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NVIDIA aktiviert DirectX 12 für Fermi-Grafikkarten

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Derzeit unterstützt NVIDIA DirectX 12 nur auf Grafikkarten mit Kepler-, Maxwell-, Pascal- oder Volta-Architektur. Im Zusammenspiel mit dem GeForce 384.76 sowie dem aktuellen Insider-Build des Creators Update scheint NVIDIA die Unterstützung für DirectX 12 auch auf die Fermi-Architektur ausgeweitet zu haben. Darin inbegriffen sind alle Karten der GeForce-GTX-400- und GTX-500-Serie.

Diese Karten sind zwischen dem 26. März 2010 und 29. September 2011 erschienen und damit entsprechend in die Jahre gekommen. Noch immer aber sind solche Karten im Einsatz - auch bei Spielern. Der Treiber-Eintrag D3D12_RESOURCE_BINDING_TIER_1 (1) findet sich in einer Infodatei zum Treiber, wird im Changelog aber nicht erwähnt. Die aktuelle Pascal-Architektur bei den Grafikkarten führt hier ein D3D12_RESOURCE_BINDING_TIER_3 (3)auf. Warum NVIDIA die Unterstützung aber selbst in den Changelogs nicht erwähnt, ist unklar.

Auch die Frage warum NVIDIA nun die Unterstützung nachpflegt, ist nicht genau bekannt. Vermutlich aber will NVIDIA den Treiber und die Karten damit vollständig WDDM 2.2-kompatibel machen – eine Voraussetzung für die aktuelle Treiberunterstützung unter Windows 10. Ob dies bei Karten, die mehr als sieben Jahre alt sind noch Sinn macht, sei einmal dahingestellt.

Hier und da sind Karten der GeForce-GTX-400- und GTX-500-Serie noch im Einsatz. Ob Spiele dann unbedingt unter DirectX 12 gespielt werden müssen, muss von Fall zu Fall entschieden werden – Einschränkungen hinsichtlich der Auflösung und Qualitätseinstellungen sind ohnehin vorhanden.