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Seagate Barracuda und FireCuda 510 sowie IronWolf 110 SSD vorgestellt (Update)

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seagate logo 2017Seagate nutzt die CES 2019, um sein Angebot an SSDs auszubauen. Neben der Firecuda 510 und der Barracuda 510 hat man auch die Ironwolf 110 vorgestellt. Die Firecuda und Barracuda 510 werden als schnelle NVMe-SSDs im M.2-Format daherkommen. Bei beiden kommen Speicherchips von Toshiba zum Einsatz. Der SSD-Controller stammt von Phison und kommuniziert über PCI-Express-3.0-x4. 

Der Unterschied zwischen beiden Modellen findet sich in der Kapazität und damit bei der Bestückung. Während die Barracuda 510 lediglich auf einer Seite mit Flash-Speicher bestückt ist und nur eine Auswahl zwischen 256 und 512 GB zur Verfügung steht, kommen bei der Firecuda 510 auf beiden Seiten Chips zum Einsatz. Bei der Kapazität kann daher zwischen 1 und 2 TB gewählt werden. 

Durch den Aufbau gibt es außerdem Unterschiede bezüglich der Geschwindigkeit. Bei der Barracuda 510 werden die Daten mit maximal 3,4 GB/s gelesen. Geschrieben wird mit bis zu 2,1 GB/s. Die Firecuda 510 hingegen wird die Daten zwar ebenfalls mit 3,4 GB/s lesen, allerdings mit 3,2 GB/s eine höhere Schreibleistung bieten.

Ironwolf 110 als NAS-SSD

Das dritte Modell hört auf den Namen Ironwolf 110. Seagate hat das Laufwerk vor allem für den 24/7-Einsatz entwickelt. Die SSD ist für den Einsatz in einem NAS gedacht. Als Anschluss findet ein SATA-Port seine Verwendung.

Der Käufer kann bei der Ironwolf 110 zwischen einer Kapazität von 240 GB bis 3,84 TB wählen. Die Geschwindigkeit fällt mit gerade einmal 100 MB/s beim Schreiben und Lesen jedoch deutlich niedriger aus als bei der Barracuda und Firecuda 510. Dafür garantiert Seagate, dass die SSD die Geschwindigkeit auch über einen langen Zeitraum halten und die Leistung nicht einbrechen soll.

Update:

Bei unserem Besuch bei Seagate auf der CES konnten wir uns noch einen eigenen Eindruck einiger Produkte machen.

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Kommentare (10)

#1
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Hauptgefreiter
Beiträge: 151
Die Ironwolf 110 wäre interessant im Nas wenn sie nicht so elendig langsam wäre.
Ich denke Uch mit 300 MB/s ist heutzutage eine dauerhafte Leistung möglich.
So täusche ich die WD Red erstmal nicht.
#2
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Gefreiter
Beiträge: 36
Zitat pkoenig
Die Ironwolf 110 wäre interessant im Nas wenn sie nicht so elendig langsam wäre.


560 read und 345 write laut Datenblatt für das 240gb modell, 535 write für die Größte. Denke die 100 MB/s im Artikel sind falsch oder ne prognostizierte Leistung nach 10 Jahren dauerbetrieb?
#3
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Oberbootsmann
Beiträge: 978
Achtung. Maximale Datenraten sequentiell sind was anderes als Steadystate-Modus mit beständigem Schreiben. 30k IOPS * 4k Blocksize => 120 MB/s Steadystate

Das ist kein Datenfehler, das haben z.B. auch Datacenter-SSDs im Entrysegment. Samsung SM863 z.B. mit MLC-Speicher => 25k-29k IOPS 4k ! Sequentiell geht aber trotzdem bis zu 500 MB/s.
Consumer-SSD brechen in aller Regel viel stärker ein, wenn Dauerlast gefordert wird. Dann bleibt von den beworbenen 500+ MB/s nicht viel übrig.
Dazu kommt dann, dass die Latenzen in die Höhe schießen.

Probier mal eine Samsung 850pro (anerkannt sehr gute Consumer SSD) als ZFS-Slog mit Dauerlast zu verwenden; Du wirst Dich wundern.

=> man muss da also schon genau schauen im Datenblatt einer SSD, welche Datenrate für welche Last und welchen Zeitraum möglich ist.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 17031
TheGitz, ebenso wie bei HDDs lässt auch bei SSD die Leistung nicht mit dem Alter nach, schon gar nicht die Schreibleistung, außer sie sind schon defekt. Bei den SSDs mit TLC fällt die Schreibleistung wenn der Pseudo-SLC Schreibcache voll ist und natürlich fällt sie bei allen SSDs außer den Intel Optanes, wenn man sie dauerbeschreibt und so in den Steady State bringt.
#5
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Leutnant zur See
Beiträge: 1264
Ich hoffe schon länger, dass langsam mehr SlimNas entwickelt werden. Keine Lust meht auf HDDs. Die Nands werden immer günstiger und mittlerweile scheinen ja sogar die Hersteller auf den Zug aufzuspringen.
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 17031
Auch wenn die NANDs immer günstiger werden, so sind die SSDs immer noch um einiges pro TB teurer als HDDs. Bei kleinen Storages oder wenn man die Performance braucht, kann / muss man diesen Aufpreis zahlen, aber welches Heimanwender würde ich heute eine NAS mit 10 oder 20 oder noch mehr TB nur mit SSD gönnen wollen/können?
#7
Registriert seit: 01.08.2017
ganz im Westen
Leutnant zur See
Beiträge: 1264
4-6Tb reichen mir vollkommen aus, dazu die Geschwindigkeit und man muss dazu sagen, dass meine HDDs immer durchlaufen und permanent 6-7Watt pro platte verbraucht. Mein DualBayNas kostet mich schon ca. 40€ im Jahr. Eine SSD beispielsweise braucht im Schnitt nur noch 1W im active-idle und 0,04W im idle(ohne dabei kaputt zu gehen). Damit spare ich locker 35€ von 40€ im Jahr, das bei einer geplanten Nutzungsdauer von 5 Jahren macht mindestens 175€ welche ich gerne bereit bin in Nands, anstatt Magnetscheiben zu investieren.
#8
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Augsburg
Admiral
Beiträge: 11897
Gerade mal ins Datenblatt geschaut, weil ich für meine Firma am besten 4x 4TB SSDs bräuchte. TLC. Ist jetzt nicht so das Ware. Werden es doch 860 PROs
#9
Registriert seit: 01.08.2017
ganz im Westen
Leutnant zur See
Beiträge: 1264
Bei mir ist es genau anders rum, ich möchte ein schnelles Datengrab, wo nicht permanent massenweise geschrieben wird, sondern überwiegend gelesen. Ich würde sogar die neuen QLC nehmen, weil mir das von der TBW vollkommen ausreicht und dafür mehr Platz zur verfügung steht. Das hängt meiner Meinung nach aber stark vom verwendeten Einsatzzweck ab.
#10
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 17031
kaiser, für die Anwendung in einem Unternehmen sind weder die 860 Pro noch Evo das Wahre, die sind nämlich Consumer SSDs, die SM863 (MLC) oder PM863 (TLC) bzw. deren Nachfolger wären die passenden SSDs für den Unternehmenseinsatz, die haben dann auch eine Full-Power-Loss Protection.
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