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Offiziell: Alle MSI-Z490-Mainboards unterstützen PCIe 4.0 in vollem Umfang

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msi 2019Mit den Rocket-Lake-S-Prozessoren kommt der PCIe-4.0-Standard nun endlich auch bei Intel an, wenn auch zunächst nur für die aktuelle Mainstream-Plattform auf Basis des Sockel LGA1200. Während die Z590-Platinen generell den PCIe-4.0-Standard erfüllen müssen, trifft dies nicht in jedem Fall auch auf die vorherigen Z490-Mainboards zu. MSI jedoch hat heute noch einmal bekräftigt, dass die eigenen Z490-Modelle allesamt vollständig mit dem PCIe-4.0-Standard kompatibel sind.

Als die Mainboard-Hersteller die Z490-Mainboards veröffentlicht haben, deutete sich bereits an, dass die darauffolgende CPU-Generation sehr wahrscheinlich mit der PCIe-4.0-Spezifikation vertraut sein wird. Warum wurden denn ansonsten einige Platinen mit einem M.2-M-Key-Steckplatz ausgestattet, der offiziell die PCIe-4.0-Unterstützung erhalten hat? Dies gilt gleichsam auch für zumindest einen PCIe-x16-Erweiterungsslot.

Doch damit der anspruchsvollere PCI-Express-Standard ordnungsgemäß arbeiten kann, sind vom Mainboard einige Anforderungen zu erfüllen. Denn die angepassten Schnittstellen alleine, sei es PCIe oder M.2, reichen natürlich nicht aus. Zunächst einmal muss das PCB selbst den Anforderungen standhalten können. Ferner werden ein PCIe-4.0-Clock-Generator sowie auch PCIe-Lane-Switches und Redriver benötigt.

Für die MSI-Mainboards mit Intels Z490-Chipsatz gilt generell, dass alle Modelle ohne Einschränkungen mit dem PCIe-4.0-Standard kompatibel sind, sofern die passende BIOS-Version installiert ist und natürlich eine Rocket-Lake-S-CPU im Sockel steckt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer ein Z490-A PRO oder gar das MEG Z490 GODLIKE sein Eigen nennt. Wer das Glück hatte, bei dem Frühstart einen Core i7-11700K von Mindfactory zu ergattern, kann von den neuen Features je nach Restkomponenten bereits jetzt schon profitieren.

Zumindest bei MSI muss es nicht unbedingt eins der neuen Z590-Mainboards sein, die im Preis doch schon kräftig angestiegen sind. Daher lassen sich auch die Vorgänger-Modelle ohne Kompromisse mit der elften Core-Generation nutzen und somit einige Euro einsparen.