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Nachdem der Hersteller JapanNext kürzlich mit einem sehr günstigen 6K-Monitor auf sich aufmerksam machte, folgt nun der nächste Preisbrecher der Japaner, der allerdings bisher nur in der Heimat des Unternehmens angeboten wird. Die Neuheit trägt die kryptische Bezeichnung JN-282IPS4KP-HSP, kostet umgerechnet lediglich rund 223 Euro und ist erneut primär für Business- und Office-Zwecke konzipiert worden. Das verbaute IPS-Panel misst 28,2 Zoll in der Diagonalen und löst mit 3.840 x 2.560 Bildpunkten (4K+, 3:2) auf. Letzteres bieten aktuell sonst nur diverse Coding-Bildschirme aus dem Hause BenQ, die aber erst bei über 500 Euro starten.
Das neue JapanNext-Modell weist laut Datenblatt 100 % sRGB, 95 % DCI-P3, 10 Bit Farbtiefe, 340 cd/m² Leuchtdichte, 5 ms Reaktionszeit (Grau zu Grau), einen 1.200:1-Kontrast und leider nur 60 Hz Bildwiederholfrequenz auf. Die Punktdichte beträgt knapp 164 ppi. Wer zwischendurch ohne Tearing an dem Gerät spielen möchte, kann auf FreeSync-Technologie zurückgreifen. Im Übrigen werden PiP/PbP-Modi (Bild in Bild, Bild neben Bild), HDR-Unterstützung und zwei interne 3-W-Lautsprecher beworben. Aufgrund des fehlenden Dimmings und der mäßigen Helligkeitswerte sollte man sich allerdings keine ordentliche HDR-Performance erhoffen.
Die Schnittstellenauswahl umfasst zwei HDMI-2.0-Eingänge, zwei DisplayPorts 1.4 und einen Kopfhörerausgang. 60 Hz sind lediglich an den DisplayPorts möglich, während an HDMI auf 50 Hz heruntergeschaltet werden muss. Ob das Arbeiten an dem Monitor dann noch Spaß macht, darf bezweifelt werden. Bei den Ergonomie-Eigenschaften müssen derweil kaum Kompromisse eingegangen werden: Konkret ist von einer Neigungsverstellung, einem Pivot-Modus, einer seitlichen Drehfunktion, einer Höhenverstellbarkeit um 110 mm, einer VESA-Aufnahme (100 x 100 mm) und einem flimmerfreien Backlight die Rede. Als Diebstahlsicherung ist ein Kensington-Schloss vertreten.
Der JapanNext JN-282IPS4KP-HSP genehmigt sich in Betrieb 23 W (Eco) bzw. 39 W (Normal) und wiegt 4,9 kg. Ob absehbar auch westliche Märkte mit dem 3:2-Monitor bedient werden sollen, ist noch ungewiss.