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KIOXIA EDSFF E3.Short-Lösung für Storage-Datacenter

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kioxiaAls Mitglied der SNIA SFF-TA Technical Work Group hat KIOXIA einen ersten Prototypen einer SSD, bzw. eines Servers für die neuen EDSFF (Enterprise and Datacenter SSD Form Factor) E3.Short (E3.S) SSDs gezeigt. Die E3.S-SSDs sind sozusagen das Gegenstück zum E3.L-Standard (E3.Long), der extrem schmale, aber lange SSDs vorsieht. Die E3.S-SSDs sind als Ersatz für die 2,5-Zoll-SSDs im Datacenter vorgesehen.

Der EDSFF soll die Speicherdichte in All Flash Arrays (AFAs) deutlich erhöhen können. E3.L-SSDs sollen es ermöglichen, ein Petabyte (also 1.000 TB) in einem 1U-Rack unterzubringen. Ein weiterer Vorteil des neuen Formats sind eine verbesserte Kühlung und eine höhere thermische Effizienz.

E3.S-SSDs sind allerdings deutlich kürzer und werden hochkant verbaut in einem 2U-Rack untergebracht. Der neue Standard soll die 2,5-Zoll-SSDs nicht nur einfach ersetzen, sondern auch zielgesetzte Verbesserungen für AFAs bieten. Der Prototyp setzt als technischen Grundgerüst auf die neuen CM6-SSDs von KIOXIA. So verwendet der Controller PCI-Express 4.0 über acht Lanes. Die Leistungsaufnahme der CM6 im 2,5-Zoll-Format liegt bei 28 W. Also E3.S-Variante dürfen die SSDs bis zu 40 W verbrauchen.

Der E3.S-Standard bereitet das Ökosystem zudem auf PCI-Express 5.0 und darauf folgende Standards vor. Entsprechend wurde in der Konstruktion zum Beispiel die Signalintegrität bedacht. Die nun von KIOXIA gezeigten SSDs sind als E3.S thin ausgeführt und kommen auf eine Dicke von 7,5 mm. Als E3.S thick kommen sie auf 16,8 mm.

An der SNIA SFF-TA Technical Work Group beteiligt sind zahlreiche Server-OEMs wie Dell EMC, Facebook, HPE und Lenovo. Hinzu kommen CPU-Hersteller wie AMD und Intel. Das Bild des Prototypen zeigt ein System von Dell EMC.

Wann die ersten E3.S-SSDs verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Genau wie bei den E3.L-Varianten bereiten die Hersteller aktuell die Marktreife vor.

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