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GeForce GTX 1660 und GTX 1650 folgen Mitte bzw. Ende März (Update)

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nvidia-tu116In der vergangenen Woche präsentierte NVIDIA die GeForce GTX 1660 Ti auf Basis der Turing-Architektur. Mit dem Verzicht auf die RT und Tensor Cores platziert sich NVIDIA zu einem Einstiegspreis von 300 Euro. Bereits im Vorfeld wurde darüber berichtet, dass es auch noch weitere Modelle der GeForce-GTX-Karten mit Turing-GPU geben wird.

Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn laut NVIDIA wird die auf der GeForce GTX 1660 Ti verwendete TU116-GPU mit 1.536 Shadereinheiten im Vollausbau verwendet. Da NVIDIA zusammen mit seinem Auftragsfertiger aber sicherlich nicht auf eine Ausbeute von nahe 100 % kommt, wird es Chips geben, die Teildefekte aufweisen und eben diese kommen für die kleineren GeForce-GTX-Modelle in Frage.

Namentlich soll es sich dabei um die GeForce GTX 1660 und GeForce GTX 1650 handeln. Aus asiatischer Quelle stammen dann auch gleich die ersten Preisdaten. Um einen Vergleich machen zu können, wechseln wir einmal auf US-Dollar und haben hier eine GeForce GTX 1660 Ti ab 279 US-Dollar bereits am Markt. Die GeForce GTX 1660 soll ab 229 US-Dollar starten und die nochmals kleinere GeForce GTX 1650 ab 179 US-Dollar. Gegenspieler werden dementsprechend die kleineren Radeon-RX-Modelle von AMD sein.

Noch keinerlei Informationen gibt es hinsichtlich der technischen Daten. Die GeForce GTX 1660 Ti verwendet 1.536 Shadereinheiten und ein 192 Bit breites Speicherinterface. Eine GeForce GTX 1660 und GeForce GTX 1650 ist demnach mit beispielsweise 1.280 oder 1.024 Shadereinheiten und einem nur noch 128 Bit breiten Speicherinterface und damit auch mit nur noch 4 GB Grafikspeicher denkbar. Eine "TU116"-GPU könnte aber auch 1.280 Shadereinheiten und ein 192 Bit breites Speicherinterface kombinieren.

Auch die ersten Angaben zum Starttermin der beiden bisher kleinsten Turing-Ableger gibt es. Die GeForce GTX 1660 soll am 14. März starten. Die GeForce GTX 1650 zwei Wochen später am 30. März.

Update:

Aus anonymer Quelle haben wir einige technische Daten zur GeForce GTX 1660 und GeForce GTX 1650 erhalten, welche die bisherigen Erkenntnisse bestätigen. So wird die GeForce GTX 1660 wie auch schon die GeForce GTX 1660 Ti 6 GB an GDDR6 einsetzen. Damit bleibt es auch beim 192 Bit breiten Speicherinterface. Weiterhin keinerlei Angaben haben wir zur Anzahl der Shadereinheiten und damit dem Umfang der Beschneidung der TU116-GPU. Wir würden bei einer GeForce GTX 1660 mit beschnittener TU116-GPU von 1.280 Shadereinheiten ausgehen, was NVIDIA auch eine gewisse Differenzierung zur Ti-Variante ermöglicht.

Die technischen Daten der GeForce-GTX-16-Serie in der Übersicht
Modell GeForce GTX 1660 Ti GeForce GTX 1660 GeForce GTX 1650 GeForce GTX 1060
Preis ab 269 Euro - - ab 200 Euro
Technische Daten
Architektur Turing Turing Turing Pascal
GPU TU116 TU116 TU117 GP106
Diegröße 284 mm² 284 mm² > 250 mm²? 200 mm²
Shadereinheiten 1.536 1.280? 640? 1.280
ROPs 48 48 32 48
GPU-Takt (Basis) 1.500 MHz - - 1.506 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.635 MHz - - 1.708 MHz

Speichertakt

1.500 MHz 1.500 MHz 1.750 MHz 2.000 MHz
Speichertyp GDDR6 GDDR6 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6 GB 6 GB 4 GB 6 GB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 128 Bit 192 Bit
Bandbreite 288,1 GB/s 288,1 GB/s 112 GB/s 192 GB/s
TDP 120 W 95 W? 75 W? 120 W

Die GeForce GTX 1650 wird über nur 4 GB Grafikspeicher verfügen. Anstatt auf GDDR6 setzt NVIDIA hier nur auf GDDR5. Aus dem Speicherausbau ergibt sich auch die Breite des Speicherinterface mit 128 Bit. Im Vergleich zur GeForce GTX 1050 würde NVIDIA den Speicherausbau damit verdoppeln. Auch hier kennen wir noch keinerlei Daten zur Anzahl der Shadereinheiten. Die GeForce GTX 1050 verfügte über nur 640 Shadereinheiten. Die einfachen Modelle der GeForce GTX 1650 sollten ohne zusätzliche Stromversorgung auskommen.

Welche ist die beste Grafikkarte (GPU)?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen NVIDIA- und AMD-Grafikkarten hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Grafikkarten aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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