218play soll insbesondere als Medienserver für das heimische... [mehr]

Ubiquiti UniFi: Ein Heimnetzwerk für Enthusiasten

Logo von IMAGES/STORIES/2017/UBIQUITI-RJ45

Für viele Anwender reicht es aus, einfach den WLAN-Router mit Kabel- oder DSL-Modem in zentraler Position der Wohnung oder des Hauses aufzustellen und schon müssen sich keine Gedanken mehr über das Netzwerk gemacht werden. Dank guter WLAN-Reichweite moderner Hardware und zahlreicher... [mehr]

Netgear XR500 Nighthawk Gaming Router im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETGEAR-XR500

Gaming-Router werden oft kritisch hinterfragt. Ethernet ist Ethernet und WLAN und WLAN – so die langläufige Meinung. Netgear macht einen neuen Anlauf diese Meinung zu ändern und einen echten Mehrwert zu liefern. Wir haben uns den XR500 Nighthawk Gaming Router genauer angeschaut und wollen... [mehr]

Neue Modelle für Gigabitverbindungen: AVM zeigt FRITZ!Box 7583 (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM

AVM will auf dem Mobile World Congress 2018 ein neues Fritz!Box-Modell vorführen, welches bereits in der Vergangenheit namentlich genannt wurde, dessen Markteinführung nun aber näherrücken soll. Fokus des MWCs für AVM ist das Angebot von Produkten, die eine Gigabitverbindung zum... [mehr]

Synology DiskStation DS1618+ mit DSM 6.2 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS1618PLUS_REVIEWTEASER

Synology hat seit kurzem mit der DiskStation DS1618+ ein neues NAS für fortgeschrittene Anwender im Angebot. Die DS1618+ verfügt über sechs Laufwerksplätze und kann per Erweiterungskarte um ein 10-Gigabit-Netzwerk oder einen SSD-Cache aufgerüstet werden. Weiterhin verbaut Synology mit dem... [mehr]

Netgear Nighthawk X6S EX8000 an der Fritz!Box im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETGEAR_EX8000

Zuletzt haben wir uns im Bereich der Netzwerke häufig mit Mesh-Systemen beschäftigt. Diese versprechen eine einfache Installation, hohe Übertragungsraten und eine einfache Möglichkeit der Erweiterung. Heute wollen wir uns aber wieder einmal mit einem klassischen WLAN-Repeater genauer... [mehr]