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NVIDIA A100 zeigt sich im ersten Workstation-Benchmark

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a100-pcieMitte Mai stellte NVIDIA mit dem A100 den ersten GPU-Beschleuniger auf Basis der Ampere-Architektur vor. Inzwischen hat man auch eine PCI-Express-Variante vorgestellt. Neben den von NVIDIA veröffentlichten, eher theoretischen Leistungswerten, kennen wir das wirkliche Leistungspotenzial aber noch nicht.

Zumindest zu einem geringen Anteil hat sich dies nun geändert. Jules Urbach, CEO von OTOY, die unter anderem den Octane Render entwickelt haben, aber eigentliche für ihre Rendering-Software bekannt sind, hat nun offenbar erste Leistungswerte einer A100-GPU veröffentlicht. Laut Screenshot kam dabei die SXM4-Variante zum Einsatz, die sich eine Leistungsaufnahme von bis zu 400 W genehmigen kann.

Mit 446 Punkten wurde dabei der höchste Wort ermittelt, der jemals von einer GPU im Octane-Benchmark erreicht wurde. Laut Urbach ist die A100-GPU damit um 43 % schneller als die schnellsten Turing-Lösung – selbst mit deaktivierten RTX-Einstellungen. Die A100-GPU lässt die dazu notwendigen RT Cores vermissen, die wir der GeForce-Variante der Ampere-Architektur aber sicherlich wieder sehen werden.

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Eine Quadro RTX 8000 kommt auf 328 Punkte, eine Titan V mit ihren 5.120 Shadereinheiten bringt es auf 401 Punkte. Eine GeForce RTX 2080 Ti erreicht etwa 310 Punkte. Nun muss man sich aber auch vor Augen führen, dass eine GA100-GPU, wie auf einem A100-Beschleuniger zum Einsatz kommt, über 6.912 Shadereinheiten verfügt. Dies sind rund 35 % mehr, als bei einer Titan V und fast 60 % mehr als bei einer GeForce RTX 2080 Ti mit ihren 4.352 Shadereinheiten. Hinzu kommt, dass die SXM4-Variante über eine deutlich höhere TDP verfügt, also dies bei den anderen Karten der Fall ist.

Insofern ist die hohe Rohleistung also keine große Überraschung. Die Frage ist, welchen Ausbau wir für GeForce- und Quadro-Karten sehen werden. Erstgenannte sind natürlich für Spieler interessant, Designer aber werden sicherlich eher an den Quadro-Ablegern interessiert sein. Der Benchmarks sagt also zunächst einmal nur aus: Mehr Shadereinheiten haben eine höhere Leistung. Kommt noch ein höherer Takt hinzu (was bei einer kleineren Fertigung in 7 nm zu erwarten ist), dann ergibt sich ein weiteres Leistungsplus.

Vermutlich werden wir uns noch bis in den Spätsommer oder Herbst gedulden müssen. Dann sollen NVIDIA und AMD ihre nächsten GPU-Generationen vorstellen.