nvidia 2013Bislang war der ASUS VG248QE der einzige Monitor, der offiziell mit NVIDIAs neuer G-Sync-Technik umgehen konnte. G-Sync wurde Mitte Oktober erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert und soll ein Jahrzehnte lang existierendes Problem, das immer wieder zu Tearing, Rucklern und langsamen Reaktionszeiten bei der Bildausgabe auf dem Bildschirm führt, bekämpfen.

Wie die Technik im Detail funktioniert, hatten wir bereits wenige Stunden nach der offiziellen Vorstellung ausführlich erläutert. In der vergangenen Woche nutzten zahlreiche Hersteller die Gelegenheit, um im Rahmen der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas weitere G-Sync-Monitore vorzustellen. Allen vorne heran gab es mit dem Swift PG278 ROG ein neues, entsprechendes Display von ASUS. Jedoch wurde auch klar, dass sich die G-Sync-Geräte verzögern und erst im Laufe des zweiten Quartals in den Handel kommen würden.

Wer nicht solange warten möchte, der kann selbst Hand anlegen und zum G-Sync-Upgrade-Kit direkt von NVIDIA greifen. Das Umbau-Kit lässt sich derzeit nur bei NVIDIA erwerben, schlägt mit einem Preis von 199 US-Dollar zu Buche und setzt zwingend einen ASUS-VG248QE-Monitor voraus. In einem Video erklärt GeForce-Produktmanager Henry Lin, wie sich der 300 Euro teure 24-Zöller für NVIDIAs G-Sync-Technik fit machen lässt. Für den rund 30-minütigen Umbau muss der Monitor komplett auseinander genommen und die Hauptplatine des Displays ausgetauscht werden. Hierfür müssen zahlreiche Schrauben und Kabel gelöst und ein Abstandshalter aus dem Aluminium herausgebrochen werden.

Der Einbau sollte daher nur von versierten Technik-Fans durchgeführt werden, zumal man aufgrund des Umbaus auch die Garantie des Monitors verlieren dürfte. Für uns Deutsche ist das aber ohnehin hinfällig, da der NVIDIA-Webshop bislang nur die USA, Kanada und Puerto Rico beliefert und NVIDIA auf Nachfrage mitteilte, dass das Kit nicht nach Deutschland kommen würde. Da bleibt nur der Griff zur G-Sync-Edition des ASUS VG248QE, die mit Preisen ab 529 Euro gelistet wird. Wann die aber in den Handel kommen wird, ist offen.

Mittlerweile hat auch AMD mit FreeSync eine Konkurrenz-Technologie zu G-Sync vorgestellt.