> > > > Samsung startet Massenproduktion von V-NAND mit 96 Layern und bis zu 256 Gb

Samsung startet Massenproduktion von V-NAND mit 96 Layern und bis zu 256 Gb

Veröffentlicht am: von

samsung-hbm2Samsung hat laut eigenen Angaben mit der Produktion seines V-NAND in der 5. Generation begonnen. Mit der neuen Generation erhöht der Chiphersteller die Anzahl der einzelnen Speicher-Layer nochmals deutlich und nennt nun insgesamt 96 Layer. Der Vorgänger kam hier noch auf maximal 64 Layer. Mit der Erhöhung der Speicher-Layer steigt auch gleichzeitig die Speicherkapazität pro Chip. Allerdings stehen zum Start lediglich Chips mit 256 Gbit zur Verfügung. Beim Vorgänger erreicht man durch Optimierungen des Produktionsprozesses schon 512 Gbit pro Speicherchip. In Zukunft soll die fünfte Generation jedoch eine Speicherkapazität von bis zu 1 GB erreichen können. 

Samsung greift auch bei der neusten Generation auf die TLC-Technik zurück, womit pro Zelle bis zu 3 Bits gesichert werden können. Zukünftig soll allerdings die QLC-Technik zum Einsatz kommen und damit pro Zelle bis zu 4 Bits gespeichert werden. Darüber hinaus kommt ein DDR4-Interface zum Einsatz, womit auch die Geschwindigkeit ansteigt. Laut den Südkoreanern sind mit dem DDR4-Interface bis zu 1,4 Gbit/s möglich, während mit DDR3 bisher maximal 1 Gbit/s erreicht werden konnte.

Zudem sei durch die Umstellung auf die neue Generation eine Reduzierung der Latenz erreicht worden. Samsung spricht von einer Reduzierung beim Schreiben um 30 % auf 500 µs. Beim Lesen soll die Latenz sogar nur noch 50 µs betragen. Außerdem konnte die Betriebsspannung von 1,8 auf 1,2 Volt reduziert werden, womit gleichzeitig der Energiehunger gesunken sei.

Durch die 5. Generation des V-NAND sollen die Produktionskosten nochmals weiter reduziert werden. Langfristig könnten damit die Preise für SSDs noch weiter fallen. Schließlich ist Samsung einer der größten Hersteller von NAND-Bausteinen und hat mit seiner Entwicklung durchaus einen Einfluss auf die Preisentwicklung der Halbleiter-Chips.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitän zur See
Beiträge: 3868
Zitat
Darüber hinaus kommt ein DDR4-Interface zum Einsatz

Damit ist der Cache gemeint, oder?
Zitat
Samsung greift auch bei der neusten Generation auf die TLC-Technik zurück, womit pro Zelle bis zu 3 Bits gesichert werden können. Zukünftig soll allerdings die QLC-Technik zum Einsatz kommen und damit pro Zelle bis zu 4 Bits gespeichert werden.

Uff, ich kann nur hoffen das dies dann so sicher sein wird wie mit MLC, sie zumindest auch MLC anbieten werden.
Zitat
Samsung spricht von einer Reduzierung beim Schreiben um 30 % auf 500 µs. Beim Lesen soll die Latenz sogar nur noch 50 µs betragen.

Was ist aktuell Standard (bei M.2)?
Zitat
Außerdem konnte die Betriebsspannung von 1,8 auf 1,2 Volt reduziert werden, womit gleichzeitig der Energiehunger gesunken sei.

Das hört sich immer gut an :-)
Zitat
Durch die 5. Generation des V-NAND sollen die Produktionskosten nochmals weiter reduziert werden.

Ich würde aber nicht darauf wetten das die Preise sofort beziehungsweise schnell fallen, die Forschung/Entwicklung und Geräte wollen auch bezahlt werden.
#2
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2402
@III
Laut Quelle setzt Samsung tatsächlich auf ein "‘Toggle DDR 4.0’ interface", also ist nicht der Cache sondern die Art der Anbindung gemeint.

"In Zukunft soll die fünfte Generation jedoch eine Speicherkapazität von bis zu 1 GB erreichen können."
nicht 1GB sondern 1Tb ;)

Naja warten wir mal bis das in kaufbaren Produkten auf den Markt kommt und wie QLC dann performt.
#3
customavatars/avatar86050_1.gif
Registriert seit: 28.02.2008
fränkisches Seenland
Stabsgefreiter
Beiträge: 283
@III
@pescA

Ja, ist mir auch komisch vorgekommen. Denn bei dem Cache war der Schritt von DDR3 zu DDR4 bereits bei der aktuellen Generation vollbracht (850->860,960->970).
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 QVO im Test: QLC überzeugt noch nicht

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_SSD_860_QVO

    Erst im Januar erneuerte Samsung sein Angebot an SATA-SSDs und sorgte so auch intern für Konkurrenz. Denn auch elf Monate später können die SSD 860 EVO und SSD 860 PRO noch mit vielen günstigen PCIe-Laufwerken mithalten, vor allem im Alltag. Nun reicht man mit der SSD 860 QVO ein... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]

  • Intel SSD 660p im Test: Günstige SSD mit großen Schwächen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_660P

    Während die für den Massenmarkt konzipierten SSDs in Bezug auf die Transferraten nach und nach an die Grenzen des derzeit Machbaren stoßen, ging zuletzt auch der Preis pro Gigabyte zurück. Das lag vor allem an der inzwischen ausgereiften Fertigung von NAND-Flash mit 64 Schichten und... [mehr]