1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Festplatten und SSDs
  8. >
  9. Toshiba BG4: Die Mini-SSD bekommt einen Nachfolger

Toshiba BG4: Die Mini-SSD bekommt einen Nachfolger

Veröffentlicht am: von

toshiba bg3Nach der BG3 bringt Toshiba zur Consumer Electronics Show in Las Vegas den Nachfolger der kompakten Single-Package-SSD auf den Markt. Sie soll nicht nur schnellere Datenübertragungsraten ermöglichen, sondern auch eine größere Kapazität bieten. Die neue Toshiba BG4 wird in vier verschiedenen Speicherausstattungen von 128 bis 1.024 GB angeboten werden und soll spätestens zur Jahresmitte in zahlreichen Notebooks zum Einsatz kommen.

Gedacht ist die Toshiba BG4 nämlich wie ihr Vorgänger speziell für den Einsatz in Ultrabooks, aber auch in kleinen IoT-Geräten und Servern sowie in Embedded-Systemen, was an ihrer kompakten Bauweise liegt. Toshiba wird die M.2-SSD in zwei verschiedenen Formfaktoren anbieten, die beide auf ein einziges BGA (Ball Grid Array) setzen, auf dem die Speicherchips verlötet sind. Zur Wahl stehen M.2 1620 Single Package sowie M.2 2230 mit 16 x 20 und 22 x 30 mm. Die Bauhöhe gibt man mit gerade einmal 1,3 mm an.

Der neue 96-Layer-BiCS-Flash-3D-Speicher verdoppelt die maximale Kapazität von 512 auf 1.024 GB, Modelle mit 128, 256 und 512 GB wird es von der BG4 jedoch weiterhin geben. Verdoppelt wird außerdem die Zahl der PCIe-Gen3-Lanes auf nun vier, was in Verbindung mit einem neuen Controller deutlich höhere Geschwindigkeiten zur Folge haben soll. Toshiba verspricht für die BG4 sequenzielle Lese- und Schreibraten von bis zu 2.250 respektive 1.700 MB/s, wohingegen bei zufälligen Lese- und Schreibzugriffen 190.000 bis 380.000 IOPS erreicht werden sollen. Im Vergleich zum Vorgänger ist die neue Generation damit teils mehr als doppelt so schnell.

Trotzdem sollen die neuen BG4-SSDs effizienter arbeiten. Die Effizienz will Toshiba um bis zu 20 % beim Lesen und 7 % beim Schreiben verbessert haben. Weiterhin wird ein Low-Power-Modus mit nur 5 mW Leistungsaufnahme geboten. Auf einen DRAM-Cache verzichtet die BG-Familie weiterhin, den alternativen Host Memory Buffer will man jedoch ebenfalls verbessert haben, indem der Bereich des beschleunigten Lesezugriffs vergrößert und das Management der Hintergrund-Flashs optimiert wurde.

Erste Muster der BG4-Serie will Toshiba bereits ersten OEM-Kunden zur Verfügung gestellt haben, eine allgemeine Verfügbarkeit erwartet man im Laufe des zweiten Quartals 2019. In der Demo-Suite im Venetian-Hotel in Las Vegas konnten wir bereits lauffähige Muster begutachten.

Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 980 PRO im Test: Mehr EVO als PRO

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/IMG_7578B

    Auch wenn die ersten SSDs mit PCIe4-Interface schon lange erhältlich sind, war vor allem Samsungs Veröffentlichung eines entsprechenden Massenspeichers mit Spannung erwartet. Der Branchenprimus, der durch insgesamt drei Versionen der SSD 970 (PRO, EVO, EVO Plus) immer noch als state of the art... [mehr]

  • Corsair Force Series MP600 im Test: Cooler dank Kühler

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_FORCE_SERIES_MP600_04

    Mit der Force Series MP510 bietet Corsair seit gut anderthalb Jahren eine SSD an, die gleichermaßen in Reviews wie bei Nutzern gut ankam. Beflügelt von PCIe 4.0 soll mit der Force Series MP600 ein würdiger Nachfolger zumindest für die X570-Plattform bereitstehen. Wie gut das klappt, prüfen... [mehr]

  • Samsung SSD 870 QVO im Test: QLC überzeugt immer noch nicht

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_870QVO_02B

    Als vor knapp zwei Jahren mit der Samsung SSD 860 QVO eine der ersten QLC-SSDs den Hardwareluxx-Testparcours meisterte, war das Fazit noch sehr verhalten und wir mussten festhalten: QLC überzeugt noch nicht! Jetzt schickt Samsung die 870 QVO ins Rennen, um vieles besser zu machen und um auch mehr... [mehr]

  • Western Digital WD Blue SN550 im Test: Modellpflege mit BiCS4 und mehr Lanes

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/WD_BLUE_SN550_02_709F0019FC424C08AE22A1282AC7B358_2

    Mit der WD Blue SN550 schickt Western Digital ein deutliches Upgrade seiner Mittelklasse-SSD ins Rennen und setzt sowohl auf neue NANDs wie auch auf mehr Bandbreite. Letzteres war bereits bei der Vorgängerin der Fall, die in unserem Review dennoch nur bedingt überzeugen konnte. Ob sich das nun... [mehr]

  • Crucial P5 im Test: Crucials bisher schnellste SSD

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CRUCIAL_P5_01_504E6A975BA442AAA62BDCA85643D28A

    Geht es in unserem Storage-Forum um Empfehlungen für SSDs, fällt meist auch der Name Crucial: Gerade die MX500 für SATA oder die P1 mit QLC-Speicher können sich in ihren Segmenten einer gewissen Beliebtheit erfreuen. Dabei steht bei beiden Laufwerken ein gutes Preisleistungsverhältnis im... [mehr]

  • Gigabyte Aorus RAID SSD im Test: die extreme Alternative

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AORUS_RAID_11_65B5112BE41C4B0EB3A24B91D9E064CA

    8x3 statt 4x4: So oder so ähnlich dürfte die Rechnung der Gigabyte-Ingenieure gewesen sein, als sie die Aorus RAID SSD entworfen haben. Statt einer einzelnen SSD mit möglichst hoher Performance und PCIe 4.0 setzt Gigabyte direkt vier SSDs mit je zwei PCIe-3.0-Lanes wahlweise im RAID 1 oder... [mehr]