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Mining-Farm mit hunderten FE-Karten sorgt für Aufsehen

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mining-rigGestern sorgte ein Tweet mit einem eingebetteten Video für große Aufmerksamkeit. Im Video zu sehen sind hunderte Grafikkarten, fast alles GeForce-RTX-3070-Karten in der Founders Edition in einer Mining-Farm. Der Grund für die hohe Aufmerksamkeit des Videos sind einerseits die vielen Founders-Edition-Karten und andererseits die Tatsache, dass der Betreiber der Farm, Jaxson Davidson, ein US-Amerikaner, einen kleinen Einblick darauf gab, wie er an diese Karten gelangt ist.

Im Video zu sehen sind zahlreiche Reihen an Rigs mit Grafikkarten, die eine der vier Installationen darstellen soll. Ein Großteil der Karten sind GeForce RTX 3070 Founders Edition. Es sind aber auch zahlreiche Custom-Modelle zu sehen und auch einige Radeon-Karten (sowohl Custom-Designs als auch die Referenzversionen von AMD sind zu erkennen). Davidson mietet sich mit seiner Hardware in ein lokales Datacenter in St. George im US-Bundesstaat Utah, ein und bezahlt nach eigenen Angaben 150 US-Dollar pro Rig und Monat.

Doch woher hat der Betreiber diese Karten, wenn doch AMD und NVIDIA, sowie die Boardpartner immer wieder beteuern, dass sie alles mögliche tun, damit ihre Karten in die Hände von Spielern gelangen? Laut Davidson hat er die meisten Karten von kleinen Händlern erstanden, der sie ihm für einen Durchschnittspreis von 1.200 US-Dollar verkauft hat. Keine der gezeigten Karten sollen direkt aus dem Retail-Handel stammen.

Jaxson Davidson Mining-Farm
Jaxson Davidson Mining-Farm

Für einen weiteren Teil seiner Farm will Davidson direkt mit NVIDIA verhandelt haben, um 170HX-Mining-Karten zu kaufen. Die 170HX ist eine Mining-Karte auf Basis der GA100-GPU, die mit 8 GB HBM ausgestattet ist – Stückpreis: etwa 3.600 US-Dollar. Diese Karten sollen die GeForce- und Radeon-Modelle ersetzen.

Was Davidson mit den anderen Karten machen will? Nach eigenen Angaben will er diese veräußern. In der aktuellen Marktsituation könnte er diese noch zum gleichen Preis verkaufen, für die er sie erstanden hat.

Der initiale Tweet bietet also einen interessanten Einblick in das Hardware-Geschäft eines Mining-Betreibers. Zumindest in diesem Fall scheinen die Karten nicht direkt vom Hersteller zu stammen, sondern von Händlern. In jedem Fall stehen sie nicht mehr dem allgemeinen Markt und damit potenziellen Spielern zur Verfügung. Immerhin sollen zumindest hier zukünftig dedizierte Mining-Karten zum Einsatz kommen. Die GeForce- und Radeon-Karten sollen dann verkauft werden, was für die Betreiber einer Mining-Farm auch eines der Argumente für diese Endkunden-Karten ist, denn sie können einem Gebrauchtmarkt zugeführt werden und sind in der aktuellen Marktsituation durchaus noch einiges wert.

Aktuell zeichnet sich noch keine Entspannung am Markt ab. Die Nachfrage ist, auch durch das Mining-Geschäft, weiterhin extrem hoch und dementsprechend werden es auch die Preise bleiben.

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