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Dank A10 Fusion: Apple iMac Pro soll jederzeit auf "Hey Siri" reagieren

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imac-retina-logoApple wird noch in diesem Jahr seinen neuen iMac Pro in den Handel bringen. Das kalifornische Unternehmen hat schon im Juni einige Details verraten, doch nun ist noch ein weiteres und bisher nicht genanntes Feature aufgetaucht. Demnach soll der iMac Pro neben einem Xeon-Prozessor von Intel auch mit einem A10 Fusion ausgestattet sein.

Der mobile Prozessor ist schon vom iPhone 7 (Plus) bekannt und soll im iMac Pro die Rolle eines Co-Prozessors übernehmen.

Der A10 Fusion soll dafür sorgen, dass der Anwender beispielsweise jederzeit mit dem Sprachbefehl „Hey Siri“ die gleichnamige Sprachassistentin aktivieren kann. Da der SoC nur wenig Strom benötigt, kann diese Funktion damit problemlos realisiert werden. Für die eigentlichen Rechenaufgaben wird der A10 Fusion hingegen wohl nicht eingesetzt.

Außerdem soll der A10 Fusion für die kompletten Boot- und Sicherheitsprozesse von macOS zuständig sein. Apple bewirbt seine mobilen Prozessoren damit, dass viel Wert auf die Sicherheit gelegt wird und genau diese Aufgabe soll auch der A10 Fusion im iMac Pro übernehmen. Wie beispielsweise beim iPhone der Fingerabdruck, könnten gespeicherte Passwörter durch den SoC gespeichert und verwaltet werden. Somit wird es für Angreifer schwieriger werden, die Daten abzugreifen. Zudem sei mit diesem Schritt eine Verschmelzung von iOS und macOS noch einfacher. 

Apple würde mit dem A10 Fusion beim iMac Pro erstmals einen eigenen Prozessor in seinen Komplettsystemen verbauen. Sollte es wirklich so kommen, werden vermutlich auch die zukünftigen MacBooks damit ausgestattet.

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Kommentare (8)

#1
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Wäre schon cool, wenn der A10 auch kleine Aufgaben übernehmen könnte, beispielsweise die Wiedergabe von Videos oder das Abrufen von Emails im Standby.
#2
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Und dafür brauchen die nen Chip? Das kann man jetzt schon erreichen wenn man es korrekt einrichtet. (Eingabehilfen + Diktat Funktion)
#3
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Der erste Schritt ist gemacht. In paar Jahren braucht Apple dann kein x86 mehr.
#4
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Das kannst du vergessen. Photoshop und co werden das verhindern
#5
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"Apple würde mit dem A10 Fusion beim iMac Pro erstmals einen eigenen Prozessor in seinen Komplettsystemen verbauen."

Als was zählt der T1?
#6
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Zitat King Bill;25963613
Der erste Schritt ist gemacht. In paar Jahren braucht Apple dann kein x86 mehr.


Und erneut praktisch sämtliche existierende Programme nicht mehr lauffähig machen? So wie es schon bei PowerPC -> x86 passiert ist? Vergiss es. Das traut sich Apple nicht.
#7
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Zitat Romsky;25963714
Das kannst du vergessen. Photoshop und co werden das verhindern
Wenn Microsoft schon einen x86 Emulator für ARM zusammen schustert, kann das auch Apple. Vor allem rede ich in den nächsten Jahren. Die Größen wie Adobe und co werden sicherlich schon an Ports basteln. Das einzige was nur noch fehlt sind leistungsfähige ARM SOCs.

EDIT: Vor allem könnte Apple dann noch mobiler bauen. Kleinere Kühlung, mehr Akku, flacheres Design. etc..
#8
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Zitat King Bill;25964119
Wenn Microsoft schon einen x86 Emulator für ARM zusammen schustert, kann das auch Apple. Vor allem rede ich in den nächsten Jahren. Die Größen wie Adobe und co werden sicherlich schon an Ports basteln. Das einzige was nur noch fehlt sind leistungsfähige ARM SOCs.
Naja, das Projekt von MS scheint erstmal aus Lizenzgründen auf Eis zu liegen.
Gegen die Verbreitung solcher Emulatoren wird sich Intel und womöglich auch AMD, mit allen Mitteln wehren.

Zitat King Bill;25964119
EDIT: Vor allem könnte Apple dann noch mobiler bauen. Kleinere Kühlung, mehr Akku, flacheres Design. etc..

Das wiederspricht allem was man so von Emulatoren normalerweise kennt.
Außerdem ist doch ARM bei komplexen rechenoperationen nur selten wirklich effizienter als x86... Von einem 3-4Ghz Soc wollen wir garnicht anfangen.

Seid AMD wieder mit misscht und Apple somit, Intel auch so unter Druck setzen kann, bezweifle ich auch dass man eigene Lösungen bringen wird.
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