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Die Ruler-SSD wird zum Server-Standard

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intelBereits vor einiger Zeit führte Intel mit den Ruler-SSDs ein neues SSD-Format für Server ein. Ziel dieses neuen Formats ist es, die Datendichte möglichst weiter zu erhöhen. Mehrere Terabyte an Daten sollen auf möglichst kleinem Raum gespeichert werden können. Intel spricht von einem Petabyte in einem 1U-Rack – also 1.000 TB. Nicht nur die Datendichte der NAND-Speicherchips soll steigen, auch die Packdichte der Hardware selbst.

Die Storage Networking Initiative Association (SNIA) hat die Ruler-SSD nun als Enterprise & Datacenter Storage Form Factor (EDSFF) aufgenommen. Original Design Manufacturer (ODM) können somit damit beginnen, ihre Server auf dieses Format auszulegen. Intel kann die Ruler-SSD nicht nur in den eigenen Servern unterbringen, sondern nun auch darauf setzen, dass möglichst viele Serverhersteller diesen Standard unterstützen.

Offiziell wird der SSD-Standard als E1.L und E1.S sowie E3.L und E3.S bezeichnet. Der letzte Buchstabe in der Bezeichnung steht dabei für die Länge, denn die Ruler-SSD wird es in mehreren Größen geben. E1.L kommt auf eine Länge von 320 mm und eine Breite von 38 mm. E1.S ist mit 110 mm nicht nur deutlich kürzer, sondern mit 35 mm auch etwas schmaler. Unterschiede gibt es auch bei der Dicke der SSDs, was maßgeblich damit zusammenhängt, wie die Speicherchips gekühlt werden sollen und wie hoch die Leistungsaufnahme demnach ist.

Auch bei den Varianten E3.L und E3.S gibt es unterschiedliche Längen, Breiten und Dicken. Insgesamt sind die E3-Varianten aber etwas kürzer, dafür sind sie doppelt so breit wie die E1-Varianten. Die Leistungsaufnahme zwischen allen Modellen liegt bei 12 bis 70 W.

Bereits mehrfach hat Intel erste Modelle dieser SSDs angekündigt. An den Start geschickt wird unter anderem die SSD DC P4500 in voller Länge mit einer Kapazität von 32 TB. 32 dieser SSDs nebeneinander in einem U1-Rack ergeben die besagten 1 PB an Speicherkapazität auf engstem Raum. Bereits erhältlich ist die Intel DC P4510 Series mit bis zu 8 TB.

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