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Kioxia präsentiert neue Datacenter- und Enterprise-SSDs CD6 und CM6 mit PCIe Gen4

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kioxiaKioxia hat zwei neue Datacenter- und Enterprise-SSDs vorgestellt, die sich dank PCI-Express 4.0 durch besonders hohe Datenübertragungsraten auszeichnen. Die CM6 ist für den Enterprise-Einsatz vorgesehen, während die CD6 für das Datacenter-Geschäft vorgesehen ist. Bei beiden handelt es sich um 2,5-Zoll-PCIe-SSDs mit U.3-Anschluss.

Je nach Kapazität der beiden Modelle sowie Queue-Size erreichen die SSDs Datenübertragungsraten von 6,9 GB/s für das Lesen von Daten und 4 GB/s für das Schreiben von Daten. Die CM6 ist in Kapazitäten von 800 GB bis 30,72 TB erhältlich. Es gibt Modelle die ausschließlich auf das häufige Lesen von Daten ausgelegt ist, aber auch solche für das Lesen- und Schreiben. Die DWPD (Drive Writes Per Day) werden mit 3 DWPD (Mixed Use) und 1 DWPD (Read Intensive) angegeben. die IOPS gibt Kioxia mit 1,4 Millionen für das Lesen und 330.000 für das Schreiben an. Die CM6 ist als Enterprise-Variante auch in einer Dual-Port-Variante erhältlich, was zusätzliche Redundanz zur Verfügung stellt.

Die CD6 bietet 800 GB bis 15,36 TB und ist ebenfalls in Modellen für den Mixed Use und Read Intensive erhältlich. Die Datenübertragungsraten sind mit 6,2 GB/s für das Lesen und 4 GB/s für das Schreiben von Daten ähnlich hoch. Die IOPS sind mit 1 Million bzw. 250.000 etwas niedriger. Im Vergleich zu den Vorgängern CM5 und CD5 spricht Kioxia von einem deutlichen Leistungsplus in allen Kernbereichen.

Auf der Microsoft Ignite 2019 zeigte Kioxia zusammen mit einigen Partnern die neuen SSDs im Einsatz. Acht 8x CM6 mit einer Kapazität von 7,68 TB erreichten hier 52,1 GB/s, wobei jeweils vier SSDs an einem Node, der mit einem AMD EPYC 7002 ausgestattet war, betrieben und die Datenübertragungs zusammengeführt wurde.

Ab wann die CM6 und CD6 verfügbar sein werden, ist derzeit unklar. Aktuell können nur Serversystem mit EPYC-Prozessor der zweiten Generation von der schnelleren PCI-Express-Schnittstelle profitieren. Bis Intel eine entsprechend Plattform am Markt hat, dürften noch einige Monate vergehen. Die Anbindung mittels PCI-Express 4.0 bietet sowohl für die Serverhersteller und Serveranbieter neue Möglichkeiten, aber auch für die SSD-Hersteller.

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