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Raspberry Pi 4: Nicht alle USB-C-Ladekabel lassen sich nutzen

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raspberry3bplus

Nachdem einige Nutzer des neuen Raspberry Pi 4 bereits feststellen mussten, dass die CPU unter Last gedrosselt wird, scheint der Pi 4 ebenfalls Probleme mit dem einen oder anderen USB-C-Ladegerät zu haben. Laut den gängigen Social-Media-Plattformen hat unter anderem das MacBook-Netzteil von Apple Probleme mit der neuesten Generation des Raspberry Pi. Grund hierfür soll laut der Webseite scorpia.co.uk nicht das Netzteil sein, sondern die falsche Erkennungsschaltung des Pi. Die Ursache des Problems ist der gemeinsame CC-Pull-Down-Widerstand am USB-Type-C-Anschluss. 

Durch den zusätzlichen Widerstand wird der neue Pi 4 nun nicht mehr als ladefähiges Gerät vom Netzteil erkannt, sondern lediglich als Audio-Adapter. Somit fließt kein Strom. Abhilfe können hier nicht aktive Ladekabel ohne E-Mark-Bezeichnung schaffen. Besagte Kabel findet man des Öfteren bei Smartphones. Alternativ lässt sich zudem ein passendes Netzteil direkt von der Raspberry Pi Foundation erwerben. Allerdings gab die Pi Foundation bereits bekannt, dass man das Problem mit zukünftigen Revisionen des Raspberry Pi 4 aus der Welt schaffen will. Wann dies jedoch der Fall sein wird ist bis dato unbekannt.

Grundsätzlich sollte allerdings immer auf ein Original Netzteil zurückgegriffen und beim Ladegerät als letztes gespart werden - unabhängig vom Pi. Günstige Netzteile können dafür sorgen, dass Elektrogeräte ihren Dienst einstellen. Das muss nicht nach der erstmaligen Nutzung erfolgen, es ist auch möglich, dass dieser Prozess über einen längeren Zeitraum verläuft. Außerdem gab es in der Vergangenheit bereits diverse Meldungen, dass Menschen durch ein sich am Ladegerät befindliches Smartphone einen Stromschlag bekommen haben und an den Folgen verstarben. Der kalifornische Smartphone-Hersteller Apple bot seinen Kunden eine zeitlang an, dass man iPhone-Netzteile von Drittanbietern gegen Original Apple-Netzteile eintauschen kann.

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