> > > > ASMedia ASM3142: MSI teasert neuen USB-3.1-Gen2-Controller für das Z270 Godlike Gaming

ASMedia ASM3142: MSI teasert neuen USB-3.1-Gen2-Controller für das Z270 Godlike Gaming

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msi Auch wenn die USB-3.1-Gen2-Geräte noch in der Minderheit sind, so befinden sich auf vielen aktuellen Mainboards mindestens zwei der in der Theorie 10 GBit/s schnellen Schnittstellen. MSI hat auf dem Z170A Gaming M6 erstmalig den ASM2142 von ASMedia verbaut, das wir in unserer Redaktion auf den Prüfstand gestellt haben. Nun geht es mit dem ASMedia ASM3142 in die nächste Runde, der von MSI zum ersten Mal auf der kommenden LGA1151-Platine "Z270 Godlike Gaming" zum Einsatz kommt.

ASMedias ASM1142 gehört zur ersten Generation unter den USB-3.1-Gen2-Hostcontrollern. Angebunden werden kann der ASM1142 entweder mit zwei Gen2-Lanes oder einer Gen3-Lane. Das Problem dabei: Sollen zwei Anschlüsse gleichzeitig verwendet werden, bricht die Bandbreite ein. Das Problem wird vom ASMedia ASM2142 deutlich abgemildert, denn die theoretischen 16 GBit/s (PCIe Gen3 x2) können auf zweimal 8 GBit/s (theoretisch) aufgeteilt werden.

Der neue ASMedia ASM3142 wird weiterhin unverändert mit zwei Gen3-Lanes angesteuert, allerdings wurde bei der Effizienz ordentlich Hand angelegt. So wurde laut Angaben die Leistungsaufnahme um 50 % reduziert und gleichzeitig konnte noch etwas mehr Leistung herausgekitzelt werden.

MSI wird den neuen ASM3142-Chip erstmalig auf dem bald erscheinenden Z270 Godlike Gaming verbauen. Der Controller wird jedoch auch auf künftigen Platinen zum Einsatz kommen.

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Kommentare (11)

#2
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@Paul: KA ob er der erste war, aber zu "ersten Generation" gehören auch noch Intels Alpine Ridge und zig andere Controller, die USB3.1 z.B. auf SATA umsetzen.
Der Ausfruck ist also schon richtig.

Alpine Ridge ist AFAIK deutlich teurer als die Asmedia-Chips. Das siehst du daran, dass Gigabyte auf jedem halbwegs ordentlichen Z170-Board den Alpine-Ridge verbaut hat, aber nur mit zwei Lanes angebunden, weshalb TB3 nicht ging. Nur auf einigen Highend-Boards wird er auch mit vier Lanes angebunden, so dass Tb3 geht.
KA was man damitggü. vier Lanes spart, evtl. Lizenzgebühren wg. TB3, sonst eher nur Bauteile auf dem Board und Lanes.

Jedenfalls haben nun alle Z270-Boards ohne TB3 nurnoch den ASM2142, weil es einfach keinen Vorteil mehr hat, stattdessen den Alpine Ridge zu nehmen.

@Topic: Der neue Chip ist also nur gut, weil der alte noch viel Luft hatte? Bei USB3.0 damals hätte mich interessiert, aber mit ist eigtl. ziemlich egal, wie weit ans Maximum USB3.1 komt, es ist eh viel zu viel für jedes Gerät, was man als Heimanwender so dranstecken kann.
#3
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Zitat Tigerfox;25545770

@Topic: Der neue Chip ist also nur gut, weil der alte noch viel Luft hatte? Bei USB3.0 damals hätte mich interessiert, aber mit ist eigtl. ziemlich egal, wie weit ans Maximum USB3.1 komt, es ist eh viel zu viel für jedes Gerät, was man als Heimanwender so dranstecken kann.


