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DeepCool CL6600

Neues Gehäuse mit integrierter, aber ausgelagerter AiO vorgestellt

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Neues Gehäuse mit integrierter, aber ausgelagerter AiO vorgestellt
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DeepCool erweitert sein Portfolio an Kühl- und Gehäuselösungen mit dem CL6600, einem PC-Gehäuse, das auf eine konsequente thermische Trennung setzt. Der Hersteller verfolgt dabei einen Ansatz, bei dem der Radiator der integrierten AiO-Kühlung in einer eigenen Kammer untergebracht ist, um Wärmeüberschneidungen zwischen CPU- und GPU-Bereich zu vermeiden. Ziel ist eine stabilere Temperaturführung bei leistungsstarker Hardware, deren Abwärme in klassischen Gehäusen zunehmend an Grenzen stößt.

Das CL6600 nutzt dazu ein modulares Split-Chamber-Design, bei dem der Radiator vollständig vom Haupt-Hardwarebereich getrennt ist. Dadurch arbeitet die CPU-Kühlung unabhängig von der Abwärme der Grafikkarte. Der Radiator ist mit drei FDB-Lüftern bestückt und in einer separaten Kammer untergebracht, was eine gleichmäßigere Kühlleistung ermöglichen soll.

Zur gezielten Kühlung der Grafikkarte sind zwei vorinstallierte FL12-SE-Lüfter mit umgekehrter Laufrichtung in einer herausziehbaren Halterung am Gehäuseboden montiert. In Kombination mit der offenen Bodenstruktur wird kühle Luft direkt zur GPU geführt, was insbesondere bei aktuellen High-End-Grafikkarten relevant sein kann. Die Front besteht aus einem durchgehenden Gitterpanel, das einen hohen Luftdurchsatz erlauben will. Ein Akzent aus Echtholz ergänzt das ansonsten funktionale Design.

Beim Hardware-Support zeigt sich das Gehäuse flexibel. Unterstützt werden Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 413 mm, bei installierten Frontlüftern bis zu 388 mm. Netzteile dürfen bis zu 160 mm lang sein, CPU-Luftkühler bis zu 175 mm hoch. Zudem ist das CL6600 mit Mainboards kompatibel, die rückseitige Anschlüsse nutzen.

Insgesamt lassen sich bis zu acht Lüfter installieren. Neben den Front- und Bodenpositionen gibt es Platz für zusätzliche Lüfter hinter dem Radiator in einer Push-Pull-Konfiguration. Das Netzteil ist im Frontbereich montiert und verfügt über eine eigene Abluftöffnung, sodass dessen Luftstrom nicht mit dem Hauptkühlkreislauf kollidiert. Die Stromanschlüsse zeigen dabei nach hinten. Ein Verlängerungskabel für den rückseitigen Netzanschluss liegt bei.

Zur Ausstattung zählen werkzeuglos abnehmbare Seitenteile, herausziehbare Staubfilter an allen relevanten Luftöffnungen sowie ein ausklappbarer Headset-Halter. Das Front-I/O-Panel bietet zwei USB-3.0-Anschlüsse, einen USB-Type-C-Port nach Gen2-Standard sowie eine kombinierte Audio-Buchse. Das DeepCool CL6600 ist ab dem 16. Januar erhältlich, der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 199,99 Euro, der der weißen Variante bei 209,99 Euro.

Welches ist das beste Gehäuse für meinen Anwendungsfall?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Gehäusen hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welches Modell aktuell die beste Wahl darstellt - egal, ob es um die Größe, den Airflow oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

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