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ASUS zeigt ebenfalls erste AM1-Mainboards

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asusNachdem Gigabyte die neuen AM1-Mainboards bereits im letzten Monat präsentiert hat und ASRock am heutigen Tage die eigenen Sockel AM1-Modelle gezeigt hat, schließt sich nun auch ASUS an. Den Anfang machen zwei Modelle, das AM1M-A im MicroATX-Format und das AM1I-A im deutlich kleineren Mini-ITX-Format. Beide Platinen sind für die neuen AMD Kabini-APUs vorbereitet, die neben den CPU-Kernen und der integrierten GPU auch noch den Chipsatz enthalten, weswegen auch auf den Sockel AM1-Mainboards von ASUS natürlich kein Chipsatz verlötet wurde.

Beide Platinen sind im Grunde sehr ähnlich ausgestattet. Insgesamt können maximal 32 GB DDR3-Speicher im Single-Channel-Modus, verteilt auf zwei DIMM-Slots, verbaut werden. Ebenso identisch sind jeweils ein HDMI-, DVI-D- und VGA-Grafikausgang. Die Netzwerkaufgaben bewältigt in beiden Fällen der Realtek 8111GR-Controller, der eine maximale Datenübertragungsrate von 1 GBit/s ermöglicht. Chipsatzbedingt sind sowohl beim AM1M-A als auch beim AM1I-A maximal zwei SATA-6G-Schnittstellen drin. Mit dabei sind bei beiden Boards acht USB-2.0-Anschlüsse (vier am I/O-Panel, vier intern über zwei Header), ein TPM- (Trusted Platform Module) sowie ein LPT-Header.

Aufgrund der unterschiedlichen Platinengrößen ergeben sich selbstverständlich auch einige Unterschiede. Das AM1M-A stellt einen mechanischen PCIe-2.0-x16-Slot zur Verfügung, der allerdings mit lediglich vier Lanes angebunden ist. Hinzu kommen noch zwei PCIe-2.0-x1-Slots. Das kleinere AM1I-A hingegen kann nur mit einem mechanischen PCIe-2.0-x4-Slot aufwarten. Aber auch in Sachen Sound gibt es einen minimalen Unterschied. Auf der Mini-ITX-Version hält sich der Realtek ALC887 bereit, währenddessen auf der größeren MicroATX-Variante der Realtek ALC887-VD arbeitet. Auch darf der aktuelle USB-3.0-Standard nicht fehlen. Das ASUS AM1I-A hat rückseitig zwei Ports erhalten, das ASUS AM1M-A bietet darüber hinaus noch einen internen Header, wodurch dank eines Zusatzchips in der Summe vier Anschlüsse realisiert wurden. Zusätzlich hat es selbst die COM-Schittstelle auf beide Platinen geschafft. Beim AM1M-A lediglich in Header-Form und beim AM1I-A sowohl per Header als auch einmal hinten am I/O-Panel.

Das ASUS AM1M-A und das ASUS AM1I-A werden ab Ende März für eine unverbindliche Preisempfehlung von 30 Euro erhältlich sein.

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