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AVM auf der IFA: FRITZ!Box LTE, neues FRITZ!OS und mehr

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avm

AVM nutzt die internationale Funktausstellung IFA in dieser Woche zur Vorstellung zahlreicher neuer Produkte. Darunter sind eine neue FRITZ!Box, eine Aktualisierung der Software für zahlreiche Produkte, eine neue Heizungssteuerung und ein neues Powerline-Gerät.

Den Anfang macht die FRITZ!Box 6890 LTE, die in der vergangenen Woche bereits in den Meldungen auftauchte, da sie trotz eines integrierten DSL- und Mobilfunkmodems nicht den Hybrid-Tarif der Deutschen Telekom unterstützen wird. Auch einige der anderen Produkte wurden teilweise bereits in der Vergangenheit in einer Vorschau gezeigt.

FRITZ!Box 6890 LTE

Die FRITZ!Box 6890 LTE funkt in fünf LTE- sowie zwei UMTS-Frequenzen und unterstützt Roaming für das Surfen in allen Mobilfunknetzen - Voraussetzung ist natürlich ein dazugehöriger Vertrag nebst SIM-Karte. Sowohl über LTE (CAT6) als auch über DSL (von ADSL bis VDSL2 mit Supervectoring 35b) sollen Downloadraten von bis zu 300 MBit/s erreicht werden. Kombinieren lassen sich die beiden Verbindungen allerdings nicht. Der WAN-Port ermöglicht auch den Betrieb an einem Kabel- oder Glasfasermodem. Außerdem kann die FRITZ!Box 6890 LTE an ISDN- sowie an analogen Festnetzanschlüssen genutzt werden. Als Basis dient die aktuelle Hardware bei AVM, die wir von der FRITZ!Box 7580 und FRITZ!Box 7590 kennen.

Aufgrund dessen bietet die FRITZ!Box 6890 LTE ein schnelles WLAN auf beiden Frequenzen (2,4 und 5 GHz) und mit MIMO-Technologie (4x4 Dualband WLAN AC+N mit 1.733 MBit/s bei 5 GHz und 800 MBit/s bei 2,4 GHz als theoretische Maximalwerte), vier Gigabit-LAN-Ports, ein USB-Anschluss für Speichermedien sowie eine DECT-Basis für Telefone und Smart-Home-Anwendungen wie z.B. Schalter und Heizkörperregler. Über den internen ISDN-S₀-Bus können vorhandene TK-Anlagen angebunden werden.

Die Fallback-Funktion der FRITZ!Box 6890 LTE ermöglicht den Zugriff auf die Mobilfunkverbindung, falls die kabelgebundene Internetverbindung nicht verfügbar sein sollte. Ab dem 4. Quartal soll die FRITZ!Box 6890 LTE für 349 Euro erhältlich sein.

FRITZ!OS 6.90

Im Zusammenhang mit der FRITZ!Box spielt auch die neue Betriebssystem-Version FRITZ!OS 6.90 eine Rolle. Dieses befindet sich derzeit in der Labor-Testphase. In dieser Version möchte AVM vor allem die Meshleistung verbessern. AVM verwendet in seinen Powerline-Produkten schon länger eine Art Mesh-Struktur. Wir haben uns vor einiger Zeit angeschaut, wie ein Mesh-Netzwerk in der Theorie aufgebaut ist.

Die FRITZ!Box ist für AVMs Mesh-Struktur die Zentrale. Sie stellt den Internetzugang her, ist eine WLAN-Basis und kann ein Mesh-Netzwerk aufbauen. Alle kompatiblen FRITZ!-Produkte (WLAN-Repeater, Powerline-Adapter) tauschen sich im Mesh untereinander aus und gleichen Einstellungen ab. Zu den neuen Funktionen von FRITZ!OS 6.90 zählt die neue Heimnetzübersicht (siehe Screenshot) mit einer Mesh-Verbindungsgrafik. Sie zeigt, über welches FRITZ!-Produkt und über welche Verbindungsqualität Smartphones, Notebooks etc. verbunden sind. Ebenfalls neu ist Band Steering für FRITZ!WLAN Repeater und WLAN-fähige FRITZ!Powerline-Geräte.

FRITZ!OS 6.90 wird im September 2017 schrittweise für folgende FRITZ!-Produkte veröffentlicht: FRITZ!Box 7590, 7580, 7560 und 7490; FRITZ!WLAN Repeater 1750E, 1160, 310 und 450E; FRITZ!Powerline 1260E, 1240E, 540E und 546E.

FRITZ!DECT 301

Zudem stellt AVM den Heizkörperregler FRITZ!DECT 301 mit E-Papier-Display vor. Damit soll das Display noch deutlich besser ablesbar sein. Zudem spart des E-Paper-Display Energie der eingebauten Akkus, denn das Display verbraucht diese nur, wenn ein Wechsel in der Darstellung stattfindet. Der FRITZ!DECT 301 ist per DECT ULE (Ultra Low Energy) ins Heimnetz eingebunden und lässt sich über PC, Smartphone, Tablet oder über FRITZ!Fon steuern. Der Heizkörperregler lässt sich ganz einfach an allen gängigen Heizkörperventilen montieren.

Der FRITZ!DECT 301 soll ab dem 4. Quartal 2017 für 59 Euro erhältlich sein.

FRITZ!Powerline 1260E

Der FRITZ!Powerline 1260E vereint das Gigabit-Powerline von AVM und soll ein schnelles WLAN bereitstellen. Über die Stromleitung sollen bis zu 1.200 MBit/s möglich sein – natürlich nur in Abhängigkeit der Abstände der Geräte zueinander sowie dem Einsatz weiterer Geräte dieser Geschwindigkeits-Generation. Der FRITZ!Powerline 1260E stellt einen Gigabit-LAN-Anschluss sowie ein WLAN nach 2x2 Dualband WLAN AC+N (5 GHz: 866 MBit/s + 2,4 GHz: 400 MBit/s) zur Verfügung.

Der FRITZ!Powerline 1260E wird einzeln für 119 Euro sowie im Set mit einem 1220E für 169 Euro erhältlich sein. Die Verfügbarkeit ist sofort gegeben.

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2935
Und der WLAN Repeater DVB-C bekommt wieder nichts? Da ist die selbe Hardware drin wie im 1750, nur halt noch DVB-C...
#2
Registriert seit: 03.11.2008

Obergefreiter
Beiträge: 90
.... Wieder kein IKEv2.........
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