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Killer xTend macht den Gaming-PC zum Switch

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Rivet Networks, der Name hinter den Killer-Netzwerkchips, die schon seit einigen Jahren in vielen Gaming-Notebooks und Mainboards stecken, entwickelt seine Technologie stetig weiter. Im Rahmen der Computex 2017 in Taipei stellte man nun Killer xTend vor.

Mit Killer xTend will Rivet Networks die Reichweite von WLAN-Netzen erhöhen und gleichzeitig die Performance im gesamten Netzwerk verbessern, ohne dass zusätzliche Switches oder WiFi-Extender einsetzen werden müssen. Hierfür braucht es lediglich ein entsprechendes High-End-Mainboard, das mit mindestens drei Killer-E2500-Ports und einem AC1535-WiFi-Modul ausgestattet ist.

Dann wird der Spielerechner quasi selbst zum Switch und Gaming-Router und damit zur zentralen Anlaufstelle für das gesamte Netzwerk und kümmert sich um den kompletten Traffic aller direkt verbundenen Geräte. Wie bei einem Killer-Netzwerk üblich, werden Spieldaten und Videostreams priorisiert abgearbeitet, um Pings und Übertragungsraten hoch zu halten, um nicht den Spielspaß zu beeinflussen. Andere Geräte wie beispielsweise ein Router, das NAS oder die Spielekonsole können dann entweder kabelgebunden per Gigabit-Ethernet oder drahtlos per WLAN angeschlossen werden.

Die Konfiguration ist denkbar einfach und erfolgt über das Killer Control Center. Die Software erkennt angesteckte Geräte automatisch und übernimmt deren Konfiguration – viele Einstellmöglichkeiten gibt es nicht, die UI ist sehr einfach, aber übersichtlich gehalten. Für das WLAN-Netz müssen lediglich eine SSID sowie ein Passwort bestimmt werden, schon spannt der Spielerechner sein eigenes WLAN auf und unterstützt Übertragungsraten von 866 Mbit/s. Verbundene Geräte werden samt IP-Adresse und Mac-Adresse aufgelistet. Gleichzeitig wird die Umgebung nach anderen Netzwerken abgescannt, um somit den besten Kanal automatisch einstellen zu können.

Die ersten Hersteller, die die neue Technik nutzen werden, sind MSI und Gigabyte. Während MSI Killer xTend schon in seinem Z270 Godlike Gaming einsetzt, wird Gigabyte auch eine Zusatzkarte zum Nachrüsten anbieten.

Mit SmartByte kündigte man außerdem eine Softwarelösung an, die in Echtzeit Videostreams über WLAN analysieren und die Performance verbessern soll. Die Technik soll wie Killer xTend völlig ohne Konfiguration agieren und für den Mainstream-User gedacht sein. Wie sie in der Praxis aber funktioniert, wollte man nicht verraten. Eigenen Tests zufolge will man ein mit SmartByte die Latenz deutlich reduzieren, die Zahl der verloren gegangenen Pakete um fast 14 % reduzieren und das trotz einer höheren Bildqualität. Ansonsten gab man bekannt in Kürze auch die ersten Killerchips mit Übertragungsraten von 10 GBit/s zu verbauen.

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