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NVIDIA stellt fast vollständig auf GDDR6 um

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gddr5xMit der Super-Aktualisierung, die im Juli bei den Desktop-Ablegern den Anfang nahm und die zuletzt auch bei den Notebooks Einzug gehalten hat, hat NVIDIA den Großteil seiner Produktpalette bereits auf GDDR6-Speicher umgestellt. Nicht immer hat die Umstellung auf den schnelleren Speicher eine große Auswirkung auf die Leistung. Gerade im Einsteigersegment sind die Speicherinterfaces nicht besonders breit und die Ausbaustufen an Shadereinheiten gering – dementsprechend äußern sich geringe Änderungen am Speichertakt nicht immer in größeren Leistungssprüngen, da die reine Rechenleistung der GPU der limitierende Faktor ist.

Bei den GeForce-MX-GPUs setzt NVIDIA teilweise noch auf die Pascal-Architektur und kombiniert diese mit GDDR5-Speicher. Doch offenbar steht hier ebenfalls ein Wechsel auf GDDR6-Speicher an. In der 3DMark-Online-Datenbank ist eine GeForce-MX-Grafikkarte zu finden, welche eine TU117-GPU verwendet. Diese kommt beispielsweise auf der GeForce GTX 1650 zum Einsatz.

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Im Sommer sollen die GeForce-MX-Karten mit Turing-GPU vorgestellt werden. Das Einsatzgebiet sind Notebooks, denen die Leistung der integrierten GPU des Prozessors nicht ausreicht. Die GeForce-MX-Karten sind dennoch als Einsteigerlösung anzusehen, wenngleich NVIDIA das Leistungsniveau durch den Einsatz der Turing-GPUs deutlich steigern wird.

Dass NVIDIA, nachdem ohnehin schon weite Bereich der Produktpalette auf GDDR6 umgestellt sind, dies auch für die restlichen Produktbereiche vornimmt, ist nicht weiter verwunderlich. Die Speichercontroller in den neuen GPUs können meist mit GDDR5, GDDR5X und GDDR6-Speicher umgehen – zumindest im Falle der Turing-GPUs. Für Pascal war der Speichercontroller bis maximal GDDR5X ausgelegt.

GDDR6 wird von diversen Herstellern angeboten und ist in verschiedenen Geschwindigkeiten und Kapazitäten erhältlich. Hinsichtlich der Besorgung dürfte NVIDIA daher zusammen mit seinen Partnern ebenfalls keine Probleme haben.