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AMD-GPUs

Schlechte Aussichten für 2021 bei der Verfügbarkeit

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Schlechte Aussichten für 2021 bei der Verfügbarkeit
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AMDs CEO Lisa Su hat sich mit der Webseite Barron’s unterhalten und dabei weitere Informationen zur kommenden Verfügbarkeit von Grafikkarten bekannt gegeben. Allerdings hat die Geschäftsführerin keine guten Nachrichten. Laut Su hat die Nachfrage die Erwartungen weit übertroffen. Erst im Jahr 2022 ist mit einer möglichen Verbesserung zu rechnen. AMD beabsichtigt die eigenen Kapazitäten weiter auszubauen und jedes Quartal zu erhöhen, allerdings ist mit einer baldigen Entspannung des Marktes nicht zu rechnen. Somit wird es auch bei AMD noch einige Zeit dauern, bis man eine flächendeckende Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten erreichen wird. 

Zwar tauchten in der Vergangenheit vermehrt GPUs im Einzelhandel auf, jedoch scheint es sich lediglich um einen kurzzeitigen Trend zu handeln. Sind die Karten im Einzelhandel vergriffen, ist es ungewiss wann der neue Nachschub in den Shops eintreffen wird. Wer aktuell mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Karte anzuschaffen, sollte somit nicht zu lange warten. Auch wenn Ethereum wieder etwas nachgegeben hat und momentan bei rund 1.780 Euro pro Coin liegt, könnte ein Aufwärtstrend den Bedarf an GPUs unter Minern wieder sprunghaft ansteigen lassen.

Verantwortlich für die schlechte Verfügbarkeit sind keinesfalls nur die Miner. Aufgrund der Halbleiter-Krise hat ein Wettbuhlen um die begehrten Chips begonnen. Neben den Hardwareherstellern spielt hier unter anderem die Automobilbranche mit. Aber auch Sony und Microsoft benötigen für ihre Next-Gen-Konsolen entsprechende Materialien. Hier zeichnet sich bislang ein ähnliches Bild wie bei den GPUs ab. Obwohl die PlayStation 5 beziehungsweise Xbox Series bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, machen sich diese bislang äußerst rar. Auch hier ist eine Verbesserung noch lange nicht in Sicht.

Quellen und weitere Links

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