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Samsungs SSDs sterben nicht mehr und erreichen 8 GB/s

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samsung-pm1733Samsung hat eine komplett neue SSD-Serie angekündigt, die auf PCI-Express 4.0 basieren soll, vor allem aber wegen der neuen Softwarefunktionen in den verschiedenen Märkten interessant sein könnte. Den Anfang machen die Datanceter-SSDs PM1733 und PM1735. In diesen zwei Serien bietet Samsung in verschiedenen Kapazitäten und Formfaktoren insgesamt 19 unterschiedliche Modelle an.

Die PM1733 gibt es mit U.2-Anschluss oder als HHHL-Karte (Half-High Half-Length) mit einer Kapazität von 0,96 bis 30,72 TB. Als U.2-Variante werden Datenübertragungsraten von 6.400 MB/s für das Lesen und 3.800 MB/s für das Schreiben von Daten erreicht. Als HHHL-Karte sollen es 8.000 MB/s für das Lesen von Daten und ebenfalls 3.800 MB/s für das Schreiben von Daten sein. Die Drive Writes per Day (DWPD) gibt Samsung mit 1 DWPD über fünf Jahre an. Die PM1733 ist als Single- oder Dual-Port-Variante erhältlich.

Gegenüberstellung der PM1733 und PM1735 von Samsung

PM1733 PM1735
Kapazitäten U.2: 0,96, 1,92, 3,84, 7,68, 15,36, 30,72 TB
HHHL: 1,92, 3,84, 7,68, 15,36 TB
U.2: 0.8, 1,6, 3,2, 6,4, 12,8 TB
HHHL: 1,6, 3,2, 6,4, 12,8 TB
DWPD 1 DWPD über 5 Jahre 3 DWPD über 5 Jahre
Datenraten U.2: 6,4 / 3,8 GB/s (Lesen / Schreiben)
HHHL: 8,0 / 3,8 GB/s (Lesen / Schreiben)
U.2: 6,4 / 3,8 GB/s (Lesen / Schreiben)
HHHL: 8,0 / 3,8 GB/s (Lesen / Schreiben)
IOPS 1.450.000 IOPS (Lesen)
260.000 IOPS (Schreiben)
1.450.000 IOPS (Lesen)
260.000 IOPS (Schreiben)

Die PM1735 wird ebenfalls in einer U.2- und HHHL-Variante angeboten werden. Die Kapazitäten reichen hier von 0,8 bis 12,8 TB. Die Datenraten sind identisch zur PM1733, allerdings sind die DWPD mit drei über fünf Jahre angegeben. Für beide Serien gibt Samsung 1.450.000 IOPS für das Lesen und 260.000 IOPS für das Schreiben an.

Einen besonderen Fokus setzt Samsung aber neben den Leistungsdaten auf die Software bzw. die Controller-Firmware. Die FIP-Technologie (fail-in-place) soll sterbende SSDs verhindern. Fiel in der Vergangenheit einer der hunderten NAND-Chips aus, musste die komplette SSD ausgetauscht werden. Daten gingen zunächst einmal nicht zwangsläufig verloren, die SSD kann dann aber häufig nicht mehr ihre volle Leistung abrufen. Je nach System bedeutet ein Austausch eine Downtime für die Datacenter-Hardware. Die FIP-Software soll solch fehlerhafte Chips nun frühzeitig erkennen und die dort gespeicherten Daten auf einen freien Speicherbereich schreiben. In der neuen PM1733 mit einer Kapazität von 30,72 TB befinden sich 512 NAND-Chips. Fallen einer oder mehrere aus, kann die SSD dennoch ohne Einschränkungen weiterbetrieben werden.

Per SSD Virtualization können die neuen SSDs in bis zu 64 virtuelle SSDs eingeteilt werden. Dieser ermöglicht eine tiefergehende Trennung von Workspaces durch die virtuellen Laufwerke. Außerdem werden Aufgaben, die in einem solchen Fall zuvor vom Prozessor übernommen wurden, zum Beispiel die Single-Root I/O Virtualization (SR-IOV), nun von der SSD selbst übernommen.

Schlussendlich will Samsung mit der V-NAND Machine Learning Technology den Betrieb seiner NAND-Speicherchips weiter verbessern. Dazu werden die Charak­te­ris­tiken der einzelnen Zellen nicht mehr nur einzeln überwacht sondern mit dem Gesamtsystem abgeglichen, um daraus eventuelle Mustern zu erkennen. Damit ist es auch möglich ,den sogenannten 4D-NAND schneller anzusprechen, was letztendlich dazu führt, dass wir für diese SSDs eine Leserate von 8 GB/s erreichen können.

Preise und Verfügbarkeit
Samsung SSD 970 PRO 1TB
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 278,27 EUR
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