afaik kann man ja auch Displays dranhängen, und bei 4k oder 8k @ 60hz oder und evtl noch 12bit...
[email protected] und 8bit sollten schon gute 8gbits sein, wobei beim usb durch die codierung kaum was drauf geht ist ~124/132bit ->9gibt netto.
#4
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Obergefreiter
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Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich schon einen USB 3.1 (welcher kein Thunderbolt oder MHL ist) gibt, der Displayinformationen übertragen kann. Prinzipiell sollte es laut VESA möglich sein, aber können muss es ein USB 3.1 Anschluss nicht. Genau so wie ein USB 3.1 Anschluss auch nicht power-delivery unterstützen muss. Bei solchen Desktop-Mainboard Chips ist das sowieso immer fraglich, weil die dezidierte Grafikkarte wahrscheinlich nicht über den Mainboard Thunderbolt ausgeben kann. Bei Notebooks hat Thunderbolt 3 da deutlich mehr Sinn, da es sowohl den Ladeanschluss, die USB Verbindung als auch den Displayport in einem Anschluss mitbringt! Oder so wie Apple es gemacht hat, in 4 Anschlüssen. Man kann überall laden und überall das Display anstecken.
#5
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Das gibt es, bei Mainboards habe ich das aber bisher auch nur bei den TB3-Mainboards gesehen. Einige Notebooks, z.B. die aktuellen Dell Latitude 5000er, haben schon Displayport-over-usb-C. Das ist völlig unabhängig von USB3.1 Gen2, es geht auch mit USB3.0/3.1 Gen1-fähigen USB-C-Ports, evtl. sogar mit USB2.0.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob dann über einen USB-C-Port gleichzeitig Bild und Daten übertragen werden können oder nur eines von beidem. Bei Mainboards macht das AFAIK auch überhaupt keinen Sinn, hier habe ich lieber weiterhin einen stabilen Displayport-Anschluss. Daten +bertrage ich ja allenfalls in Form eines Hubs zum Display, da kann ich auch ein Kabel extra legen. Imho ist der USB-C-Anschluss an der Gehäuserückseite völlig überflüssig und erst recht in der Form, wie er auf 99% aller aktuellen Mainboards sitzt, nämlich nur als alternativer USB-Port ohne jedwede weitere Funktion.

Displaysignale der dedizierten Graka in den TB3-Chip des Mainboards einspeisen geht auch - das haben einige TB3 Mainboards von Gigabyte mit X99 und Z170 mithilfe eines (mini)DP-In, aber leider nicht alle und die mit Z270 garnicht.

@iceman84: über USB-C kann grundsätzlich nur der Displayportstandard durchgereicht werden, den die IGP der angeschlossenen CPU bzw. GPU beherrscht und das ist momentan durchweg nur DP1.2.
#6
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Jo, aber der Gigabitport daneben ist denen auch 2017 nicht peinlich, oder wie...
#7
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Hä? Was meinst du?

Wenn ich mir das Bild ansehe, dann hat dieses Z270 Godlike Gaming nicht nur 3xRJ45 nebeneinander (meine Vermutung: 1x5GbE wie bei Asrock oder 10GbE wie bei Biostar, 2xGbE, davon mindestens 1xKiller, eher 2x für Killer Doubleshot X3 Pro zusammen mit Killer WLAN-AC), sondern auch einen 6.35mm Klinkeneingang, vermutlich mit irgendeinem übetriebenen ESS Sabre-DAC und KHV-Chip.

Da kannst du nun wirklich nicht mehr verlangen. Mich stört lediglich, dass MSI sich konsequent Thunderbolt verweigert und so auch auf seinen teuersten Boards nur Asmedia-Chips verbaut. Wie es scheint, hat man sich auch sämtliche Displayausgänge gespart, für micht auf einem S1151-Board ein Nogo - Wenn die Graka mal nicht funktioniert oder man gerade keine hat, ist die IGP immer eine gute Notlösung.
#8
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Das Backpanel lässt vielleicht eher ein X299 als ein Z270 Modell erahnen. Dann könnte ich die nächste Übersicht nun eigentlich starten :D
#9
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Godlike Gaming hat MSI auch bisher nur für den X99 verwendet, nicht für den Z170.
#10
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Siehe Quelle:

Zitat
With significant improvement on performance and energy efficiency by using the new ASMedia ASM3142 USB 3.1 controller chips, MSI is preparing to feature ASMedia ASM3142 USB 3.1 controller chips in the upcoming Z270 GODLIKE GAMING motherboard as well as other future high-end desktop models.
#11
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Falls das auch vom Z270 Modell ist:



Dann dürfte die "Halbwertszeit" schon vor Veröffentlichung bei nur ein zwei Monaten liegen.
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